Nina Proll

Schauspiel

Nina Proll ist eine der bekanntesten österreichischen Schauspielerinnen. Ihre Karriere begann mit Engagements an Theatern und im Musical, bevor sie auch im Film auf sich aufmerksam machte. Diese führten sie an Häuser wie das Theater in der Josefstadt, das Stadttheater Klagenfurt und das Landestheater Innsbruck.

1999 feierte sie als Hauptdarstellerin in Barbara Alberts Spielfilmdebüt „Nordrand“ ihren ersten großen Filmerfolg. Die Rolle brachte ihr mehrere Auszeichnungen, darunter den Marcello-Mastroianni-Preis bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig als beste Nachwuchsschauspielerin und jene als Shooting Star des europäischen Films bei der Berlinale ein. 2002 spielte sie in der ersten österreichisch-chinesischen FilmkoproduktionAm anderen Ende der Brücke“ die Hauptrolle. 2008 war sie als Aline Puvogel in Heinrich Breloers Literaturverfilmung der „Buddenbrooks“ und 2016 in der Rolle der Pascal in Die Mitte der Welt“ von Jakob M. Erwa zu sehen.

Einem breiten Publikum wurde sie vor allem durch die Rolle der Nicoletta Huber in der Kultserie „Vorstadtweiber“ (2014–2021) bekannt. Mit dem FilmAnna Fucking Molnar“, in dem sie auch die Titelrolle spielt, gab sie 2016 ihr Debüt als Drehbuchautorin. Zudem tourt Nina Proll immer wieder mit musikalischen Programmen durch Österreich und spielte CDs wie 12 Lieder, nicht die schlechtesten“ oder „Nina Proll live“ ein.

In „Krach in Chioggia“ steht sie in der Spielzeit 2026/2027 erstmals auf der Bühne des Salzburger Landestheaters.

Stücke 2026/2027