Gregor Schulz

Schauspiel

Gregor Schulz wurde in Schwedt/Oder geboren und wuchs in Hannover auf. Schon früh spielte er erste Rollen am Schauspiel Hannover. 2012 nahm er das Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin auf, das er 2016 mit Diplom abschloss. Gregor Schulz wurde ausgezeichnet und gefördert mit dem „Deutschland Stipendium“ im Bereich Schauspiel für besonders talentierte und sozial engagierte Schauspieler. Mehrmonatige künstlerische Austauschreisen führten ihn nach Shanghai, China und Mexiko City. Während seines Studiums spielte er in Berlin an der Schaubühne, an der Volksbühne und am Berliner Ensemble.

Seit 2016 ist er Ensemblemitglied am Landestheater und war hier u.a. in den Titelrollen von „Don Carlos“, „Prinz Friedrich von Homburg“ und „Hamlet“ aber auch „Der kleine Vampir“ zu sehen. Er spielte in Jelineks „Das Licht im Kasten“, und „Wolken.Heim/Am Königsweg“, in „Buddenbrooks“, „Die Anschläge von nächster Woche“,  „Odyssee“ und vielen anderen mehr. 2018-2024 spielte er den Mephisto in Goethes großem Klassiker „Faust“. Seit 2024 verkörpert er in der neuen Produktion „Faust²“ sowohl Faust als auch Mephisto aus Faust 1 und 2.

Für seine Darstellung des Franz von Moor in „Die Räuber“ wurde er in der Kritiker:innenumfrage von „Theater heute“ als bester Nachwuchskünstler nominiert und erhielt 2021 den NESTROY-Theaterpreis in der Kategorie „Bester männlicher Nachwuchsschauspieler“. Im Sommer 2025 debütierte Gregor Schulz bei den Festspielen in Reichenau in Joseph Roths „Hiob“.

Stand: September 2025