Franz Supper

Oper

Der burgenländische Tenor begann sein Studium am Haydn-Konservatorium in Eisenstadt bei Heinrich Schneider und setzte sein Studium bei Luise Scheit an der Wiener Hochschule für Musik fort, welches er mit Diplom abschloss. Nach seinem Debüt an der Wiener Kammeroper wurde er 1987 ans Salzburger Landestheater engagiert. Gastspiele führen ihn ans Staatstheater am Gärtnerplatz in München, nach Essen und an die Wiener Volksoper. Außerdem sang er u. a. in der Arena di Verona, beim Palm Beach Festival in Miami, am Teatro alla Scala in Mailand und im Schlosstheater Versailles.
Bei den Salzburger Festspielen wirkte er in Achim Freyers Inszenierung von „Die Zauberflöte“ unter Christoph von Dohnanyi, in der „Fledermaus“-Produktion von Hans Neuenfels und Mark Minkowski sowie in der „Meistersinger“-Produktion von Stefan Herheim mit. Bei den Osterfestspielen sang er im „Parsifal“ unter der Leitung von Claudio Abbado in der Regie von Peter Stein. Auch war er 2014 bei den Salzburger Festspielen als Haushofmeister im „Rosenkavalier“ in der Regie von Harry Kupfer, 2015 und 2016 als Don Curzio in „Le nozze di Figaro“ in der Regie von Sven-Eric Bechtolf und 2016 in "Il Templario" von Otto Nicolai zu erleben.
Am Salzburger Landestheater war Franz Supper u. a. als Max im „Freischütz“, als Tambourmajor in Alban Bergs „Wozzeck“, in der Uraufführung von Hossam Mahmouds „18 Tage.....“, als Knusperhexe in „Hänsel und Gretel“, als Gran Sacerdote in „Idomeneo“, als Steuermann in Wagners „Der fliegende Holländer“ sowie als Seemann und Hirte in Wagners „Tristan und Isolde“ zu erleben.
Persönliche Erfolge feierte er am Salzburger Landestheater in der Saison 2013 / 14 als Max in Ernst Kreneks Oper „Jonny spielt auf“, 2014 / 15 als Florestan in „Fidelio“ und 2016 / 2017 als Jim Mahoney in „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“.
In der Spielzeit 2017 /2018 übernimmt er die Titelpartie in „Hoffmanns Erzählungen“.