Axel Meinhardt, George Humphreys und Opernchor
Axel Meinhardt, George Humphreys und Opernchor
© SLT / Christian Krautzberger
Axel Meinhardt, George Humphreys
Axel Meinhardt, George Humphreys
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George Humphreys, Luca-Noél Bock
George Humphreys, Luca-Noél Bock
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George Humphreys, Opernchor und Ensemble
George Humphreys, Opernchor und Ensemble
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George Humphreys, Axel Meinhardt und Ensemble
George Humphreys, Axel Meinhardt und Ensemble
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Luca-Noél Bock, Paul Clementi und Opernchor
Luca-Noél Bock, Paul Clementi und Opernchor
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Paul Clementi, George Humphreys, Larissa Enzi und Opernchor
Paul Clementi, George Humphreys, Larissa Enzi und Opernchor
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George Humphreys, Opernchor und Ensemble
George Humphreys, Opernchor und Ensemble
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Paul Clementi, Luca-Noél Bock und Daniele Macciantelli
Paul Clementi, Luca-Noél Bock und Daniele Macciantelli
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Daniele Macciantelli und George Humphreys
Daniele Macciantelli und George Humphreys
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Paul Clementi, Luca-Noél Bock, George Humphreys, Sophie Borchhardt und Larissa Enzi
Paul Clementi, Luca-Noél Bock, George Humphreys, Sophie Borchhardt und Larissa Enzi
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George Humphreys, Sophie Borchhardt
George Humphreys, Sophie Borchhardt
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Larissa Enzi und George Humphreys
Larissa Enzi und George Humphreys
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George Humphreys und Ensemble
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Ensemble und George Humphreys
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Axel Meinhardt und Alexander Kaimbacher
Axel Meinhardt und Alexander Kaimbacher
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Alexander Kaimbacher und Larissa Enzi
Alexander Kaimbacher und Larissa Enzi
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Axel Meinhardt
Axel Meinhardt
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Alexander Kaimbacher, George Humphreys, Larissa Enzi und Ensemble
Alexander Kaimbacher, George Humphreys, Larissa Enzi und Ensemble
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Alexander Kaimbacher, George Humphreys
Alexander Kaimbacher, George Humphreys
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Sophie Borchhardt, Larissa Enzi, Paul Clementi und Luca-Noél Bock
Sophie Borchhardt, Larissa Enzi, Paul Clementi und Luca-Noél Bock
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George Humphreys, Alexander Kaimbacher und Ensemble
George Humphreys, Alexander Kaimbacher und Ensemble
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George Humphreys
George Humphreys
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Axel Meinhardt, Nicole Lubinger, George Humphreys, Opernchor und Ensemble
Axel Meinhardt, Nicole Lubinger, George Humphreys, Opernchor und Ensemble
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Alexander Kaimbacher und George Humphreys
Alexander Kaimbacher und George Humphreys
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Nicole Lubinger und George Humphreys
Nicole Lubinger und George Humphreys
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Ensemble, Luca-Noél Bock, George Humphreys und Alexander Kaimbacher
Ensemble, Luca-Noél Bock, George Humphreys und Alexander Kaimbacher
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Alexander Kaimbacher und Axel Meinhardt
Alexander Kaimbacher und Axel Meinhardt
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Nicole Lubinger
Nicole Lubinger
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George Humphreys
George Humphreys
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Nicole Lubinger
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George Humphreys, Paul Clementi, Luca-Noél Bock und Opernensemble
George Humphreys, Paul Clementi, Luca-Noél Bock und Opernensemble
© SLT / Christian Krautzberger
Axel Meinhardt und George Humphreys
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Alexander Kaimbacher und Nicole Lubinger
Alexander Kaimbacher und Nicole Lubinger
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Alexander Kaimbacher, Nicole Lubinger, Ensemble und Opernchor
Alexander Kaimbacher, Nicole Lubinger, Ensemble und Opernchor
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Axel Meinhardt, Daniele Macciantelli, George Humphreys, Opernchor und Ensemble
Axel Meinhardt, Daniele Macciantelli, George Humphreys, Opernchor und Ensemble
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Alexander Hüttner, George Humphrays, Daniele Macciantelli und Robert Glyndwr Garland
Alexander Hüttner, George Humphrays, Daniele Macciantelli und Robert Glyndwr Garland
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Ensemble und Opernchor
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© SLT / Christian Krautzberger
Larissa Enzi und Opernchor
Larissa Enzi und Opernchor
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Axel Meinhardt, George Humphreys, Ensemble und Opernchor
Axel Meinhardt, George Humphreys, Ensemble und Opernchor
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Berlin Alexanderplatz

Vivan & Ketan Bhatti

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Spartenübergreifendes Musiktheater in fünf Akten · Libretto von Christiane Neudecker nach dem Roman von Alfred Döblin

Österreichische Erstaufführung: 11. April 2026 / Landestheater

Inhalt

Was ist Großstadt? Anonymität und Isolation? Entmenschlichung und soziale Ungleichheit? Diese Fragen stellte Alfred Döblin bereits 1929 in seinem Roman. Die Brüder Vivan und Ketan Bhatti nahmen Döblins episches Werk als Ausgangspunkt, um es in die heutige Zeit zu übertragen. Ihr „Berlin Alexanderplatz“ ist keine bloße Adaption, sondern eine moderne Neugestaltung des klassischen Stoffes, die den ursprünglichen sozialen Kontext und die historische Dimension beibehält, dabei aber zeitgenössische Perspektiven und Herausforderungen integriert. Franz Biberkopf versucht nach seiner Haftentlassung ein neues Leben in Berlin zu beginnen. Geschildert werden sein Kampf gegen die Dämonen seiner Vergangenheit, seine Auseinandersetzung mit der Großstadt und die immer wieder auftauchenden Versuchungen und moralischen Konflikte.

Für die Neuinterpretation von Vivan und Ketan Bhatti adaptierte Schriftstellerin Christiane Neudecker den Roman in stilisierter Form. Die Brüder Bhatti setzen mit der Musik gezielt Kontraste: Elektronische Rhythmen spiegeln die unaufhörliche Energie der Stadt wider, ruhigere melancholische Klänge vertiefen die inneren Kämpfe des Protagonisten. 2023 wurde das Werk von „Opernwelt“ als beste Uraufführung des Jahres nominiert.

Die gemeinsamen Arbeiten der Brüder Vivan und Ketan Bhatti reichen von zeitgenössischer Kammermusik über experimentelles Musik- und Tanztheater, Bühnen- und Filmmusik, bis hin zu elektronischen Hip-Hop-basierten Produktionen. Ketan und Vivan Bhattis Musiktheaterstücke entstehen in Kooperationen mit renommierten Autor*innen und stellen Fragen zu Integration und Ausgrenzung.

Als Spezialist für Neue Musik widmet sich Musikdirektor Leslie Suganandarajah diesem aktuellen Werk. Der neue Schauspieldirektor Nuran David Calis erarbeitet mit seinem langjährigen Team für Bühne (Anne Ehrlich) und Kostüme (Anna Sünkel) das Musiktheaterstück  „Berlin Alexanderplatz“  als packendes Mehrspartenprojekt.

Dauer: 2 Std. 50 Min.

Die Werkeinführung findet jeweils 45 und 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung statt.

Hinweis: In der Inszenierung werden stroboskopartige Lichteffekte eingesetzt.

Pressestimmen

„Der Tod ist konstant anwesend, in Form von exzellent spielenden, auch einmal tanzenden und singenden Figuren (darunter der herausragende Bass Daniele Macciantelli), die dem Publikum häufig den Rücken zuwenden und auf ihrem Hinterkopf Totenkopfmasken tragen. [...] Dirigent Leslie Suganandarajah hat die von den Gebrüdern Bhatti durchaus komplex gebaute Klangwelt toll im Griff, er führt die Sänger prima durch ihre Partien und weiß auch den x-ten orchestralen Knallbonbon an der rechten Stelle zu zünden. Die Partitur besticht durch ihren Formenreichtum und manchmal gewagt rasche Tempi.“

Salzburger Nachrichten

„Das Bühnenbild von Anne Ehrlich, eine schäbige großstädtische Wohnlandschaft, beeindruckte als bittere Satire: Einsame Menschen putzen sich die Zähne, stieren in die Leere oder gehen sich gegenseitig an die Gurgel. Neben dem viel beschäftigten Chor überzeugten die Solisten durchweg. [...] George Humphreys war als Franz Biberkopf weniger ein bemitleidenswerter Sozialfall als eine marionettenähnliche Jahrmarktsfigur, die hilflos an den Fäden des Schicksals zappelt. Sehr authentisch und schön fies: Alexander Kaimbacher als frauenverschlingender und intriganter Bösewicht Reinhold.

BR

„Es ist eine Musik, die schillert, die oszilliert zwischen Jazzrhythmik, dann kommen ein paar Tänze, die auch auf der Bühne schön dargestellt werden, dann gibt es wiederum sehr viel Geräuschhaftes – also dieses Wilde, der Großstadt in Verbindung mit  Klangkolorit aus den 1920er-, 1930er-Jahren. Diese Mischung ist schon gelungen. Man hört sehr gerne zu. Es gibt auch einige orchestrale Knallbonbons.“

Deutschlandfunk im Interview mit Jörn Florian Fuchs

Ausgewählter Termin

Do. 21.05.2026 19.30

Salzburger Landestheater

Audioeinführung

von Flora Riezinger

Besetzung (am 21.05.2026)

Musikalische Leitung Leslie Suganandarajah

Inszenierung Nuran David Calis

Bühne Anne Ehrlich

Kostüme Anna Sünkel

Licht Stefan Bolliger

Musikalische Einstudierung Wolfgang Götz

Choreinstudierung Mario El Fakih

Dramaturgie Flora Riezinger

Regieassistenz Alessia Cancian


Erzähler Axel Meinhardt

Franz Biberkopf George Humphreys

Reinhold Moroskiewicz Alexander Kaimbacher

Mieze / Sonja / Emilia Parsunke Nicole Lubinger

Tod 1 Alexander Hüttner

Tod 2 Robert Glyndwr Garland

Tod 3 / Metzger Daniele Macciantelli

Die Stadt spricht Luca-Noél Bock
Sophie Borchhardt
Paul Clementi
Larissa Enzi

Minna Tetiana Dyiu

Schneider*innen Mona Akinola
Kay Heles
Electra Lochhead
Connor Locke

Sperlinge Giorgia Deferro
Connor Locke
Chong Sun

Miezes Tetiana Dyiu
Julia Rath
Connor Locke

Chor Chor des Salzburger Landestheaters

Orchester Mozarteumorchester Salzburg

Content Notes

In dieser Inszenierung werden häusliche Gewalt, sexualisierte Gewalt und Femizide explizit sprachlich und szenisch thematisiert und dargestellt. Es werden zudem stroboskartige Lichteffekte eingesetzt.