Maria Bulgakova

Oper

Maria Bulgakova stammt aus Russland und studierte in Moskau und Lübeck Gesang und Komposition und arbeitete in Meisterkursen mit Grace Bumbry, Brigitte Eisenfeld, Brigitte Fassbaender, Thomas Hampson, Robert Holl, Charlotte Margiono und Deborah Polaski, die sie bis heute betreut. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Stanislaw Monuiszko Gesangswettbewerbs, des Richard-Strauss-Gesangswettbewerbs und des Wettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg.

Sie sang in Russland zunächst Partien des jugendlich-dramatischen Sopranfachs, wie „Tosca“, „Ariadne auf Naxos“, Marschallin („Der Rosenkavalier“) und Santuzza („Cavalleria rusticana“). Nach ihrem Fachwechsel zum dramatischen Mezzosopran erarbeitete sie Partien wie Azucena („Il trovatore“), Eboli („Don Carlo“), Fremde Fürstin („Rusalka“) und Wagers Kundry („Parsifal“), Venus („Tannhäuser“) und Brangäne („Tristan und Isolde“).

Sie gastierte an renommierten Opernhäusern in Deutschland, an der Oper Breslau und bei Festivals wie dem Richard Strauss Festival sowie den Eutiner Festspielen. Zuletzt gastierte sie als Mutter/„Hänsel und Gretel“ am Theater Lübeck und als Madame Larina/„Eugen Onegin“ am Volkstheater Rostock.

2025/2026 debütiert sie als Larina in „Eugen Onegin“ am Salzburger Landestheater. Sie ist als Konzertsängerin und Interpretin Zeitgenössischer Musik sehr gefragt und gastierte unter anderem im Konzerthaus Berlin, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Tiroler Festspielen Erl und dem „Festival der 1000 Töne“ in Augsburg. Internationale Verpflichtungen führten sie nach Polen, Russland, Israel und in die USA. Zu ihren Aufnahmen zählen die Solo CD „Richard Wagner. Liebeserklärungen“ (Hänssler Classic), Strawinskis „Les noces“ sowie Strauss‘ „Intermezzo“ mit dem Münchner Rundfunkorchester unter Ulf Schirmer (cpo).

Stand: Jänner 2026

Stücke 2025/2026