Home \ Schauspiel \ Die Jungfrau von Orleans
Friedrich Schiller
Inszenierung
Klaus Hemmerle
Ausstattung
Stefan Mayer
Kampfchoreographie
Volker Ullmann
Dramaturgie
Tobias Hell
BESETZUNG
Johanna
Claudia Carus
Karl VII
Christoph Wieschke
Königin Isabeau \
Schwarzer Ritter
Beatrix Doderer
Agnes Sorel
Christiani Wetter
Herzog von Burgund
Marco Dott
Graf Dunois
Peter Marton
La Hire
Florian Stohr
Du Chatel
Armin Jung
Talbot \ Bertrand
Gero Nievelstein
Lionel \ Raimond
Sebastian Fischer
Thibaut
Axel Meinhardt
Raoul \ Montgomery
Robert Herrmanns
„Johannas Vater will sie und ihre Schwestern möglichst rasch verheiraten, weil es für Mädchen in Kriegszeiten besser sei, einen Mann zu haben. Johanna will nicht, sie ist mit den himmlischen Mächten in direkter Verbindung und fühlt sich berufen, die Engländer aus dem Land zu werfen und Karl VII. zur Krönung im Dom von Reims zu verhelfen. Den Plan zieht sie durch.“
„Johanna ist vielseitig, schwingt unerbittlich die Trikolore, geht aber auch mit dem Schwert um und mit der Gitarre. Claudia Carus hat extra ein kleines Lied in der Manier der Neuen Deutschen Welle komponiert, mit dem sie ihre Rolle kurz und leicht verständlich zusammenfasst.“
Salzburger Nachrichten
„Regisseur Klaus Hemmerle interpretiert das Drama als Traum der Johanna, die vor Königen und Herzogen nicht Halt macht und Engländer en masse abschlachtet. Dafür verwedent er opulente Bilder, lässt sich von Ausstatter Stefan Mayer einen Tötungs-Glaskäfig bauen, der sich rasant im Kreis dreht. Mit schwerem symphonisch-mettalischem Soundtrack unterlegt, verwendet Hemmerle viel Energie in die bluttriefenden Schlachtszenen, Kampchoreograph Volker Ullmann hat Schauspieler wie Gero Nievelstein, Sebastian Fischer und Peter Marton den Umgang mit dem Schwert profund gelehrt.“
„Ins Zentrum der Aufmerksamkeit wandern […], etwa der grandios als Langhaar-Muttersöhnchen im Streifenpyjama überzeichnete König Karl VII.: Christoph Wieschke verwandelt den Zauderer in einen weltverlorenen Verlierer von Monty Python´scher Komik, der bei allen Schlachtsiegen stets nach Frieden, Freude und Versöhnung lechzt. Ebenso sprachgewandt wie urkomisch brilliert Marco Dott als blasierter Herzog von Burgund.“
Salzburger Volkszeitung
„Die Bühne (Stefan Mayer) wird von einem riesigen Asteroiden-Bild beherrscht und diese explodierenden Gesteinsmassen geben der Geschichte, die eigentlich 1430 während des Hundertjährigen Krieges spielt, etwas Futuristisches. Engländer und Franzosen liefern sich grandios choreografierte Schlachten. Der bekannte Kampfchoreograph Volker Ullmann hat den Kriegern ein strenges Trainingsprogramm auferlegt, das Ergebnis ist beeindruckend.“
„Klaus Hemmerle hat Schillers Klassiker erfrischend rasant inszeniert. Die vielen Schülerinnen und Schüler werden, wenn sie im Rahmen ihres Deutschunterrichts eine Vorstellung besuchen, sicherlich begeistert sein.“
Dorfzeitung