• La Bohème / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / David Pershall und Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Raimundas Juzuitis, Luciano Ganci, Einer Th. Gudmundsson, David Pershall und Elliott Carlton Hines
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Luciano Ganci und Shelley Jackson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Shelley Jackson und Luciano Ganci
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Shelley Jackson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Luciano Ganci, Shelley Jackson und Statisterie
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Shelley Jackson und Luciano Ganci
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Franz Supper und Mitglieder des Salzburger Festspiele und Theater Kinderchors
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Hailey Clark und Statisterie
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Luciano Ganci
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Shelley Jackson und Luciano Ganci
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Luciano Ganci, Shelley Jackson und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Luciano Ganci, Shelley Jackson und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Raimundas Juzuitis, Luciano Ganci, David Pershall und Elliott Carlton Hines
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Raimundas Juzuitis, Luciano Ganci, David Pershall und Elliott Carlton Hines
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Luciano Ganci, Shelley Jackson und Hailey Clark
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Luciano Ganci und Shelley Jackson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Raimundas Juzuitis und Elliott Carlton Hines
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Luciano Ganci und Shelley Jackson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Shelley Jackson und Luciano Ganci
    © Anna-Maria Löffelberger
  • La Bohème / Shelley Jackson und Luciano Ganci
    © Anna-Maria Löffelberger

La Bohème

Giacomo Puccini

Oper in vier Bildern / Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica / nach dem Roman „Scènes de la vie de bohème“ von Henri Murger / In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere: 26.02.2017

Inhalt

»Ich will die Welt zum Weinen bringen.« Das ist Giacomo Puccini zweifellos gelungen, denn mit »La Bohème« schuf er eine der leidenschaftlichsten und anrührendsten Liebesgeschichten der Opernliteratur: Schon bei ihrer ersten Begegnung verlieben sich Mimì und Rodolfo ineinander. Gemeinsam mit Rodolfos Künstlerfreunden Marcello, Schaunard und Colline verbringen sie einen glücklichen Weihnachtsabend im Café Momus, wo schließlich Musetta ihren älteren Verehrer für Marcello sitzen lässt. Doch das Glück der beiden Paare ist nicht von Dauer: Während Marcello kurze Zeit später vor Eifersucht um die kokette Musetta vergeht, gibt Rodolfo die an Schwindsucht leidende Mimì an einen reichen Verehrer frei, da er selbst nicht für ihre ärztliche Versorgung aufkommen kann. Als die vier Männer in ihrer Wohnung ausgelassen tanzen und feiern, um sich über Kälte und Hunger hinwegzuhelfen, sucht Mimì Rodolfo ein letztes Mal auf …

Mit »La Bohème« schildert Puccini das romantisch-jugendliche Überlebensspiel der Pariser Bohèmiens zur Mitte des 19. Jahrhunderts nach der Vorlage von Henri Murgers Roman »Scènes de la vie de bohème«. Puccinis unvergessliche Musik erzählt dabei von fragiler Zärtlichkeit, glühender Liebe und dem Traum von Kunst, Freiheit und Unabhängigkeit.

Nach dem Erfolg von »Manon Lescaut« gelang Puccini (1858–1924) mit »La Bohème« sein endgültiger künstlerischer Durchbruch. Mit Werken wie »Tosca«, »Madama Butterfly« und »Turandot« festigte Puccini seinen Ruf als Nachfolger Giuseppe Verdis auf dem Thron der italienischen Oper.

Andreas Gergen inszeniert die ergreifende Geschichte mit den Videokünstlern Momme Hinrichs und Torge Møller alias »fettFilm« und Kostümen von Regina Schill. Unter der Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla bringt das Mozarteumorchester Salzburg Puccinis emotionale Kostbarkeiten zum Klingen.

Dauer: ca. 2 h 30 min / inkl. Pause

Pressestimmen

„Wer Puccini dirigiert, der darf keine Angst vor Überwältigung haben, denn jede Note zielt darauf ab. Die litauische Dirigentin Mirga Gražinytė-Tyla ließ denn auch die Gefühle lodern, allerdings nicht wabern, was ein großer Unterschied ist. Ihr Puccini klang äußerst kultiviert, so dass die Sänger jederzeit mustergültig zu verstehen waren. Kein Wunder, dass Gražinytė-Tyla derzeit für alle möglichen offenen internationalen Spitzenpositionen genannt wird. Vor kurzem wurde sie Musikdirektorin in Birmingham. Mit den Solisten hatte das Salzburger Landestheater diesmal viel Glück: Sopranistin Shelley Jackson aus Baltimore überzeugte als schwindsüchtige Mimì, Luciano Ganci war ein berührender und konditionsstarker Rodolfo. Ebenso umjubelt: David Pershall als eifersüchtiger Marcello und Hailey Clark als lebenslustige Musetta. Puccini goes House-Musik, ausgerechnet in Salzburg! Ein verdienter Erfolg für das Landestheater.“

Bayern 2

„Zum vorletzten Mal verantwortet die außerordentliche Musikdirektorin Mirga Gražinytė-Tyla eine Salzburger Opernpremiere. Neuerlich ist es ein Ereignis. […] Hervorragend: David Pershall als Marcello, geradlinig, aber etwas rau: Raimundas Juzuitis als Colline, sympathisch: Elliott Carlton Hines als Schaunard. Auch Luciano Ganci führt als Rodolfo einen kerngesunden Schmettertenor spazieren […].“

Salzburger Nachrichten

„Die Sänger-Gästeschar wirkt handverlesen und die eigenen Ensemblemitglieder brauchen sich auch nicht zu verstecken. David Pershall ist ein sehr differenzierter, in der Höhe weicher Marcello, der gegenüber der gelöst-freien Musetta (Hailey Clark) doppelt verletzlich wirkt. Die Regie arbeitet dieses Paar sehr aufmerksam als quasi-realistisches Gegenmodell zur Traumtänzer-Liebe zwischen Mimì und Rodolfo heraus. Raimundas Juzuitis wird im Mantellied gar wunderbar getragen von der Dirigentin: So klingt Resignation, auch im Orchester. Ein Ensemble-Kabinettstück ist die Tanzszene der vier Freunde (mit Elliott Carlton Hines als Schaunard) im vierten Akt, wie überhaupt diese ‚Bohème‘ auch ob ihrer akkurat gleichgewichtigen Ensembles besticht, in die sich Franz Supper als Parpignol, Einar Th. Gudmundsson als Benoit und – als Leihgabe aus dem Schauspielensemble – Axel Minehardt als Alcindoro eben so gut einfügen wie auch der Chor und der Kinderchor. Wie sie alle da stehen am Ende, nicht zu nahe bei Mimì: So peinlich berührt kann man sein, wenn das Leben selbst plötzlich da ist, in Gestalt des Ablebens.“

DrehPunktKultur

Besetzung

So. 26.02.2017 19.00

Preise Y


Musikalische Leitung Mirga Gražinytė-Tyla

Dirigat Mirga Gražinytė-Tyla

Inszenierung Andreas Gergen

Bühne und Projektionen fettFilm

Kostüme Regina Schill

Chorein­studierung Stefan Müller

Dramaturgie Tamara Yasmin Bauer


Mimì Shelley Jackson

Musetta Hailey Clark

Rodolfo Luciano Ganci

Marcello David Pershall

Schaunard Elliott Carlton Hines

Colline Raimundas Juzuitis

Parpignol Franz Supper

Benoit Einar Th. Gudmundsson

Alcindoro Axel Meinhardt

Chor Extrachor des Salzburger Landestheaters
Chor des Salzburger Landestheaters

Orchester Mozarteumorchester Salzburg

Weitere Informationen