Carmen Seibel

Die deutsche Mezzosopranistin schloss nach einer Ausbildung zur Atem- Sprech- und Stimmlehrerin ihr Gesangsstudium 2015 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart bei Professor Ulrike Sonntag mit Auszeichnung ab. Bereits während ihres Studiums war sie im Konzert- und Liedbereich als gefragte Solistin tätig, wie u. a. 2012 beim Rheingaufestival mit dem Stuttgarter Kammerorchester.

Sie war Stipendiatin der Richard Wagner Stiftung sowie von Yehudi Menuhins Live Music now! und besuchte Meisterkurse bei u. a. Hedwig Fassbender, Brigitte Fassbaender, Margreet Honig, Helene Schneidermann und Malcolm Walker. 2014 war sie Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin, 2015 wurde sie durch das Deutschlandstipendium gefördert. Jüngst gewann sie den 1. Preis des Anneliese Rothenberger Wettbewerbs 2017.

2015 gab Carmen Seibel ihr Debüt am Staatstheater Mainz als Lehrbube in „Die Meistersinger von Nürnberg" und trat als Carmen im Stuttgarter Wilhelmatheater auf. Weiters debütierte sie bereits in der Opernakademie Bad Orb in der Doppelrolle Muse / Nicklaus aus „Hoffmanns Erzählungen".

2015 bis 2017 war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich, wo sie als Flora in „La traviata“, Mao in Rihms „Die Hamletmaschine“, Alcina in Haydns „Orlando Paladino“, Flora in der Kinderoper „Das verzauberte Schwein“ (Dove), Jakob in der Ein Mann-Kinderoper „Gold“ (Evers) sowie in der Hauptpartie Concepciòn in Ravels „L´heure espagnol“ auf der Bühne stand. Sie arbeitete regelmäßig mit Dirigenten wie William Christie, Gabriel Feltz und Laurence Cummings und mit Regisseuren wie Andreas Homoki, Sebastian Baumgarten und Jetske Mijnssen. Weiters war sie 2017 mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Jonathan Nott in Schuberts „Messe Nr. 6 in Es-Dur“ zu hören.

www.carmenseibel.de