Sinead Mulhern

Die irische Sopranistin Sinead Mulhern erwarb ihren Bachelor of Music an der renommierten Juilliard School in New York und ihren Master of Music am Curtis Institute. Sie feierte ihr Debüt an der Wiener Staatsoper in der Titelrolle der »Jenufa«. Weiterhin war sie dort als Mimi in »La Bohème« und als Gräfin in »Le nozze di Figaro« zu erleben. In dieser Saison debütierte sie bereits am Royal Opera House am Covent Garden in London als Erste Dame in »Die Zauberflöte«. Nun folgt ihr Debüt am Salzburger Landestheater als Leonore in Beethovens »Fidelio«. Diese Rolle verkörperte die Irin bereits am Hessischen Staatstheater. Des Weiteren verbindet Sinead Mulhern seit einigen Jahren eine enge Beziehung zur Komischen Oper in Berlin. Dort sang sie unter anderem die Titelrolle in »Jenůfa«, Tatjana in »Eugen Onegin«, Antonia in »Les contes d’Hoffmann«, Jenny in »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«, Micaela in »Carmen«, Mimi in »La Bohème«, Rosalinde in »Die Fledermaus«, Violetta in »La traviata« und die Infantin in Zemlinskys »Der Zwerg«. Weitere Engagements führten sie als Maria in »Mazeppa« an die Opera Ireland und als Antonia, Giulietta und Stella in »Les contes d’Hoffmann« an die Opera Hong Kong. Ihr Debüt am Theâtre du Châtelet in Paris gab sie als Sifare in Mozarts »Mitridate re di Ponto«. Diese Rolle sang sie auch beim Sydney Festival. Außerdem war sie als Manon und als Tatjana an der Nationale Reisopera in den Niederlanden zu erleben, sang die Mimi an der Oper Frankfurt und Lauretta in »Gianni Schicci« in Robert Carsens Produktion an der Vlaamse Opera in Gent. In Amerika debütierte sie als Mimi an der Central City Opera. Zu Sinead Mulherns konzertantem Repertoire zählt unter anderem Schumanns »Das Paradies und die Peri«, Mozarts »Exultate jubilate«, die »Messe in c-Moll« und das »Requiem«, ebenfalls Mozart. Mit Kirill Petrenko und dem Orchester der Komischen Oper Berlin sang sie Mahlers »Symphonie Nr. 4«. Außerdem war sie Mitglied des angesehenen Centre de Formation Lyrique an der Opéra National de Paris.