• Bikini \ Diana Marie Müller und Anna Maria Rieser
    © Christina Canaval
  • Bikini \ Claudia Kainberger, Diana Marie Müller und Anna Maria Rieser
    © Christina Canaval
  • Bikini \ Diana Marie Müller, Anna Maria Rieser und Claudia Kainberger
    © Christina Canaval
  • Bikini \ Claudia Kainberger und Diana Marie Müller
    © Christina Canaval
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  • Bikini \ Claudia Kainberger
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  • Bikini \ Diana Marie Müller
    © Christina Canaval
  • Bikini \ Claudia Kainberger
    © Christina Canaval

Bikini

von Tina Müller

Ab 14 Jahren

PREMIERE: 13.03.2014

Inhalt

Der Geruch von Chlor, Pommes Frites und Sonnenmilch. Plärrende Lautsprecheransagen über verlorene Kleinkinder. Dünnes, zertretenes Gras auf den Liegewiesen. Menschenmassen in hässlicher Badekleidung, die sich in den Schwimmbecken aalen: Das ist der Sommer, das ist Zuhause und gleichzeitig die große, weite Welt für Conny, Cindy und Sandy. Drei Schwimmbadnixen, noch mitten in der Pubertät und doch schon so erwachsen, mal selbstbewusst, dann wieder kindlich, verbringen sie jede freie Minute im Schwimmbad. Die blutjungen Bikini-Schönheiten sonnen sich in den begehrlichen Blicken junger und älterer Männer, genießen die neidischen Blicke ihrer Altersgenossinnen, thronen souverän über dem Freibadtohuwabohu rings um sie herum. Es ist ein Sommer der großen Erwartungen, in dem ihnen die Welt zu gehören und alles möglich zu sein scheint. Wie das in diesem Alter eben so ist. Manchmal zickig, ziemlich auf Äußerlichkeiten fixiert, wie ihnen das die »Topmodels« von Heidi Klum und Melanie Scheriau im Fernsehen vorleben – dann wieder naiv in ihrem Blick auf die Welt, in ihren Träumen: Einen Sommer lang werden auf einer Liegewiese im Schwimmbad die ganz, ganz großen und wichtigen Themen diskutiert, natürlich geht es vor allem um Jungs und Liebe. Erste Erfahrungen sammeln, die großen Gefühle zwischen Kitschklischee und Peinlichkeit ausprobieren, alles wollen, alles hoffen, dabei alles riskieren und die tief versteckten Unsicherheiten überwinden – und vielleicht enttäuscht werden. Am Ende ist die Unschuld verloren, in jeglicher Hinsicht – und alles wird anders sein, wenn dieser Sommer vorbei ist …
»Bikini« ist ein frisches Stück einer jungen Autorin: Tina Müller (Jahrgang 1980) hat schon in ihrem Migrationsdrama »Türkisch Gold«, das vier Spielzeiten mit großem Erfolg am Salzburger Landestheater gespielt wurde, ihren scharfen Blick auf die Themen von Jugendlichen bewiesen: ihr sicheres Gefühl für deren Lebenswelten und ihre Sprache. In »Bikini« zeigt sie uns drei Mädchen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden. Ein Abenteuer, das sie Grenzen überschreiten und Fehler machen lässt – teils mit heftigen Konsequenzen.

Dauer: ca. 65 min \ keine Pause

Besetzung

Do. 13.03.2014 19.30

Kammerspiele


Inszenierung Astrid Großgasteiger

Bühne und Kostüme Eva Musil

Dramaturgie Friederike Bernau


Conny Diana Marie Müller

Cindy Anna Rieser

Sandy Claudia Kainberger

Pressestimmen

»Mit Diana Marie Müller, Anna Maria Rieser und Claudia Kainberger hat sie [ A. Großgasteiger, Anm.] drei authentische Girls, die ihre Rollen(bilder) punktgenau ausleben. Eva Musil hat ihnen dafür eine leicht ansteigende Rasenfläche als Liegewiese gebaut. Eine Hecke dient dazu, dass die Schauspielerinnen bei Szenenwechseln dahinter gut verschwinden können. Denn die Autorin baut gerne kurze Szenen, und in der Kürze liegt auch das Raffinierte ihrer Dialoge. Sie sind zwar dem Idiom der Teenies abgelauscht, aber in der sprachlichen Formung wahren sie immer einen gewissen Kunstanspruch. Das hebt das Stück auch über bloße Milieuschilderungen oder vorschnelle Identifikationsmuster hinaus. Es bleibt offen für Assoziationen. Schließlich soll man im Theater doch auch ein bisschen selbst denken. »Bikini« liefert Stoff dafür.«

Salzburger Nachrichten

»Auf sarkastisch scharfzüngige Art und Weise wird gestichelt, gelacht, gezickt und die eigene Unsicherheit gekonnt überspielt – und auf einmal scheint die unzertrennliche Freundschaft des Dreamteams ins Wanken zu geraten. […] Das Stück ist bestens für weibliche Teenager geeignet. Wenn auch teils überspitzt, hält die Autorin unmissverständlich und auf scherzhafte Art und Weise der Jugend einen Spiegel vor. Die entsprechende Untermalung durch aktuelle Chartmusik und die Integration modernster Alltagstechnik machen das Stück authentisch.«

DrehPunktKultur