Roman Payer

Bereits im Alter von acht Jahren begann der gebürtige Wiener Roman Payer seine musikalische Ausbildung. Er war Mitglied und später auch Sopransolist der Wiener Sängerknaben. Seine Gesangsausbildung absolvierte er am Konservatorium seiner Heimatstadt bei Helga Wagner und Lucia Meschwitz und schloss sein Studium mit Auszeichnung ab. Schon früh konnte der junge Tenor Bühnenerfahrungen sammeln. Er sang u.a. den Lehrbuben in „Die Meistersinger von Nürnberg“ an der Volksoper Wien und wirkte in Kinderopern der Wiener Staatsoper mit. Desweiteren sang er den Stanislaus in „Der Vogelhändler“ bei den Operettenfestspielen Bad Hall.

Roman Payer war festes Ensemblemitglied am Theater Augsburg und am Landestheater Coburg, wo er sich das gesamte lyrische Tenorfach erarbeiten konnte.

Der Sänger gastierte mit dem Tichon in „Katja Kabanova“ am Theater Regensburg. Es folgte der Tamino an der Oper Leipzig und Manuel in Netzers „Mara“ am Theater Innsbruck. Am Theater St. Gallen übernahm Roman Payer in der Produktion „Eine Nacht in Venedig“ den Herzog und in „Die Entführung aus dem Serail“ den Belmonte. Ebenda debütierte er mit großem Erfolg als Lenski in „Eugen Onegin“. In der nächsten Spielzeit 2018 / 2019 wird er dort als Florestan in „Fidelio“ zu hören sein.

An der Dresdner Semperoper war der Tenor erstmals als Baron Kronthal in „Der Wildschütz“ zu erleben. Dort hatte er bei einem kurzfristigen Einspringen auch großen Erfolg mit dem Max im „Freischütz“. Diese Spielzeit ist er an der Semperoper als Tamino und wiederum als Baron Kronthal zu hören. Am Theater Coburg konnte er seinen ersten Florestan singen und debütierte dort im April 2017 als Parsifal.

Neben seiner Bühnentätigkeit ist Roman Payer auch als Lied- und Konzertsänger gefragt: Werke von Händel, Haydn, Mozart, Bruckner und Mendelssohn-Bartholdy stehen hier auf seiner Repertoireliste.