Maximilian Schmiedl
Schauspiel
Der gebürtige Wiener Maximilian Schmiedl schloss seine Reifeprüfung an der Schauspielschule des Wiener Volkstheater ab. Danach wechselte er an die städtischen Bühnen Osnabrück wo er den Puck in Shakespeares „Sommernachtstraum“ spielte, den Franz in Schillers „Die Räuber“, Hase in „Hase Hase“, Pinneberg in „Kleiner Mann muss nun“ und Valerio in „Leonce und Lena“.
Nach dieser Zeit wechselte er an das Staatstheater Karlsruhe wo er erstmals den Ferdinand in „Kabale und Liebe“ spielte, sowie den Louis in „Angels in Amerika“. In dieser Zeit lernte er den heutigen Intendanten Carl Philip von Maldeghem kennen, der damals Referent des Intendanten war. Die erste Zusammenarbeit mit dem heutigen Salzburger Intendanten war die viel beachtete Theateradaption von „Trainspotting“. Aufgrund eines Angebots von Intendant Lutz Hochstraate wechselte Maximilian Schmiedl von Karlsruhe an das Salzburger Landestheater, wo er u. a. „Der Revisor“ von Nikolai Gogol, abermals den Ferdinand in Schillers „Kabale und Liebe“, den Helmer in Ibsens „Nora“ und in Shakespeares „Wie es euch gefällt“ spielte.
Durch verschiedene Umstände verließ der Wiener das Theater und widmete sich mehr dem Film, der Musik und der freien Marktwirtschaft. Ein Zusammentreffen mit Carl Philip von Maldeghem brachte ihn zurück nach Salzburg, wo Maximilian Schmiedl nun in der Uraufführung des Stücks „Ballhaus – Ein Sommernachtstraum“ als Egeus zu erleben ist.
Stand: Jänner 2026
