Romantische Oper von Richard Wagner
Musikalische Leitung |
Ivor Bolton |
| Inszenierung | Aron Stiehl |
| Bühne | Jürgen Kirner |
| Kostüme | Nicole von Graevenitz |
| Dramaturgie | Bernd Feuchtner |
Besetzung |
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| Daland | Bjarni Thor Kristinsson |
| Senta | Julie Makerov |
| Erik | Jeffrey Lloyd-Roberts |
| Steuermann | Franz Supper |
| Der Holländer | Marcus Jupither |
Mit dieser Oper fand Richard Wagner erneut zu sich selbst, nachdem er mit „Rienzi“ einen Ausflug in die französische Grand Opéra à la Meyerbeer gemacht hatte. Doch nun wurde wieder Carl Maria von Webers „Freischütz“ sein Leitstern, die erste Oper der deutschen Romantik. Das hört man nicht nur dem Auftritts-Monolog des Holländers an, der deutlich an die Arie des Max „Durch die Wälder, durch die Auen“ aus dem „Freischütz“ erinnert. Doch hier ist alles ins Große gesteigert – die Vorlage verdankte der Komponist, der sich das Libretto selbst schrieb, Heinrich Heine. Der Holländer führt ein Geisterschiff verlorener Seelen, die zu einer ewigen Reise der das Weltmeer verurteilt sind. Nur er selbst darf alle sieben Jahre an Land, um nach einer treuen Frau zu suchen, die ihn erlösen könnte. Diesmal jedoch trifft er auf den norwegischen Seefahrer Daland, der ihm gegen eine Schatztruhe bereitwillig seine Tochter Senta überlässt. Senta kennt das Bild des Holländers seit ihrer Kindheit und hat viele Stunden träumend davor verbracht. In großer Dichte jagt die Handlung am Zuschauer vorbei – schon die Ouvertüre versetzt das Publikum in atemlose Spannung, und danach wird es mit jeder Szene dramatischer. Am Pult des Mozarteumorchesters Salzburg steht Ivor Bolton, der mit Richard Wagners Oper ein neues Feld seines Schaffens betritt. Die Produktion im Großen Festspielhaus ist ein Bekenntnis des Salzburger Landestheaters zur großen Oper mit internationalen Solisten.
Premiere 14. Oktober 2010
Großes Festspielhaus
Eine Kooperation mit der Salzburger Kulturvereinigung
im Rahmen der Salzburger Kulturtage
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