Marco Dott

Hausregisseur, Schauspiel

Geboren und aufgewachsen in Neuwied, absolvierte Marco Dott seine Schauspielausbildung in München. Es folgten Engagements nach Bonn, Gelsenkirchen, Wuppertal, Basel, Bremen, Lübeck, Detmold und Kassel. Seit 2009 ist Marco Dott Mitglied des Schauspielensembles und Regisseur am Salzburger Landestheater und leitete vier Jahre die Sparte Junges Land.

Er inszenierte u. a. „Oleanna“, „Momo“, „Die nackte Wahrheit“, „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, „Zorn“, das Kreisler-Musical „Heute Abend: Lola Blau“, „Die Macht der Gewohnheit“ von Thomas Bernhard und den Liederabend „Hotel Europa“. Als Opernregisseur inszenierte er Caldaras „Dafne“, Rossinis „Il Turco in Italia“ und die berühmte Straußoperette „Wiener Blut“.

Er glänzte in zahlreichen Musicals, z. B. als Jacob in „La Cage aux Folles“, Sigismund im „Weißen Rössl“, als Historiker und Prinz Herbert in „Monty Python’s Spamalot“ und als Elliott in „Meine Stille Nacht“. Von 2014 bis 2017 begeisterte er mit der Musical-Comedy „Spanisch für Anfängerinnen“. Im Schauspiel brillierte er als Lionel Logue in „The King‘s Speech“, als Carl Friedrich Gauß in „Die Vermessung der Welt“, in „Ladies Night“, „Romeo und Julia“, „Don Carlos“, „Ilias“, „Der nackte Wahnsinn“, als Abraxas in „Die Kleine Hexe“, als Don Pedro in „Viel Lärm um Nichts“, in „Die Volksfeindin“ und vielen anderen mehr.

2019 inszeniert er das Kultmusical „The Rocky Horror Show“ und übernimmt dabei selbst die Rolle des Riff-Raff.