Abdellah Lasri

Der junge marokkanische Tenor Abdellah Lasri wurde 1982 in Rabat geboren. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er bei Glenn Chambers am Conservatoire National Supérieur  in Paris.  Er nahm an Meisterklassen bei Caroline Dumas, Margreet Honig und François Le Roux teil. 2009 schloss er sein Studium mit  Auszeichnung ab. Abdellah Lasri ist Finalist des „Nadia und Lili Boulanger“ Wettbewerbes.

Erste Bühnenerfahrungen sammelte der junge Sänger als  Remendado in „Carmen“, als Don Ottavio in „Don Giovanni“ in Besancon, als Paolino in „Die heimliche Ehe“ und als Alfredo in „La Traviata“ am Opernhaus von Nancy. Im Sommer 2010 gastierte er mit der Titelpartie von Gounods „Faust“ in Rabat. Der Sänger war Mitglied des Internationalen Opernstudios der Deutschen Staatsoper Berlin.

Abdellah Lasri gab ein vielbeachtetes Debüt als Rodolfo in „La Bohème“ am Theater Gießen. An der Oper Graz debütierte er als Nemorino in „L’elisir d’amore“ und als Fenton in „Falstaff“.  An der Semperoper sang er den  Edmondo in „Manon Lescaut“.

Seit der Spielzeit 2013/2014 ist Abdellah Lasri festes Ensemblemitglied am Aalto-Theater Essen, wo er mit dem Werther einen  besonders großen Erfolg hatte.  2014 erhielt er den hochdotierten ‚Preis für junge Nachwuchskünstler‘ vom Aalto-Theater Essen.

Abdellah Lasri wurde für den „Werther“ von der Bastille-Oper in Paris eingeladen, wo er auch mit dem Rodolfo in „La Bohème“ einspringen konnte. Zukünftige Engagements sind der Des Grieux in „Manon“ am Salzburger Landestheater und an der Oper Graz, der „Faust“ von Gounod in Essen, der Alfredo in „La Traviata“ an der Staatsoper Berlin unter Daniel Barenboim, der Rodolfo in „La Bohème“ an der Oper von Los Angeles und der Alfredo in „La Traviata“ an der Bastille-Oper in Paris.

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