Miina-Liisa Värelä

Oper

Die Sopranistin Miina-Liisa Värelä ist durch eine Reihe von hochgelobten Debüts mittlerweile fest in der Opernlandschaft etabliert. So sang sie Senta an der Finnish National Opera, Färberin am Landestheater Linz, Brünnhilde auf einer Deutschlandtournee mit dem „Ring an einem Abend“ und Ariadne auf Naxos am Helsinki’s Alexander Theater. Värelä wurde als Sieglinde in Wagners „Ring des Nibelungen“, inszeniert von Alexander Vedernikov, als aufsteigendes Talent gefeiert und erlebte jüngst ein sensationelles Debüt als Elektra am Landestheater Linz. Im Repertoire singt sie außerdem Elsa („Lohengrin“), Leonora („Il Trovatre“), Emilia Marty („Die Sache Makropulos“) und Jenufa.

Miina-Liisa Väreläs Konzertrepertoire umfasst Schönbergs Gurre-Lieder (Aarhus), Mahlers 2. Sinfonie (Finnish Radio Symphony Orchestra/Ingo Metzmacher), Mahlers 4. Sinfonie (Tampere Philharmonic Orchestra/Hannu Lintu) und Schostakowitschs Sinfonie Nr. 14 (Oulu Philharmonic Orchestra).

In der laufenden Saison 2019/2020 kehrt sie an die Finnish National Opera zurück, zunächst als Ariadne auf Naxos unter Hannu Lintu und später als Sieglinde („Die Walküre“) in einem neuen „Ring“, dirigiert von Esa-Pekka Salonen. Auf dem Konzertpodium wird sie mit Hans Graf und dem Odense Symphony Orchestra Richard Strauss‘ „Vier letzte Lieder“ interpretieren. Kürzlich sprang sie als Färrberin in „Die Frau ohne Schatten“ unter Valery Gergiev beim Verbier Festival ein.

Miina-Liisa Värelä wurde in Finnland geboren, studierte an der renommierten Sibelius-Academy in Helsinki und gewann zahlreiche Preise u.a. in Lappeenranta und Belvedere. Sie lebt in Berlin.

Stücke