• Idomeneo / Sophie Rennert und Lavinia Bini
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Tamara Ivaniš und Mirga-Gražinytė-Tyla
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Lavinia Bini
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Meredith Hoffmann-Thomson, Sophie Rennert und Lavinia Bini
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Meredith Hoffmann-Thomson, Emilio Pons, Franz Supper, Sophie Rennert und Lavinia Bini
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Tamara Ivaniš und Rowan Hellier
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Meredith Hoffmann-Thomson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Christoph Strehl und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Christoph Strehl
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Christoph Strehl
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Rowan Hellier und Christoph Strehl
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Rowan Hellier und Christoph Strehl
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Sophie Rennert
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Christoph Strehl, Emilio Pons und Franz Supper
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Emilio Pons und Christoph Strehl
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Emilio Pons und Christoph Strehl
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Emilio Pons und Christoph Strehl
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Christoph Strehl und Emilio Pons
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Tamara Ivaniš und Christoph Strehl
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Christoph Strehl
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Christoph Strehl und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Christoph Strehl und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Meredith Hoffmann-Thomson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Meredith Hoffmann-Thomson und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Meredith Hoffmann-Thomson, Christoph Strehl und Sophie Rennert
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Christoph Strehl und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Emilio Pons, Meredith Hoffmann-Thomson, Sophie Rennert und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Lavinia Bini
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Sophie Rennert und Lavinia Bini
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Sophie Rennert und Lavinia Bini
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Meredith Hoffmann-Thomson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Franz Supper, Emilio Pons und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Franz Supper, Emilio Pons und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Idomeneo / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger

Idomeneo, rè di Creta

W.A. Mozart / Dramma per musica in drei Akten / Text von Giambattista Varesco

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: 04.12.2016

Inhalt

Leider musste Christoph Strehl seine Teilnahme an der Produktion "Idomeneo" absagen. Den Part des Idomeneo übernehmen abwechselnd die Sänger Bernhard Berchthold und Clay Hilley.

Die Geschichte von Macht, Herrschaft und Liebe, von Schuld und Bewältigung gehört zu den impulsivsten Opern Mozarts. Der damals 25-jährige Komponist transformierte den einst höfischen Inhalt in ein zwischenmenschliches Drama, in dem er seine Figuren einer existentiellen Grenzsituation aussetzt und die emotionalen Wechselbäder und Naturgewalten auch im Orchester aufwallen lässt.

Der kretische König Idomeneo wird auf seiner Heimkehr vom trojanischen Krieg von einem Unwetter überrascht und gerät in Seenot. Er verspricht dem Meeresgott Neptun, ihm denjenigen Menschen zu opfern, der ihm am Strand zuerst begegnet, wenn er nur gerettet würde. Zu seinem Entsetzen schickt ihm das Schicksal seinen eigenen Sohn entgegen. Mit allen Mitteln versucht Idomeneo diesem Opfer zu entgehen …

Im Auftrag des Kurfürsten Karl Theodor wurde „Idomeneo“ am 29. Jänner 1781 am Residenztheater München uraufgeführt. Das Dramma per musica markiert einen Wendepunkt in Mozarts Opernschaffen. Zwar behielt er die äußere Form der Opera seria bei, doch brach er die starre Nummerndramaturgie auf und ließ eine Oper entstehen, die sich einem durchkomponierten, fließenden Ganzen nähert.

Die Pflege der Opern Mozarts (1756–1791) ist eine ständige Aufgabe innerhalb der dramaturgischen Linien des Salzburger Landestheaters. Nach den drei da Ponte-Opern sowie "La clemenza di Tito" und "Die Zauberflöte" ist Mozarts Dramma per musica „Idomeneo“ auf dem Spielplan.

Die Tänzerin, Choreographin und Opernregisseurin Arila Siegert lernte u. a. bei Gret Palucca und Nina Ulanowa und wurde 1979 Solotänzerin an der Staatsoper Dresden. Bald verantwortete sie eigene Choreographien. Ab 1998 entstanden zahlreiche Regiearbeiten. Am Salzburger Landestheater inszenierte sie bereits "The Passion of Jonathan Wade".

Dauer: ca. 3 h / inkl. Pause

Pressestimmen

"Dieser 'Idomeneo' im Landestheater stellt musikalisch nicht nur alle aktuellen Mozart-Anstrengungen der benachbarten Festspiele in den Schatten [...], er bewegt sich auch im internationalen Vergleich auf hohem Niveau."

Opernwelt

„Noch im größten Sturm wahrt Gražinytė-Tyla Platz für Nebenstimmen und Seitenthemen, die Mozart im Überschwang der Jugend einstreut. Solche Flexibilität zeigt, wie sicher das Handwerk der jungen Dirigentin ist. Die Sänger trägt sie auf Händen durch den Abend, umrankt sie mit schlankem Orchesterklang. In den vielen orchesterbegleiteten Rezitativen, den sogenannten Accompagnati, treten Stimme und Orchester in einen lebendigen Dialog. Die ‚trockenen‘, die Secco-Rezitative sind dafür bei der Cembalistin Ayala Rosenbaum in hochsensiblen Händen. Doch der junge Mozart bricht das starre Schema der alten Opera seria auf, schafft zuvor undenkbare Verbindungen zwischen Rezitativen, Arien und den Chören, die der Landestheaterchor mit einer großen Bandbreite dynamischer Möglichkeiten gestaltet. Bei Mirga Gražinytė-Tyla fließen all diese Formen ineinander, werden mit sicherem Formsinn zum dreistündigen Drama gerafft.“

Süddeutsche Zeitung

„Gleichwohl öffnen sich in dieser Interpretation auch wunderbar ‚sprechende‘ Momente in vielfältig aufgefächerten Details, zeigt die Dirigentin ihr sensibles Gespür für subtil einfühlsame klangsprachliche Sängerbegleitung. […] Auch das Liebespaar hat großes Format: überragend in ihrer präzisen Energie und vokalen Ausstrahlung Sophie Rennert als Idamante, mit anmutig rundem Timbre Lavinia Bini als Ilia. […] Franz Supper als Oberpriester: eine Instanz. Ayala Rosenbaum hat sich der Aufgabe, die Rezitative auf dem Cembalo von der Bühne aus zu steuern, mit Dezenz angenommen. Und der Chor zeigte, den oktroyierten Bewegungen zum Trotz, ansprechende Kraft und Geschmeidigkeit.“

Salzburger Nachrichten

„Ein Stürmen und Tosen, Flüstern und Wispern: ein Meer der Freude, das Mirga Gražinytė-Tyla mit dem Mozarteumorchester in grandioser Bewegung hält. Nichts wirkt aufgesetzt, willkürlich dem Interpretations-Zwang unterworfen. Leuchtende Strahlkraft und im nächsten Augenblick sensible Schattierungen, nahezu ein irrlichterndes Flehen nach Erhörung. Fantastisch.“

Kronen Zeitung

„Lavinia Bini (Ilia) und Sophie Rennert (Idamante) sind von der Dirigentin wie auf Händen getragen worden und haben sich in der Lyrik ebenso profiliert wie in den geforderten Koloraturen.“

DrehPunktKultur