Marian Pop

Der rumänische Bariton studierte zunächst Violine am Kunstgymnasium seiner Heimatstadt Cluj und anschließend Gesang an der dortigen Musikakademie. Er absolvierte sein Operndebüt als Marcello in „La Bohème“ und war an verschiedenen Theaterhäusern engagiert, u.a. an der Wiener Staatsoper und an der Volksoper Wien, wo er als Ping, Valentin, Dr. Falke, Homonay und Malatesta zu hören war.

Gastspiele führten ihn als Figaro aus Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ nach Klagenfurt, Detroit, Klosterneuburg, Enschede, Portland, München, Arizona und Basel. Weiters war er als Dandini in Klagenfurt, als Dr. Falke in St. Gallen, als Marcello in Detroit, als Belcore und Solist in Orffs „Carmina Burana" in Santiago de Chile und als Malatesta in Tel Aviv zu hören. Er trat an der Opéra Bastille in Paris als Marullo und Dr. Falke sowie in Stuttgart als Eisenstein, Beckmesser und in der Titelpartie  von „Il ritorno di Ulisse in patria" auf.

In seiner Heimatstadt Cluj sang er Luna, Don Giovanni und Renato, in Portland Valentin, Malatesta, und Silvio, in St. Petersburg solistisch in „Carmina Burana", in Basel Posa, Lescaut in „Manon Lescaut", Taddeo und Valentin sowie in Stuttgart Figaro. In der Spielzeit 2016/2017 war er am Staatstheater Kassel engagiert, wo er u.a. Scarpia, Marcello, Eisenstein, Rigoletto, Eugen Onegin, Rossinis Figaro, Faninal und Peter aus „Hänsel und Gretel" sang.

Weiters war er als Cyrano in „Cyrano de Bergerac", in „Romeo et Juliette" und „L'enfant et les sortilèges" in Philadelphia, als Macbeth in Baltimore und Palma de Mallorca und als Publius in „La clemenza di Tito" bei den Festspielen der Alten Musik Innsbruck zu hören. Jüngst gastierte er als Valentin in Leipzig, als Germont in Meiningen, als Cyrano in Detroit und als Barnaba in „La Gioconda" in Innsbruck.

Engagements bis in die Saison 2018/2019 führen ihn als Marcello nach Detroit, als Dandini und Cyrano nach Miami, als Figaro nach Leipzig, als Graf Almaviva und Figaro nach Santiago de Chile und als Gugliemo nach Charlotte.