Richard Panzenböck
Regisseur / Puppendesigner und -bauer
Der gebürtige Wiener studierte u.a. Theater-; Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien, seine Puppenspielausbildung erhielt er in London bei Nigel Plaskitt („The Muppets“, „Spitting Image“, etc.).
Sieben Jahre lang war er als Hauptpuppenspieler für Sendungen des ORF tätig, u.a. „Franz Ferdinand“, „7 Wunder“, „Kasperl“, „ABC-Bär“, „Tom Turbo“ und moderierte die Sendung „Team okidoki“. Unter seiner Beteiligung entstanden über 7.800 Sendeminuten, die auch international verkauft wurden und etliche Awards gewannen. Er leitete für fünf Jahre das Puppendepartement für diese Produktionen und war mit okidokiLive-Shows quer durch Österreich unterwegs. Hinter den Kulissen arbeitete er an ORF Produktionen wie „Dancing Stars“, „Star Mania“, „Contra der Talk“, „Eurovision Dance Contest“, etc.
In Deutschland belegte er mit seinen Kolleginnen bei der großen RTL Primetime Show „Die Puppenstars“ den zweiten Platz und kehrte für die 3.Staffel der Sendung wieder zum Fernsehen zurück.
Seine Theaterarbeit führte ihn an Häuser wie das Burgtheater, Akademietheater, Theater der Jugend, Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, Salzburger Landestheater, Vienna’s English Theatre, Theater an der Wien, Hamakom/Nestroyhof, Prinzregententheater, Theater Drachengasse, European Shakespeare Days etc., sowie diverse Festivals. Die von ihm entwickelte und gespielte Figurenspielproduktion „Paperman“ gewann den 1. Jury Preis des 17. Concorso Europeo di Teatro d‘Arte varia und wurde zu mehreren Festivals eingeladen.
Mit Klaus Maria Brandauer und Markus Meyer arbeitete er an Uraufführungen für die Reihe „Wiener Stimmung“ des Burgtheaters welche für den Nestroypreis nominiert wurde. Seine letzte Inszenierung am Burgtheater im Vestibül war „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ von Sibylle Berg.
Seit 2019 ist er Hausregisseur für die Opernproduktionen des KlassikFestival im Schloss Kirchstetten wo er auch die österreichische Erstaufführung von Donizetti's „I pazzi per progetto“ inszenierte.
Für das Wintersemester 2025/26 erhielt er seinen ersten Lehrauftrag an der Universität Wien am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft. „Agency der Dinge: Puppen, Objekte und das posthumanistische Denken“.
Am Salzburger Landestheater gehören zu seinen bisherigen Regiearbeiten: „Der Lorax“, „Der Zauberer von Oz“ und als Puppendesigner und -bauer bzw. Trainer „Die unendliche Geschichte“, „Faust 1+2“ und „Das kleine Gespenst“. Er freut sich für „Der kleine Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ die Regie dieser spartenübergreifenden Junges Land und Opernproduktion zu übernehmen.
Webseite: www.richard-panzenboeck.com | Instagram: https://www.instagram.com/richardpanz/
Stand: Oktober 2025
