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Theaterpädagogik

Opernchor

Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor

Der Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor ist in die großen Konzert- und Opernproduktionen des Salzburger Landestheaters sowie der Salzburger Festspiele eingebunden. Unter der Leitung von Wolfgang Götz bietet der Chor so die Gelegenheit, neben der Freude an der Musik auch die Arbeit am Theater kennen zu lernen. Für jüngere Interessenten gibt es Vorchorgruppen, in denen die Kinder altersgerecht in den Gesang eingeführt werden. Am Salzburger Landestheater wird der Chor neben den großen Opernproduktionen (z.B. „Carmen“ 2015, „Hänsel und Gretel“ 2016, „La Bohème“ 2017) auch in Schauspiel („Shakespeare im Park“ seit 2014) und Ballett („Bach ’n’ Drums“ 2011) eingesetzt. Darüber hinaus gestaltet der Kinderchor regelmäßig auch eigene Produktionen wie „Brundibár“ (2013), „Die Kinder des Monsieur Mathieu” (2014) oder „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat” (2017).

Bei den Salzburger Festspielen tritt der Chor gemeinsam mit Solisten wie Anna Netrebko, Jonas Kaufmann oder Piotr Beczala auf und arbeitet mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Christian Thielemann und Simon Rattle zusammen. Daneben wirkte der Chor bei verschiedenen Fernseh- und Kinoproduktionen mit und hatte Auftritte am Thalia Theater Hamburg (2013), im Deutschen Bundestag und an der Deutschen Oper Berlin (2016).

Geschichte des Salzburger Festspiele und Theater Kinderchors

Zwei Institutionen der kulturellen Nachwuchspflege in Salzburg sind zusammengewachsen: Die Kinderchöre des Salzburger Landestheaters und der Salzburger Festspiele fusionierten zu Beginn der Spielzeit 2010|2011. Musikalischer Leiter des neu fusionierten Kinderchores ist Wolfgang Götz, der bereits seit 2008 in dieser Funktion beim Salzburger Festspiele Kinderchor tätig war und seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 Studienleiter am Salzburger Landestheater ist.

Mehr Info und Anmeldung

Wolfgang Götz
Studienleiter und Leiter des Festspiele und Theater Kinderchors

kinderchor@salzburgfestival.at

Internationa­­les Opern­studio Gerard Mortier

Gerard Mortier stand als europäischer Opernvisionär wie kein anderer Mensch für ein Bekenntnis zur Oper als Kunstform, die lebensverändernd sein kann, wenn sie sich intellektuell und emotional gegenwartsbezogen verhält. In diesem Geiste der professionellen, ästhetischen Bildung und Fortbildung hatte sich Gerard Mortier als Patron des internationalen Opernstudios am Salzburger Landestheater gewinnen lassen.

Seit Frühjahr 2012 war Carl Philip von Maldeghem mit seinem Mentor über das »Internationale Opernstudio« am Salzburger Landestheater im Gespräch: Der ehemalige Intendant der Salzburger Festspiele erklärte sich nicht nur bereit, als Namenspate zu fungieren, sondern auch mit Masterclasses aktiv zu werden. Nach seinem viel zu frühen Ableben wird es seinem Andenken und den für ihn wichtigen Prinzipien der Opernarbeit gewidmet.

Das Programm richtet sich an herausragende Sängerinnen und Sänger, die nach Abschluss ihres Studiums und vor Einstieg in ein Festengagement die Strukturen eines Opernbetriebes kennenlernen können. In der Erarbeitung von Partien, aber auch in der intellektuellen und persönlichen Interaktion mit den Kolleg/innen der Sparte Oper ermöglicht die Mitgliedschaft im Opernstudio die Ausweitung des eigenen kreativen Potentials in einer europäischen Stadt, die selbst Operngeschichte geschrieben hat.

»In unserer eigenen Entwicklung haben die Impulse von Gerard Mortier viel bedeutet. Wir hoffen, mit unserer Arbeit im Opernstudio seine Ideen lebendig zu halten und an die nächste Generation geben zu können«, so Intendant Carl Philip von Maldeghem und Opernreferentin Katrin König, die beide für Gerard Mortier bei den Salzburger Festspielen gearbeitet haben.

Feste Partner sind das Institute for Vocal Arts an der Juilliard School New York (Artistic Director Brian Zeger) sowie die Opernschule des Istanbul State Conservatory (Artistic Director Yekta Kara). Das Konzept einer völkerverbindenden Vision durch die Oper gewinnt mit diesen Partnerschaften eine ganz eigene Realität, wenn sich junge Sängerinnen und Sänger aus Orient und Okzident in Salzburg zur gemeinsamen Opernarbeit begegnen. Neben dem Einsatz in den Produktionen des Theaters erarbeiteten die Mitglieder des Opernstudios 2014/2015 eine Kammeroper des 20. Jahrhunderts unter dem Titel »Schubertstraße 200«. Auch in der Spielzeit 2015/2016 freut sich das Salzburger Landestheater die erfolgreiche Arbeit des Opernstudios mit neuen Mitgliedern fortzusetzen.

Organisatorischer Leiter Opernstudio

Ensemble des Opernstudios 2016/2017

Mozarteumorchester Salzburg

Der Kulturbotschafter Salzburgs im Jubiläumsjahr 2016

Das Mozarteumorchester Salzburg ist das Symphonieorchester von Stadt und Land und hat sich in seiner langen Geschichte zu einem international anerkannten Kulturbotschafter der Mozartstadt entwickelt. Als Veranstalter zweier eigener Konzertreihen, den Sonntagsmatineen im renommierten Großen Festspielhaus und den Donnerstagskonzerten im festlichen Ambiente der Stiftung Mozarteum, zählt es zu den Säulen des regen Salzburger Musiklebens.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet das Orchester mit den Salzburger Festspielen, wo es neben den Mozart-Matineen, die Karl Harb im August 2015 in einer Kritik in den Salzburger Nachrichten als »das heimliche Herzstück des Festivals« bezeichnete, auch für bedeutende Opernproduktionen verpflichtet wird. Hinzu kommen jährlich wiederkehrende Engagements im Rahmen der Salzburger Mozartwoche sowie beim Salzburger Konzertveranstalter Kulturvereinigung. Über die gesamte Saison spielt das Orchester auch die Musiktheatervorstellungen im Salzburger Landestheater, dessen Spielplan große Opern, Operetten, Ballette und Musicals umfasst. Erfolgreiche Gastspiele und Tourneen führten das Ensemble in den letzten Jahren nach Argentinien, China, Japan, Korea, Deutschland, Italien, Spanien und Rumänien.

Unter den Chefdirigenten, die das Ensemble besonders geprägt haben, ragen Leopold Hager, Ralf Weikert, Hans Graf und Hubert Soudant heraus. Von 2004 bis zum Ende der Saison 2015-2016 war Ivor Bolton in dieser Position für das Orchester verantwortlich und hat in dieser Zeit den Klangkörper maßgeblich geformt. Als Ehrendirigent wird er dem Orchester auch zukünftig verbunden bleiben. Gastdirigenten und Künstler von Weltrang arbeiten gerne und regelmäßig mit dem renommierten Salzburger Klangkörper zusammen.

2016 feiert das Mozarteumorchester, dessen Wurzeln auf den 1841 mit Unterstützung von Mozarts Witwe Constanze und seinen beiden Söhnen gegründeten Dommusikverein und Mozarteum zurückgehen, sein 175-jähriges Bestehen. Am 27. Jänner 2016, Mozarts 260. Geburtstag, fand eine erste offizielle Würdigung statt. An diesem Tag wurde dem Ensemble, das insbesondere auf die Erarbeitung eigenständiger und zeitgemäßer Interpretationen der Werke Mozarts spezialisiert ist, bei einem Konzert im Rahmen der Mozartwoche die höchste Auszeichnung der Stiftung Mozarteum verliehen: Die Goldene Mozart-Medaille.

Weitere Höhepunkte des Jubiläumsjahrs 2016 sind die Herausgabe eines Buchs über das Orchester und die Veröffentlichung einer CD-Box mit der Gesamteinspielung der Symphonien Anton Bruckners unter der Leitung von Ivor Bolton, die beide im Sommer erscheinen. Mit Gastspielen beim Festival Budapester Frühling, in Zürich, New York, im Wiener Konzerthaus sowie mit einer Aufführungsserie der Mozart-Oper Don Giovanni im Theater an der Wien würdigt der Klangkörper diesen Anlass auf nationalen und internationalen Podien.  Offizielle Hauptsponsoren des Mozarteumorchesters Salzburg sind Audi und die Leica Camera AG.

Stücke 2016/2017

www.mozarteumorchester.at

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