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Gabriel Barylli
Inszenierung
Ausstattung
Gabriel Barylli
Dramaturgie
Friederike Bernau
BESETZUNG
Stefan Kowalsky
Martin Sterneck
Peter Steiner
„Minutenlanger Applaus herrschte auf der „Bühne 24“ des Marionettentheaters bei der Salzburg-Premiere von Gabriel Baryllis Erfolgsstück „Butterbrot“. Für ihn war es eine Art der Rückkehr, schrieb der Autor das Stück doch seinerzeit in der Mozartstadt. In nur drei Tagen- dem Schnürlregen, der ihn damals an seine Bleibe fesselte, sei Dank.“
„Es blieb die – bei aller Problematik der Grundfrage des Zueinander-Passens – hinreißende Komödie mit und um Architekt Martin (Sascha Oskar Weis), Schauspieler Stefan (Alfons Haider) und Barylli als Schuhverkäufer Peter, der die letzte Illusion seiner Freunde sprengt. Er platzt nämlich in die Zwei-Mann-WG als unverhoffter Dritter: Auch seine Lilli hat ihn sitzen lassen – als für die Herren unverständliche und intolerante Antwort auf dessen permanente Affären. Das bietet Anlass zu mehr oder weniger tiefsinnigem Austausch von Beziehungsweisheiten, auf alle Fälle witzig-spritzig.“
Kronenzeitung
„Was dem Plot einer Vorabendserie deutscher Privatsender bedrohlich nahe kommt, fasziniert das Theaterpublikum. 149 Inszenierungen hat das Erfolgsstück „Butterbrot“ des Schauspielers und Autors Gabriel Barylli seit der Uraufführung anno 1988 hinter sich, und auch die 150. Premiere am Freitag im vom Salzburger Landestheater als „Bühne 24“ genutzten Marionettentheater wurde herzhaft bejubelt.“
Salzburger Volkszeitung
„Das Salzburger Landestheater eröffnet den neuen Spielort „Bühne24“ im Marionettentheater mit der 150. Inszenierung von Gabriel Baryllis Erfolgskomödie „Butterbrot“. Der Autor hat das rundum erneuerte Stück selbst in Szene gesetzt und auch die Rolle des frustrierten, verlassenen Schuhverkäufers Peter übernommen. Roter Teppich und viel Applaus bei der Premiere am 12.10.2012.“
„Gabriel Barylli hat für diese Inszenierung einen Traum in Rot auf die Bühne gestellt. Wände, Tische, Sessel, Teller, ja sogar Servietten, alles strahlt Leidenschaft pur aus, obwohl man dieser doch eigentlich abgeschworen hat. Auch die drei Bewohner dieser Männer-WG in ihren korrekten schwarzen Anzügen sind eher untypisch für eine lockere Wohngemeinschaft. Gabriel Barylli hat diesmal die Rolle des stets fremdgehenden Schuhverkäufers übernommen, der seiner Frau einen einzigen Fehltritt nicht verzeihen kann. Alfons Haider überzeugt als frustrierter Schauspieler, der seinen Job verliert, als er eine Vorstellung abbricht, weil er über das Husten eines Zuschauers verärgert ist. Am wenigsten neurotisch gibt sich Sascha Oskar Weis als Architekt Martin, der glaubt, endlich die wahre Liebe gefunden zu haben.“
Dorfzeitung
„Das Salzburger Landestheater nützt unter der Bezeichnung „Bühne 24“ das Marionettentheater. Nicht zum ersten Mal in der Aufführungsgeschichte des Stücks inszenierte Barylli selbst und spielt auch mit. Nicht zum ersten Mal ist einer der drei Mitwirkenden Alfons Haider […].“
„Die Premiere am Freitag löste große Begeisterung aus, viele Zuschauer waren von weit her angereist. […] Es wurde viel gelacht und gekichert.“
„Barylli ist inzwischen ein wenig gesetzter geworden. In seiner Rolle als egozentrisches, sich selbst bemitleidendes Weichei durchlebt er die Prozedur einer Trennung und Scheidung. Seine überspitzten Aussagen über Frauen, die in ihrer Entwicklung die Stufe des Menschen noch nicht erreicht hätten, kommen gut an.“
Salzburger Nachrichten