Jana Kurucová
Oper
Die slowakische Mezzosopranistin Jana Kurucová begann ihre Karriere im Nachwuchsprogramm der Bayerischen Staatsoper München und wurde anschließend Ensemblemitglied in Heidelberg, wo sie als Rosina („Il Barbiere di Siviglia“) und Sesto („La clemenza di Tito“) debütierte. Von 2009 bis 2018 gehörte sie zum Ensemble der Deutschen Oper Berlin und erweiterte dort ihr Repertoire. Direkt danach wechselte sie in das Ensemble der Staatsoper Hamburg, wo sie bis zur Spielzeit 2024/2025 engagiert war.
Als Gastkünstlerin trat sie des Öfteren an der Semperoper Dresden sowie bei renommierten Festivals und in zahlreichen internationalen Städten auf, von Sevilla bis Madrid, über Oslo bis Tokio. In den letzten Spielzeiten feierte sie erfolgreiche Debüts an der Oper Zürich, am Theater an der Wien und an der Opéra Royal de Wallonie in Lüttich.
Ihr breit-gefächertes Repertoire umfasst Mozart-Partien wie Dorabella („Così fan tutte“) und Donna Elvira („Don Giovanni“), Belcanto-Rollen wie Romeo („I Capuleti ed i Montecchi“), Elisabetta („Maria Stuarda“) Giovanna Seymor („Anna Bolena“), sowie Verdi-Partien wie Maddalena („Rigoletto“) und Preziosilla („La forza del destino“). Des weiteren Carmen, Rosina, Hänsel, die Fremde Prinzessin („Rusalka“), Orlowsky („Die Fledermaus“) sowie Nicklausse/Muse („Les Contes d’Hoffmann“), den Fuchs („Das schlaue Füchslein“), Varvara („Kat’a Kabanova“). Neben der Oper verfügt sie über ein umfangreiches Konzertrepertoire, das von Berg bis Mahler reicht.
Für die Spielzeit 2025/2026 ist eine Reihe an wichtigen Debüts geplant, wie beispielsweise als Komponist („Ariadne auf Naxos“) in Prag, die Mezzosopran-Solistenrolle in „Not the Messiah“ (Adaption von Monty Pythons „The Life of Brian“) am Salzburger Landestheater sowie Krudeta in „Die Ausflüge des Herrn Broucek“ bei den Bregenzer Festspielen geplant. Zudem kehrt sie an das Theater an der Wien und nach Prag zurück.
Stand: April 2026
