Aubrey Allicock

Der amerikanische Bassbariton Aubrey Allicock studierte an der Indiana University und Grand Canyon University, bevor er seinen Master an der Juilliard School in New York abschloss und Mitglied des Gerdine Young Artist Programme des Opera Theatre of St. Louis wurde. In der Spielzeit  2010/2011 coverte er die Rollen von Astarotte aus „Armida“ and Marullo aus „Rigoletto“ an der Metropolitan Opera New York.
Seine Karriere führte ihn an zahlreiche amerikanische und europäische Theater. So trat er unter anderem als Mamoud in „The Death of Klinghoffer“ an der Metropolitan Opera auf, debütierte als Escamillo an der Komischen Oper Berlin und war als Argante in „Rinaldo“ unter Ottavio Dantone in der Regie von Robert CarsEn in Glyndebourne zu erleben. Er gastiert regelmäßig am Opera Theatre of St. Louis, wo er auch in der Hauptrolle der Uraufführung von Terence Blanchards Boxopera „Champion“ zu erleben war, eine Rolle, die er auch an der Washington National Opera sang.

Jüngste Engagements beinhalten das Debüt mit dem Los Angeles Philharmonic unter der Leitung von Gustavo Dudamel sowie Auftritte als Janusz in der Polish National Opera und Halka von Moniuszko beim Bard Music Festival; auch debütierte er an der Opera Philadelphia als John Henry in „We Shall Not Be Moved“ und an der Dutch National Opera. Im Herbst 2017 war er als Figaro in „Le nozze di Figaro“ am Michigan Opera Theater, eine Rolle die er bereits an der Seattle Opera gesungen hatte und als John Adams „El Nino“ am Concertgebouw in Amsterdam zu sehen, mit den BBC Symphony Orchestra feierte er sein Debüt als General Groves in John Adams „Doctor Atomic“. Im Frühling 2018 wird er wieder als Emile in „Champion“ an der New Orleans Opera zu erleben seine, diese Rolle wird er auch 2019 an der Opera de Montréal interpretieren.