• Gesualdo / Marian Meszaros, Alexander Hüttner, Tamara Ivaniš, Elliott Carlton Hines, Maria Hegele und Raimundas Juzuitis
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gesualdo / Marian Meszaros
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  • Gesualdo / Liliya Markina und Marian Meszaros
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  • Gesualdo / Liliya Markina und Marian Meszaros
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  • Gesualdo / Liliya Markina und Marian Meszaros
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  • Gesualdo / Marian Meszaros, Liliya Markina und Iure de Castro
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  • Gesualdo / Iure de Castro
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  • Gesualdo / Edward Nunes und Marian Meszaros
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  • Gesualdo / Ensemble
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  • Gesualdo / Ensemble
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  • Gesualdo / Anna Yanchuk und Edward Nunes
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  • Gesualdo / Edward Nunes, Anna Yanchuk und Otto Wotroba
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  • Gesualdo / Edward Nunes
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  • Gesualdo / Marian Meszaros und Ensemble
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  • Gesualdo / Ensemble
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  • Gesualdo / Marian Meszaros
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  • Gesualdo / Liliya Markina und Pedro Pires
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  • Gesualdo / Liliya Markina und Iure de Castro
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  • Gesualdo / Iure de Castro und Liliya Markina
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  • Gesualdo / Liliya Markina und Marian Meszaros
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  • Gesualdo / Edward Nunes und Marian Meszaros
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gesualdo / Ensemble
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  • Gesualdo / Ensemble
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  • Gesualdo / Ensemble
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  • Gesualdo / Ensemble
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  • Gesualdo / Anna Yanchuk, Liliya Markina, Marian Meszaros und Josef Vesely
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  • Gesualdo / Diego da Cunha, Marian Meszaros und Ensemble
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  • Gesualdo / Marian Meszaros und Josef Vesely
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  • Gesualdo / Edward Nunes, Anna Yanchuk und Otto Wotroba
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  • Gesualdo / Anna Yanchuk und Otto Wotroba
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  • Gesualdo / Edward Nunes, Marian Meszaros, Anna Yanchuk und Otto Wotroba
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  • Gesualdo / Marian Meszaros und Mikino Karube
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  • Gesualdo / Mikino Karube und Marian Meszaros
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  • Gesualdo / Otto Wotroba und Anna Yanchuk
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  • Gesualdo / Marian Meszaros und Otto Wotroba
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  • Gesualdo / Marian Meszaros
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  • Gesualdo / Mikino Karube und Edward Nunes
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gesualdo / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gesualdo / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger

Gesualdo

Peter Breuer / Maren Zimmermann / Uraufführung

Fürst - Mörder - Komponist

Premiere: 15.10.2016

Inhalt

Fast 400 Jahre dauerte es, bis die Madrigale des Renaissance-Komponisten Carlo Gesualdo, Prinz von Venosa, 2013 in seiner Heimat Neapel wieder aufgeführt wurden. Und das obwohl es weltweit Liebhaber seiner Musik gibt, die ihn für eines der größten musikalischen Genies halten. Doch die Neapolitaner haben ein gespaltenes Verhältnis zu dem berühmten Sohn ihrer Stadt. Sie sagen, es spuke in seinem Palazzo, seit der Fürst 1590 dort seine wunderschöne Frau und ihren Liebhaber auf bestialische Weise ermordete, der Palazzo sei verflucht. In seiner Musik, so geht die Geschichte weiter, hätten sich nach dem Doppelmord Gesualdos Seelenqualen Bahn gebrochen. Er entging zwar einer Haftstrafe, zog sich aber aus der Öffentlichkeit zurück und komponierte den Rest seines Lebens ergreifende Renaissancegesänge.

Für Igor Strawinsky etwa waren seine Kompositionen eine wichtige Inspirationsquelle und der Science-Fiction-Autor Aldous Huxley beschreibt in seinem Essay »Die Pforten der Wahrnehmung«, wie er sich den Madrigalen im Meskalinrausch hingab. Gesualdo, eine der schillerndsten Figuren der Musikgeschichte, steht im Mittelpunkt von Peter Breuers neuem abendfüllenden Handlungsballett.

»Gesualdos Musik klingt, als würde ein hautwandiger Raum von selbst zu klingen beginnen. Das ist das einzige Selbstverständliche an dieser Musik, an der nichts ›natürlich‹, alles aber herrliche Willkür und außerordentliche Gewalt ist. Gerade hat der Principe noch mit dem Dolch in Leichen gestochert, schon setzt er peinvolle, subtile Kontrapunkte, die schönsten, die es gibt. – Es bleibt ohne Beispiel.«
Wolfgang Rihm

Mit Peter Breuer, Maren Zimmermann und Bruno Schwengl geht ein Team gemeinsam auf Spurensuche zu »Gesualdo«, das nach »Schwanensee« und »Mythos Coco« bereits zum dritten Mal zusammen einen Ballettabend entwickelt.

Dauer: ca. 1 h 45 min / inkl. Pause

Besetzung

Idee und Choreographie Peter Breuer

Libretto und Dramaturgie Maren Zimmermann

Bühne und Kostüme Bruno Schwengl

Komposition und Arrangement Eduardo Boechat

Choreogra­phische Assistenz Alexander Korobko


Gesualdo Marian Meszaros

Leonora d'Este Liliya Markina

Castelvietro Josef Vesely

Maria D'Avalos Anna Yanchuk

Fabrizio Carafa Otto Wotroba

Incubus Edward Nunes

Aufhocker Karine de Matos

Alp Cristina Uta

Succubus Kate Watson

Bilwis Mikino Karube

Torquato Tasso Iure de Castro

Alchemist Diego da Cunha

Tod Mikino Karube

Jungdämonen José Flaviano de Mesquita Junior
Pedro Pires

Madrigal Naila Fiol
Arianna Rene Spitz
José Flaviano de Mesquita Junior
Diego da Cunha
Pedro Pires

Renaissancefest Naila Fiol
Mikino Karube
Karine de Matos
Arianna Rene Spitz
Kate Watson
Diego da Cunha
José Flaviano de Mesquita Junior
Pedro Pires
Josef Vesely

Sopran Tamara Ivaniš

Mezzosopran Rowan Hellier (26.10., 27.11., 11.01., 01.02., 16.02., 17.02., 21.02., 31.03., 11.04., 20.04., 23.04., 29.04., 12.05., 25.05.)
Maria Hegele (15.10., 18.10., 20.10.)

Tenor Alexander Hüttner

Bariton Elliott Carlton Hines

Bass Raimundas Juzuitis

Pressestimmen

„Marian Meszaros brilliert in der Titelrolle mit technischer Präzision und bestimmt mit seiner mitreißenden Ausdruckskraft die Temperatur des Abends. Verbrechen und Strafe fließen bei ihm dostojewskihaft ineinander. […] Peter Breuer bleibt seiner Handschrift treu, indem er klassisches mit modernem Ballett vermischt, Zeiten collagiert und eine große Bandbreite an Musik offeriert. […] Ausnahmslos beeindruckend ist die Leistung des Ensembles, auf das Ballettchef Breuer stolz sein darf.“

Salzburger Nachrichten

„Die Geschichte gibt viel her, ob die Musik so zu übersetzen ist, bleibt offen. Peter Breuer, Maren Zimmermann und die Ballett-Compagnie holten daraus das Beste.“

Kronen Zeitung

„Tänzerisch liefert Peter Breuer mit seiner personenreichen Crew eine hervorragende Show. Seine choreographischen Kombinationen, Schrittfolgen, Ensemblepositionen Soli und Pas de deux‘ sind originell zusammengestellt, eindrucksvoll in ihrer Vielfalt und von den Tänzern brillant umgesetzt.“

DrehPunktKultur

„Mit seinem Gesualdo-Ballett hat Peter Breuer ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk geschaffen. […] Besonders eindrucksvoll sind die gesungenen Madrigale, deren Inhalte zwischen Liebessehnsucht und Liebesschmerz pendeln. Die jungen Gesangssolisten, in stilisierte Renaissancegewänder gekleidet, brillieren mit reiner a-capella Intonation als feines Quintett. […] Ein origineller, kreativer und wohl zusammengestellter Ballettabend.“

Reichenhaller Tagblatt