Kate Watson

Tanzpädagogin

Kate Watson erhielt ihre Ausbildung in ihrem Heimatland England an der Elmhurst Ballet School und an der Central School of Ballet. Während dieser Zeit trat sie mit dem British Gas Ballet Central in Choreografien von Christopher Gable, Michael Keegan-Dolan and Derek Williams auf.

Von 1995 bis 1999 war die agile Tänzerin beim Israel Ballet engagiert, wo sie die weiblichen Hauptrollen in „La fille mal gardée“ und „Graduation Ball“ sowie solistische Aufgaben in den Balletten „Square Dances“, „La Valse“ und „Symphony in C“ von George Balanchine übernahm. 1999 wurde Kate Watson Mitglied im Peter Schaufuss Ballet, wo sie ebenfalls solistisch, beispielsweise als Ophelia in „Hamlet“, hervortrat. Für ihre Darstellung des Fräulein Carlsen im Ballett „Nightwatch“ wurde sie 2002 vom Dance Europe Magazine als beste weibliche Tänzerin Dänemarks gewählt. Neben ihren Engagements unterrichtete sie seit 2006 in der Peter Schaufuss Ballet School.

Nachdem sie bereits in „Marilyn“, „Eine kleine Tanzgeschichte“ und im „Wiener Abend“ das Ensemble unterstützt hatte, wurde sie in der Spielzeit 2010/2011 festes Mitglied im Salzburg Ballett, wo man sie seither unter anderem in „Elements“, „Marie Antoinette“, dem „Beatles Tanzabend“, „Blues im Berg“, „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“ erleben konnte.

Als Choreografin realisierte sie 2013/2014 in den Kammerspielen gemeinsam mit Josef Vesely und Alexander Korobko „Tanz in 80 Tagen um die Welt!“ und in den folgenden Spielzeiten „Wild im Wald“ und „Der König von Narnia“.

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist sie als Tanzpädagogin am Salzburger Landestheater tätig und bietet ein vielfältiges Programm für junges Publikum und Schulen an.

Weiterhin ist sie für zahlreiche eigene Choreografien verantwortlich, insbesondere in der Sparte Junges Land. Dazu zählen unter anderem „Der Zauberlehrling“, „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“, „Die Nashörner“, „Die kleine Hexe“, „Dionysien: Der Frieden“, „Kick it like Beckham“, „Jakob im Kleid“, „Der Regenbogenfisch“ und „Das Traumfresserchen“.

In den Musicalproduktionen „The Rocky Horror Show“ und „Cabaret“ war sie gemeinsam mit Josef Vesely sowohl als Choreografin als auch als Tänzerin tätig. Ihre eleganten Choreografien finden sich zudem in zahlreichen Opernproduktionen wie „Viva la Diva“, „Cinderella“, „Ariadne auf Naxos“ sowie zuletzt „Don Giovanni“.

Für ihre Choreografie zu „Jakob im Kleid“ wurde sie 2022 mit dem STELLA-Preis in der Kategorie „Spezialpreis der Jury: Tanz“ ausgezeichnet.

Kate Watson ist ein Mensch vieler Talente: In der Spielzeit 2023/2024 choreografierte sie nicht nur das Stück „Der Lauf des Lebens“, sondern gestaltete hierfür auch die Projektionen. Außerdem komponierte und choreografierte sie das Musical „Mindcraft“.In der laufenden Spielzeit verzaubern erneut ihre gemeinsamen Choreografien mit Josef Vesely in „Das kleine Gespenst“ sowohl die Herzen des jungen Publikums als auch jene der Erwachsenen.

Stand: Jänner 2026

Stücke 2025/2026