Leonce und Lena / Clemens Ansorg und Elisa Afie Agbaglah
Leonce und Lena / Clemens Ansorg und Elisa Afie Agbaglah
© Anna-Maria Löffelberger
Leonce und Lena / Clemens Ansorg und Elisa Afie Agbaglah
Leonce und Lena / Clemens Ansorg und Elisa Afie Agbaglah
© Anna-Maria Löffelberger
Leonce und Lena / Clemens Ansorg und Sascha Oskar Weis
Leonce und Lena / Clemens Ansorg und Sascha Oskar Weis
© Anna-Maria Löffelberger
Leonce und Lena / Nikola Rudle und Julienne Pfeil
Leonce und Lena / Nikola Rudle und Julienne Pfeil
© Anna-Maria Löffelberger
Leonce und Lena / Julienne Pfeil und Clemens Ansorg
Leonce und Lena / Julienne Pfeil und Clemens Ansorg
© Anna-Maria Löffelberger
Leonce und Lena / Julienne Pfeil, Sascha Oskar Weis und Clemens Ansorg
Leonce und Lena / Julienne Pfeil, Sascha Oskar Weis und Clemens Ansorg
© Anna-Maria Löffelberger
Leonce und Lena / Sascha Oskar Weis
Leonce und Lena / Sascha Oskar Weis
© Anna-Maria Löffelberger
Leonce und Lena / Julienne Pfeil
Leonce und Lena / Julienne Pfeil
© Anna-Maria Löffelberger
Leonce und Lena / Axel Meinhardt und Walter Sachers
Leonce und Lena / Axel Meinhardt und Walter Sachers
© Anna-Maria Löffelberger
Leonce und Lena / Ensemble
Leonce und Lena / Ensemble
© Anna-Maria Löffelberger
Leonce und Lena / Ensemble
Leonce und Lena / Ensemble
© Anna-Maria Löffelberger

Leonce und Lena

Georg Büchner

Comedy / In German

Premiere: 04/15/2016

Synopsis

Boredom: Leonce has gone down with it as if were an illness. The personage of the Prince, like his beloved Rosetta, naturally finds it most tedious to have to take over the government of the Popo Empire and therefore have to marry Princess Lena (whom he’s never met) of the Pipi Empire.  Weighed down by the heavy duty of idleness, and firmly intent never to become a useful member of society, the Prince has no desire to burden himself with a regular marriage. Together with Valerio, a master of philosophically reasoned idleness, he took flight. Princess Lena also fled the forced marriage. However, the two escapees meet and behind their mutual melancholy, ­­recognise in the other a kindred soul.

In the Court of Popo, King Peter, weary of his duties, is becoming more and more confused and instead of marrying Leonce and Lena, he marries two machines »in effigy» as a sham. However, hiding behind the two machines are Leonce and Lena who, both without knowing the identity of the other (one unwillingly and the other inclining accordingly) become a married couple.

The 20 year-old Georg Büchner wrote his comedy in 1836 for a competition run by Cotta publishers, hoping to improve his finances by winning the prize money of 300 guilders. But he handed in his manuscript too late and his work was returned to him unopened. Büchner revised his manuscript but did not attend the opening. The première was in 1895 in Munich. Since then, for generations, both for producers and theatre-goers, »Leonce and Lena» has been considered to be as much a fairy tale as a parable of a wealthy society; comic certainly, but also sarcastic to the point of cynicism and yet always contemporary.

(Translated from the German by Mike Mackenzie-Smith)

Duration: approx. 1 hour 15 mins / no intermission

Cast

Director Caroline Ghanipour

Stage and Costume Design Peter Engel

Dramaturgy Carola Schiefke


König Peter vom Reiche Popo Walter Sachers

Prinz Leonce Clemens Ansorg

Prinzessin Lena Julienne Pfeil

Valerio Sascha Oskar Weis †

Die Gouvernante Nikola Jaritz-Rudle

Staatsdiener Axel Meinhardt

Rosetta Elisa Afie Agbaglah

Reviews

»Die Titelpartien sind mit Clemens Ansorg als Prinz Leonce und Julienne Pfeil als Prinzessin Lena besetzt. Letztere erschafft eine wunderbar quirlige Prinzessin mit viel Geschick zur grellen Komik. Ihr Liebesmonolog ist eine gelungene Gratwanderung und darstellerisch der Höhepunkt des Abends. […] Leonces spitzzüngiger Gefährte und Bonvivant Valerio hingegen ist bei Sascha Oskar Weis eine charmante Punktlandung. Er zeigt Präsenz, die Witze treffen unforciert. Lustig ist auch die Darstellung von seinem reifen Counterpart, dem Staatsdiener. Axel Meinhardt gewinnt das Publikum mit einer Mr.-Bean-haften Darstellung des konservativen Sittenhüters. Dessen König (Walter Sachers) legt im Verlauf des Abends an Schwung und Durchlässigkeit zu. Vonstatten geht der Klamauk auf der gelungen entworfenen Bühne von Ausstatter Peter Engel, der die Engstirnigkeit der Gesellschaft und das ausweglose Schicksal der Figuren durch einen zusammenlaufenden Schacht verdeutlicht.«

Salzburger Nachrichten

»Caroline Ghanipour hat Szenen unauffällig umgruppiert, ein paar Nebenrollen rausgekürzt, serviert uns den Text sonst quasi buchstabengenau. Und eben weil dieser Text so vielschichtig ist und Büchner mit seiner Boshaftigkeit auf politischer wie menschlicher Ebene aneckt, gibt sie auf diese Weise keine spezielle Interpretation vor. Sie delegiert an die Zuseherinnen und Zuseher, das sie jeweils Ansprechende heraus zu hören. […] Nehmen wir diese ›Leonce und Lena‹-Aufführung also als ein willkommenes Angebot zum Selberdenken. Nur Lesen ist noch anregender. Humor und Witz kommen in der Aufführung auf ihre Rechnung, und wenn man mit Tempo ein wenig an der Poesie-Gloriole von ›Leonce und Lena‹ kratzt, schadet es nicht.«

DrehPunktKultur