Internationa­­les Opern­studio Gerard Mortier

Tamara Ivaniš

Die kroatische Sopranistin begann bereits mit siebzehn Jahren ihr Gesangsstudium an der Universität für Musik Wien. Seit 2016 studiert sie dort auch im Master Lied und Oratorium.
Tamara Ivaniš gewann bereits zahlreiche internationale Wettbewerbe, u. a. den 1. Platz beim Gesangswettbewerb 2009 in Sisak sowie beim Staatswettbewerb in Dubrovnik und den 1. Platz und den Jury-Preis beim Internationalen Wettbewerb Iuventus canti 2010 in der Slowakei. Außerdem war sie die jüngste Finalistin beim ersten Internationalen Otto-Edelmann Gesangswettbewerb in Wien. Weitere Preise folgten, u. a. der Mozartpreis beim Grandi Voci Operngesangswettbewerb in Salzburg.
Ihr Operndebüt in Wien feierte sie mit achtzehn Jahren in der Rolle der Barbarina in „Le nozze di Figaro“. Zu weiteren aufgeführten Partien zählen die Pimpinella in Strawinskys „Pulcinella“, Zerlina in „Don Giovanni“, Lauretta in „Gianni Schicchi“ und Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“. Sie war weiters eingeladen für den Film „Superwelt“ (Karl Markovics) die Arie „Chi il bel sogno“ aus Puccinis „La rondine“ für die Filmmusik aufzunehmen.
Am Salzburger Landestheater debütierte sie 2015 in „Il mondo della luna“ als Flaminia (Musikalische Leitung: Mirga Garazintyje-Tyla). Dort ist sie seit Herbst 2016 Mitglied im Internationalen Opernstudio Gerard Mortier. In der Felsenreitschule trat sie als Taumännchen / Sandmännchen in „Hänsel und Gretel“ auf. Weiters verkörpert sie die Ilia in „Idomeneo“ (Inszenierung: Arila Siegert, Musikalische Leitung: Mirga Garazintyje-Tyla) sowie Amor in Glucks „Orfeo ed Eurydice“ (Inszenierung: Douglas Fitch, Musikalische Leitung: Matthew Aucoin). Im Rahmen der litauischen Produktion „Von Wasser und Steinen“ in Hellbrunn war sie als Schwanenmädchen unter der Musikalischen Leitung von Mirga Garazintyje-Tyla zu erleben.