Andeka Gorrotxategi

Oper

Führende Kritiker haben ihn als den bedeutendsten Tenor bezeichnet, den das Baskenland in den letzten fünfzig Jahren hervorgebracht hat. Er wurde in Abadiño in Vizcaya geboren und begann seine Gesangsausbildung am Konservatorium von Durango. Später zog er nach Bilbao, Madrid, Marseille, Paris, Rom und in die USA, um seine Ausbildung fortzusetzen.

Bei seinem ersten Ausflug in die Opernwelt wurde Gorrotxategi als der beste neue spanische Tenor bezeichnet. Über die Kare hat er sich eine Karriere aufgebaut und Kritiker überschütteten ihn nach seinem Debüt als Gabriele in „Simon Boccanegra“ erneut mit Lob und bezeichneten ihn mit einer „kraftvollen und strahlenden Stimme“ als „perfekten Tenor“.

Der Sänger gewann mehrere Wettbewerbe, darunter den Jaume-Aragall-Wettbewerb und den Manuel-Ausensi-Wettbewerb. Mit seinem Debüt als Pinkerton in „Madama Butterfly“ 2011 in Novara begann seine internationale Karriere, die ihn an einige der bedeutendsten Opernhäuser und Konzertsäle der Welt führte, darunter das Teatro dell’Opera di Roma, die Opéra de Lausanne, dem Teatro Real in Madrid, die Felsenreitschule in Salzburg, das Teatro di San Carlo in Neapel, das Teatro Bellas Artes in Mexiko-Stadt, das Sydney Opera House, die Semperoper in Dresden, die Opéra de Monte-Carlo und das National Centre for the Performing Arts in Peking.

Er pflegt auch das spanische Operettengenre und tritt regelmäßig am Teatro de la Zarzuela in Madrid auf, wo er in den letzten Spielzeiten in „Curro Vargas“ (Curro), „El Gato Montés“ (Rafael) oder „La Villana“ (Don Fabrique) zu erleben war. „María del Pilar“ oder „El Caserío“ werden folgen.

Er arbeitete mit renommierten Dirigenten zusammen, so etwa mit Zubin Mehta, Roberto Abbado, Miguel Ángel Gómez Martínez, Jesús López Cobos, Stefano Ranzani, Danielle Callegari, Guillermo García Calvo, Renato Palumbo und Óliver Díaz.

Sein Repertoire umfasst einige der bedeutendsten für Tenöre geschriebenen Hauptrollen, darunter „Carmen“ (Don José), „Tosca“ (Cavaradossi), „Attila“ (Foresto), „La Fanciulla del West“ (Dick Johnson), „I Masnadieri“ (Carlo) und „Il Trovatore“ (Manrico).

In Salzburg war er 2013 als Werther in der gleichnamigen Oper von Massenet zu erleben.

In den letzten Jahren hat er sich zunehmend auf dramatischere Partien verlegt und gab seine Rollendebüts in „Manon Lescaut“, „Otello“ und „Samson und Delilah“.

Stand: September 2026

Stücke 2026/2027

Stücke 2015/2016