Arina Alexeeva

Die russische Mezzosopranistin studierte zunächst Klavier und später Gesang an der staatlichen Kunst- und Kulturakademie. 2009/2010 wurde sie am Verdi Konservatorium in Mailand in die Klasse von Prof. Jenny Anvelt aufgenommen.
Mit dem „Laboratorio Cantarsettecento” sang sie Serpina in Pergolesis „La serva padrona“ und mit dem „Laboratorio Cantarinscena” die Rolle der Fiordispina in Cimarosas „L'impresario in angustie“. 2015 interpretierte sie noch während ihres Studiums die Rolle der Judith in Bartóks „Herzogs Blaubarts Burg“ mit dem Orchester „La Verdi” am Mailänder Auditorium.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. So gewannt sie u.a. 2015 einen Preis als beste Mezzosopranistin beim Wettbewerb „Franca Mattiucci“ und beim Wettbewerb „Besostri“ die Partie der Rosina in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“, mit welcher sie im Februar 2016 debütierte. Außerdem war sie in Pergolesis „Stabat Mater“ am Teatro di Asti und in Mozarts „Requiem“ mit dem Brixia Symphony Orchestra in Brescia zu erleben.

2015/2016 besuchte sie das „Ticino Opera Studio Festival W. A. Mozart" und gabt ihr Debüt als Cherubino in „Le nozze di Figaro“, sie singt als Rosina in „Il barbiere di Siviglia“ am  Teatro della Concordia Venaria Reale in Turin und Bachs „Magnificat“ bei der Collegiata di San Secondo mit dem Orchestra Melos Filarmonica.
Jüngste Produktionen führten sie als Hyppolyta in Brittens „A Midsummer Night's Dream“ und als Suzuki in „Madama Butterfly“ nach Brescia, Como, Cremona, Pavia und Reggio Emilia. Außerdem sang sie im Rahmen des Alsico ab Herbst 2017 Mercedes in „Carmen“.
Sie nahm an Meisterklassen mit Daniela Dessì, Fabio Armiliato, Giuliano Carella, Luciana d'Intino, Giacomo Aragall und Mariella Devia teil.