• Elliott Carlton Hines und Kinderchor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Frank Stadler und Kinderchor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Frank Stadler
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Schlosspark Hellbrunn
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Mitglieder des Kinderchors
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Elliott Carlton Hines und Kinderchor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Steintheater
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Tamara Ivaniš und Kinderchor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Tamara Ivaniš und Kinderchor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Meredith Hoffmann-Thomson und Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Kinderchor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Mirga Gražinyte-Tyla, Meredith Hoffmann-Thomson und Kinderchor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Tamara Ivaniš und Kinderchor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Raimundas Juzuitis und Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger

Von Wasser und Steinen

Bronius Kutavičius

Bronius Kutavičius: Oratorium „Iš jotvingių akmens“ („Aus dem Stein der Jatwinger“), die Märchenoper „Kaulo senis ant geležinio kalno“ („Knochengreis auf dem eisernen Berg“) und „Andata e ritorno“ für Solo Violine Österreichische Erstaufführung / In litauischer, jatwingischer und deutscher Sprache

Premiere: 11.05.2017

Inhalt

Im wunderschönen Ambiente des Lustschlosses Hellbrunn erwartet Sie im Frühsommer ein exotisches Klangerlebnis. Der erste Teil des Abends findet mit dem Opernchor des Salzburger Landestheaters und dem Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor in der spektakulären Kulisse des Steintheaters am Hellbrunner Berg statt. Von mit Wasser gestimmten Glasflaschen über das Erzeugen von Klängen durch Steine bis hin zu einem Darmbeutel mit Bassbogen werden Ur-Instrumente des ausgestorbenen baltischen Volkes der Jatwinger in dem Oratorium „Iš jotvingių akmens“, zu Deutsch „Aus dem Stein der Jatwinger“, zum Leben erweckt.

Für den zweiten Teil des Abends begibt sich die Musikdirektorin Mirga Gražinytė-Tyla gemeinsam mit dem Ensemble und dem Publikum zu den Wasserspielen der Hellbrunner Parkanlage. So fantasievoll wie die Wasserspiele von Fürsterzbischof Markus Sittikus sind auch die Figuren und die Musik aus dem litauischen Tier- und Wundermärchen „Kaulo senis ant geležinio kalno“, übersetzt „Knöcherner Greis auf dem eisernen Berg“.

Freuen Sie sich auf ein Kulturen übergreifendes Abenteuer! Wir treffen uns mit Ihnen um 17.30 Uhr im Schlosshof, direkt beim Kassa-Eingang der Wasserspiele. Von dort beginnt ein musikalischer Theaterspaziergang, für den wir festes Schuhwerk empfehlen, da die Wege teilweise nicht befestigt sind.

Bei schlechtem Wetter wird die Vorstellung in den Rainberg verlegt und beginnt erst um 19.00 Uhr. Natürlich informieren wir Sie im Fall der Fälle rechtzeitig auf unserer Homepage!

Eine Kooperation mit Schloss Hellbrunn    

Dauer: 1. Teil 20 min / 2. Teil 30 min / Gesamtdauer des musikalischen Spaziergangs ca. 2 h / Es stehen keine Sitzplätze zur Verfügung.

Pressestimmen

„Man mag die Aktionen (szenische Einrichtung: Birutė Mar) vielleicht herzlich naiv nennen, aber in Verbindung mit dem Aufführungsort hatte das schon eine eigene Aura und Atmosphäre. Wobei die archaischen Steinklänge, Männerschreie, das mystische Geflöte auf Flaschen und der kollektive, rau und doch geschmeidig sich reibende Kanon der litauischen Sutatines im Steintheater magisch verdichtete Klangwirkungen erzielten, die den volksmusikalischen Urgrund mit gleichsam minimalistischer Klangsteuerung zu einem zugleich unmittelbaren wie fein tarierten kunstvollen Artefakt verschmolzen. […] Bewundernswert war, wie die rund fünfzig Mitglieder des Kinderchores (den gewohnt sorgfältig Wolfgang Götz einstudierte) die litauischen Texte auswendig beherrschten.“

Salzburger Nachrichten

„So pendelt die Musik zwischen Klang und Rhythmus, zwischen Masse und Solo, zwischen Anreicherung und Isolation hin und her. Und wieder – dieser Kinderchor: in einer Perfektion sprechend und singend, die für Kinder absolut ungewöhnlich ist, und dennoch lebendig, nicht totgedrillt. Bravi dem Leiter Wolfgang Götz. Das ist großartig, was die Kinder den ganzen Abend leisten, professionell und dennoch mit der natürlichen Begeisterung und Vitalität. […] Eine großartige Gesamtleistung aller macht die Freude beim Zusehen und Hören aus. Mit einfachen Mitteln wird eine komplizierte Geschichte spannend erzählt (Szenische Einrichtung Birutė Mar), die Sprachenvielfalt sehr gut gelöst – und auch hier ist noch einmal der Kinderchor Hauptprotagonist, präsent, spielfreudig, konzentriert, eine gewaltige Partie in fremder Sprache, komplett auswendig. Fast schade, dass auch ein solcher animierter Spaziergang einmal enden muss.“

DrehPunktKultur

"Ganz vertraut wird einem die Musik von Kutavičius, auch weil er in Mirga Gražinytė-Tyla die bestmögliche Anwältin hat. Dirigieren kann man das schon nicht mehr nennen, eher Animieren, Befeuern, Begeistern. Vor allem der Kinderchor des Landestheaters und der Festspiele wird dank der Chefin zum Star [...]. Die Präzision, die Lust, sich auf fremdem Klanggebiet zu bewegen, all das überrumpelt."

Oberbayerisches Volksblatt