Matthias Hermann
Matthias Hermann
© SLT / Christian Krautzberger
Aaron Röll, Julienne Pfeil
Aaron Röll, Julienne Pfeil
© SLT / Christian Krautzberger
Matthias Hermann, Aaron Röll, Julienne Pfeil
Matthias Hermann, Aaron Röll, Julienne Pfeil
© SLT / Christian Krautzberger
Christian Freund, Ismail Deniz
Christian Freund, Ismail Deniz
© SLT / Christian Krautzberger
Christian Freund, Ismail Deniz, Matthias Hermann, Aaron Röll
Christian Freund, Ismail Deniz, Matthias Hermann, Aaron Röll
© SLT / Christian Krautzberger
Matthias Hermann, Julienne Pfeil
Matthias Hermann, Julienne Pfeil
© SLT / Christian Krautzberger
Matthias Hermann, Julienne Pfeil, Aaron Röll
Matthias Hermann, Julienne Pfeil, Aaron Röll
© SLT / Christian Krautzberger
Aaron Röll
Aaron Röll
© SLT / Christian Krautzberger
Matthias Hermann, Aaron Röll
Matthias Hermann, Aaron Röll
© SLT / Christian Krautzberger
Matthias Hermann, Aaron Röll, Ismail Deniz
Matthias Hermann, Aaron Röll, Ismail Deniz
© SLT / Christian Krautzberger
Christian Freund, Aaron Röll
Christian Freund, Aaron Röll
© SLT / Christian Krautzberger
Julienne Pfeil, Christian Freund
Julienne Pfeil, Christian Freund
© SLT / Christian Krautzberger
Christian Freund, Julienne Pfeil
Christian Freund, Julienne Pfeil
© SLT / Christian Krautzberger
Ismail Deniz, Aaron Röll
Ismail Deniz, Aaron Röll
© SLT / Christian Krautzberger
Ismail Deniz, Aaron Röll
Ismail Deniz, Aaron Röll
© SLT / Christian Krautzberger
Aaron Röll, Ismail Deniz, Christian Freund
Aaron Röll, Ismail Deniz, Christian Freund
© SLT / Christian Krautzberger
Ismail Deniz, Aaron Röll
Ismail Deniz, Aaron Röll
© SLT / Christian Krautzberger
Matthias Hermann, Aaron Röll
Matthias Hermann, Aaron Röll
© SLT / Christian Krautzberger
Ensemble
Ensemble
© SLT / Christian Krautzberger
Matthias Hermann, Aaron Röll
Matthias Hermann, Aaron Röll
© SLT / Christian Krautzberger

Adams Äpfel

Nach dem Film von Anders Thomas Jensen

Deutsch von Beate Klöckner
Bühnenfassung von K. D. Schmidt

Groteske Komödie

Österreichische Erstaufführung:26. November 2025 / Kammerspiele

Inhalt

Ein Landpfarrer, wie man ihn sich nur wünschen kann. Ivan kümmert sich mit unbedingter Güte und grenzenlosem Optimismus hingebungsvoll um seine kleine Gemeinde: Schwerverbrechern auf Bewährung bietet er Arbeit in seiner Kirche an. So zum Beispiel dem Araber Khalid, der gerne Tankstellen überfällt und wahllos auf Menschen schießt, oder Gunnar, einem ehemaligen Tennisprofi mit Alkohol- und Esssucht sowie einer Vorliebe für nicht ganz legale Sexualpraktiken. Zu ihnen gesellt sich Adam, ein gewalttätiger Neonazi. Ivan sucht nach einem möglichen positiven Ziel in Adams Leben und klammert sich nun eisern an dessen sarkastisch geäußerten Wunsch, einen Apfelkuchen zu backen. Adam soll den Apfelbaum vor der Kirche pflegen, um später aus den Äpfeln den Kuchen zu machen. Er beginnt widerwillig damit, doch der Baum wird zunächst von Krähen in Beschlag genommen, dann von Würmern befallen und brennt schließlich nach einem Blitzschlag ab…

Ivan, der Gutmensch, gegen Adam, den Neonazi: „Adams Äpfel“ ist ein Duell voller Brisanz, ein bitterböses Märchen mit schwarzem Humor, über den schmalen Grat zwischen Glauben und Fanatismus, die Macht der Selbsttäuschung und nicht zuletzt über die Erlösung durch Apfelkuchen.

Anders Thomas Jensen wurde 1972 in Frederiksværk in Dänemark geboren. Er arbeitet als Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. 2005 erhielt er den Nordisk Film Award. Fünf Filme, an denen er mitgewirkt hat, waren für den Oscar nominiert, zweimal wurde er ausgezeichnet. Er zählt zu den bedeutendsten Drehbuchautoren Dänemarks. Die Filmgroteske „Adams Äpfel“ erschien 2005, drei Jahre später fand die Uraufführung der Theaterfassung in Oldenburg statt.

Dauer: 1 Std. 20 Min. / keine Pause

Video "https://www.salzburger-landestheater.at/uploads/youtubeThumbs/youtubeThumb_7FojyO34o58.jpg" abspielen

Pressestimmen

„Und so stellt sich am Ende die eigentliche Frage: Ist Adams Äpfel nur ein Mosaik aus absurd-komischen Spezialeffekten? Die Welt im Stück ist nicht deswegen absurd, weil das Theater es so will, sondern weil die Gegenwart längst absurder ist, als Literatur je war. Der Abend zeigt: Nur wer den Zumutungen der Wirklichkeit standhält und die Vielfalt der Welt und der Menschen wirklich wahrnimmt, kann zu neuen Einsichten gelangen. Und vielleicht, ganz vorsichtig, auch Versöhnung erleben.“

Reichenhaller Tagblatt

„Die Regie von Max Immendorf auf der Bühne von Lina Sofie Staudinger in den Kammerspielen legt schnell offen, wie schnell Ideale zu Zwang werden können. Die Inszenierung arbeitet mit Anspielungen. Eine „jedermann-hafte“ Totenstimme aus dem Off. Ein Godot-Moment, wenn Gunnar wie Lucky an einer Strumpfhose geführt wird. Ein Happy-End-Heiratsantrag, der eher in den Abgrund als in die Zukunft blicken lässt. Zwischendurch sackt Ivan wie Stephen Hawking in den Rollstuhl, blutet aus den Ohren und wirkt wie ein Sinnbild kollabierender Heilsgewissheiten. Musik von Frederik Werth verbindet die Szenen.“

DrehPunktKultur