Mathias Schlung

Schauspiel

Mathias Schlung wurde am Max-Reinhardt-Seminar in Wien ausgebildet und dort mit dem Würdigungspreis des Österreichischen Bundesministers für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet.

Vielen ist der gebürtige Göttinger aus dem Fernsehen bekannt, u. a. aus „Die Dreisten Drei“, „Happy Friday“ (SAT1) oder „Polizeiruf 110“ (ARD). Seine große Liebe aber gehört dem Theater. So war er unter anderem von 1996 bis 1999 am Deutschen Theater in Göttingen engagiert, wirkt seit 1995 immer wieder bei den Salzburger Festspielen mit und spielte von 2001 bis 2006 am GRIPS Theater in Berlin.

2009 übernahm Mathias Schlung bei den Nibelungenfestspielen in Worms die Hauptrolle in „Das Leben des Siegfried“. Immer öfter spielte er in den letzten Jahren auch im Musiktheaterbereich. Am Theater des Westens in Berlin spielte er den Abahachi in der Welturaufführung des Musicals „Der Schuh des Manitu“ (2008-2010). Er war zu sehen als J. Pierrepont Finch in „How to succeed in business without really trying“ (2014/16) an der Staatsoper Hannover und der Volksoper in Wien oder als Seymour in „Der Kleine Horrorladen“ an der Oper Bonn. Bei den Bad Hersfelder Festspielen spielte er den Henry Etches in „Titanic“ und wirkte ebendort in „Der Prozess“ und „Emil Und Die Detektive“ in der Stiftsruine in Bad Hersfeld mit.

Auch in der Pandemie-Phase konnte Mathias Schlung glücklicherweise arbeiten. So erarbeitete er zusammen mit der Salzburger Autorin Elfi Schweiger diverse Lesungen und Theaterstücke („Jedermann“ und der „Tod im Apfelbaum“, „Das Cello“, „Die Fussballrevue“, „Das gibt's nur einmal“), konnte mit der Spoliansky-Revue „Wie werde ich reich und glücklich“ wieder an der Semperoper arbeiten und stand schließlich 2021/22 in der Co-Produktion des Deutschen Theaters in München mit dem Salzburger Landestheater unter der Regie von Andreas Gergen wieder als Abahachi in „Der Schuh des Manitu“ auf der Bühne.

2022/2023 führte ihn sein Weg dann nach Wien, wo er am Ronacher mehr als 200 Vorstellungen vom Glöckner von Notre-Dame spielte. Daneben arbeitet er immer wieder als Sprecher für den Hörfunk und als Moderator.

Stand: März 2026

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