Alexandra Liedtke

Alexandra Liedtke wurde in Dortmund geboren und studierte an den Universitäten Erlangen und Bochum Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften. Sie arbeitete unter anderem am Schauspielhaus Hamburg, dem Burgtheater Wien, den Salzburger Festspielen und am Schauspielhaus Bochum. Dort leitete sie das Theater unter Tage in den Jahren 2000 bis 2003.
Ihre ersten Inszenierungen waren Peter Turrinis „Rozznjogd“ 2002 sowie „Pizza Pazza“ und „A Lonely Hearts Club Band“ 2003 am Schauspielhaus Bochum. Sie inszenierte „Emilia Galotti“ am Zürcher Schauspielhaus sowie die deutschsprachige Erstaufführung von Neil LaButes „lieber schön“ 2010 im Burgtheater-Kasino. Ihre Inszenierung von LaButes „Das Maß der Dinge“ am Salzburger Landestheater in der Spielzeit 2011 / 2012 wurde für den Nestroy Preis in der Kategorie Beste Bundesländer-Aufführung nominiert. Für die Universität Mozarteum Salzburg übernahm sie einen Lehrauftrag im Fach Schauspiel.
Ihr Debüt als Opernregisseurin gab sie 2012 mit Peter von Winters „Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen“ bei den Salzburger Festspielen. Zu weiteren Arbeiten im Musiktheater zählen seitdem 2015 Johann Strauss‘ Operette „Die Fledermaus“ für die Festspiele Baden und im kommenden Mai 2018 Camille Saint Säens „Samson et Dalia“ an der Wiener Staatsoper.
Nach Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“ in der Spielzeit 2014 / 2015, „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“ 2015 / 2016 und „Don Carlos“ 2016 / 2017 wird sie in der Spielzeit 2017 / 2018 erstmals am Salzburger Landestheater eine Oper inszenieren: Jacques Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“.

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