Maximilian Paier, Gregor Schulz, Lisa Fertner, Christoph Wieschke und Daniel Marcel Grießer
Maximilian Paier, Gregor Schulz, Lisa Fertner, Christoph Wieschke und Daniel Marcel Grießer
© Anna-Maria Löffelberger
Britta Bayer, Lisa Fertner, Maximilian Paier, Christoph Wieschke und Gregor Schulz
Britta Bayer, Lisa Fertner, Maximilian Paier, Christoph Wieschke und Gregor Schulz
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Lisa Fertner und Gregor Schulz
Lisa Fertner und Gregor Schulz
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Britta Bayer, Lisa Fertner und Christoph Wieschke
Britta Bayer, Lisa Fertner und Christoph Wieschke
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Maximilian Paier, Gregor Schulz und Lisa Fertner
Maximilian Paier, Gregor Schulz und Lisa Fertner
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Lisa Fertner und Aaron Röll
Lisa Fertner und Aaron Röll
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Aaron Röll und Lisa Fertner
Aaron Röll und Lisa Fertner
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Christoph Wieschke, Lisa Fertner, Martin Trippensee und Britta Bayer
Christoph Wieschke, Lisa Fertner, Martin Trippensee und Britta Bayer
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Martin Trippensee, Matthias Hermann und Lisa Fertner
Martin Trippensee, Matthias Hermann und Lisa Fertner
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Christoph Wieschke, Britta Bayer, Maximilian Paier, Gregor Schulz und Lisa Fertner
Christoph Wieschke, Britta Bayer, Maximilian Paier, Gregor Schulz und Lisa Fertner
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Maximilian Paier, Lisa Fertner und Gregor Schulz
Maximilian Paier, Lisa Fertner und Gregor Schulz
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Maximilian Paier und Gregor Schulz
Maximilian Paier und Gregor Schulz
© Anna-Maria Löffelberger
Gregor Schulz und Maximilian Paier
Gregor Schulz und Maximilian Paier
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Lisa Fertner
Lisa Fertner
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Gregor Schulz und Elisabeth Mackner
Gregor Schulz und Elisabeth Mackner
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Maximilian Paier
Maximilian Paier
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Gregor Schulz und Maximilian Paier
Gregor Schulz und Maximilian Paier
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Axel Meinhardt und Lisa Fertner
Axel Meinhardt und Lisa Fertner
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Gregor Schulz und Lisa Fertner
Gregor Schulz und Lisa Fertner
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Maximilian Paier und Gregor Schulz
Maximilian Paier und Gregor Schulz
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Maximilian Paier, Lisa Fertner, Gregor Schulz und Daniel Marcel Grießer
Maximilian Paier, Lisa Fertner, Gregor Schulz und Daniel Marcel Grießer
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Gregor Schulz, Daniel Marcel Grießer und Lisa Fertner
Gregor Schulz, Daniel Marcel Grießer und Lisa Fertner
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Gregor Schulz
Gregor Schulz
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Maximilian Paier und Gregor Schulz
Maximilian Paier und Gregor Schulz
© Anna-Maria Löffelberger

Buddenbrooks

Thomas Mann

Für die Bühne bearbeitet von John von Düffel

Premiere 25. November 2022 / Landestheater

Inhalt

Mit „Buddenbrooks“ von Thomas Mann, von John von Düffel für die Bühne bearbeitet und inszeniert von Alexandra Liedtke, feiert das Schauspielensemble die erste Premiere nach der großen Sanierung – im erneuerten Zuschauerraum und mit der modernisierten Bühnen-, Beleuchtungs- und Medientechnik.

Die Geschichte der Buddenbrooks ist heute so aktuell wie zur Zeit seiner Entstehung. Es geht um die Krise der Ökonomie und um den Verfall einer Gesellschaftsordnung. Vor allem aber um eine Familie und das vielschichtige und moderne Spektrum familiären Zusammenseins: von schwierigen Eltern-Kind-Konstellationen über das Bedürfnis nach Liebe und Zuwendung bis hin zur Frage, wie sehr „Familie“ überhaupt eine freiwillige Entscheidung ist und was passiert, wenn man Traditionen, Werte und Betriebe erbt und weiterführen muss.

„Buddenbrooks“ ist Thomas Manns Debütroman, den er im Alter von erst 22 Jahren verfasste. 1929 wurde ihm für dieses Werk der Nobelpreis für Literatur verliehen.
John von Düffel ist in seiner Dramatisierung das Kunststück gelungen, die vielschichtige Familiensaga auf den Kern zu konzentrieren und daraus ein höchst bühnenwirksames Stück zu formen, das die brillante Sprache und die satirische Schärfe Thomas Manns genau wiedergibt. Der komplexe Stoff ist auf das Schicksal der zentralen Figuren verdichtet.

Bei den Buddenbrooks steht das Geschäft an erster Stelle. Die Familie ist die Firma und die Firma ist die Familie. Alles ist dem Diktat der Gewinnmaximierung unterworfen. Doch das in der Elterngeneration scheinbar noch intakte Wertesystem der Familie wird den Nachkommen zum Verhängnis. Das langsame Untergehen der einst vermögenden und einflussreichen Buddenbrooks ist unaufhaltsam.

Alexandra Liedtke hat zahlreiche Schauspiel- und Opernproduktionen am Landestheater inszeniert. Zuletzt etwa Thomas Bernhards „Heldenplatz“ oder „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss. Sie arbeitet u. a. auch für die Wiener Staatsoper, das Theater in der Josefstadt und das Badische Staatstheater Karlsruhe. 
Philip Rubner, der bereits an Häusern wie dem Volkstheater Wien und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe gearbeitet hat, entwirft die Bühne. Kostümbildnerin Su Bühler war u. a. am Wiener Burgtheater, der Wiener Staatsoper und den Salzburger Festspielen tätig.

Dauer: ca. 3 Stunden / eine Pause

Pressestimmen

Regisseurin Alexandra Liedtke stellt gekonnt die psychologischen Konflikte und verborgenen Sehnsüchte der Figuren in den Mittelpunkt der dreistündigen Aufführung.

Salzburger Nachrichten

Mit aller Kraft versucht auch Gregor Schulz als ältester Buddenbrook-Sohn den Schein zu wahren. Mit geradezu überheblicher Leichtigkeit spielt sein Thomas den Geschwistern das vermeintlich sattelfeste Familienoberhaupt vor, während ihn der Druck in stillen Momenten innerlich auffrisst. […] Währenddessen verfällt Maximilian Paier als Christian erst langsam, dann immer deutlicher dem Wahnsinn und zwischen den Brüdern fliegt wie ein Spielball Lisa Fertner als Tony zwischen kindlichem Trotz, gespielter Überheblichkeit und am Ende ehrlicher Verzweiflung hin und her. Diese Drei können wahrlich nicht der Stolz der Familie Buddenbrook sein, zweifelsohne aber der des Schauspielensembles des Landestheaters.

apa

Riesenapplaus gab´s nebst glanzvollem Sanierungserfolg, für eine rundherum überzeugende Leistung mit subtiler Arbeit an den einzelnen Charakteren. So erlebten die „Buddenbrooks“, wenn schon nicht in der Geschichte, im gelungenen Theaterstück einen Aufschwung.

Reichenhaller Tagblatt

So bezaubert bei der Premiere am Freitag (25.11.) die Bühnen-Architektur Philip Rubners nicht nur optisch. Sie bietet auch Gelegenheit für soziale Spielchen von gesellschaftlichem Ausschluss und Einlass, von Dazugehören und abseits Stehen. […] Mit dem Abend höchst zufrieden das Publikum mit lauter Akklamation für Schauspiel und Team.

DrehPunktKultur

Lisa Fertner spielt Tony herzzerreißend tragisch und komisch zugleich, zeichnet ihre Züge vom koketten Schmollmund bis zu den zweifelnden Glupschaugen, geht hart an den Rand zur Überzeichnung, überschreitet ihn aber nie.

Die Presse