Emmanouil Marinakis

Der aus Kreta stammende Bass-Bariton studierte zunächst Gesang und Klavier am Hellenic Conservatory of Music & Arts in Athen sowie Klavierpädagogik mit dem Schwerpunkt Ensemble und Chorleitung an der Universität Mozarteum Salzburg. Seine Gesangsausbildung absolvierte er an der ABPU Linz. Er erhielt Stipendien an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum sowie das Hochbegabtenstipendium des Fördervereins UNIsono als Anerkennung herausragender künstlerischer Leistungen. Am Stadttheater Bad Hall trat er als Sarastro und Don Alfonso auf und sang u.a. Schuberts „Schwanengesang“ in der Konzertreihe des Linzer Brucknerhauses „Meisterinterpreten von Morgen“ sowie die „Michelangelo-Lieder“ im Rahmen des Hugo Wolf Festivals in Salzburg und Graz anlässlich dessen 150. Geburtstages. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Alte Musik des ABPU sang er in John Blows Barockoper „Venus und Adonis“ die Rolle des Adonis, verschiedene Bachkantaten sowie die Solopartie in Händels „Messiah“. In einer Inszenierung der Theatergruppe „La Fura dels Baus“ wirkte er in Iannis Xenakis „Oresteia“ als König Agamemnon mit und bei einer Kooperation des Mozarteums und des Salzburger Landestheaterkinderchores als Noye in Brittens „Noye's Fludde“. Er trat weiters bei verschiedenen Projekten im Rahmen der Mozartwochen, der Pfingstfestspiele, des George Enescu Festivals, der Händel Festspiele sowie als Mitglied der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor bei den Salzburger Festspielen auf. Seit 2015/16 ist er Mitglied im Opernchor des Salzburger Landestheaters.

Stücke