• Così fan tutte \ Simon Schnorr, Marcell Bakonyi und Sergey Romanovsky
    © Christina Canaval
  • Così fan tutte \ Simon Schnorr, Sergey Romanovsky und Marcell Bakonyi
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  • Così fan tutte \ Sergey Romanovsky, Marcell Bakonyi und Simon Schnorr
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  • Così fan tutte \ Gillian Ramm, Laura Nicorescu und Tamara Gura
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  • Così fan tutte \ Gillian Ramm und Tamara Gura
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  • Così fan tutte \ Simon Schnorr, Gillian Ramm, Sergey Romanovsky und Tamara Gura
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  • Così fan tutte \ Tamara Gura, Gillian Ramm, Simon Schnorr und Sergey Romanovsky
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  • Così fan tutte \ Marcell Bakonyi, Simon Schnorr, Sergey Romanovsky und Chor
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  • Così fan tutte \ Sergey Romanovsky, Simon Schnorr und Chor
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  • Così fan tutte \ Laura Nicorescu
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  • Così fan tutte \ Laura Nicorescu, Gillian Ramm und Tamara Gura
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  • Così fan tutte \ Gillian Ramm, Tamara Gura und Laura Nicorescu
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  • Così fan tutte \ Gillian Ramm, Tamara Gura und Laura Nicorescu
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  • Così fan tutte \ Marcell Bakonyi und Laura Nicorescu
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  • Così fan tutte \ Marcell Bakonyi, Laura Nicorescu, Sergey Romanovsky und Simon Schnorr
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  • Così fan tutte \ Gillian Ramm und Tamara Gura
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  • Così fan tutte \ Simon Schnorr und Sergey Romanovsky
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  • Così fan tutte \ Sergey Romanovsky und Gillian Ramm
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  • Così fan tutte \ Gillian Ramm
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  • Così fan tutte \ Simon Schnorr, Tamara Gura, Gillian Ramm, Sergey Romanovsky und Chor
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  • Così fan tutte \ Sergey Romanovsky, Simon Schnorr, Tamara Gura und Gillian Ramm
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  • Così fan tutte \ Sergey Romanovsky, Tamara Gura, Simon Schnorr und Gillian Ramm
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  • Così fan tutte \ Laura Nicorescu, Tamara Gura und Sergey Romanovsky
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  • Così fan tutte \ Ensemble
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Così fan tutte

Wolfgang Amadeus Mozart

20.01.2013

Inhalt

»Glücklich sei der Mensch, der alles von der besten Seite nimmt und sich in guten wie in schlechten Tagen von der Vernunft leiten lässt«, heißt es, ganz im Sinne der Aufklärung, in Wolfgang Amadeus Mozarts Dramma giocoso »Così fan tutte«.
Librettist Da Ponte greift darin sowohl Elemente der Commedia dell'arte auf, wie etwa die Figuren der koketten Dienerin oder des Dottore, als auch literarische Quellen des Poeten Ludovico Ariosto (1474 - 1533) vom Hofe des Fürsten Alfonso d'Este von Ferrara. Aus diesem Grund haben wir es in der Da Ponte-Fassung wohl auch mit dem in Lebens- und Liebesfragen erfahrenen Namensvetter Don Alfonso zu tun, der den beiden jugendlichen Hitzköpfen Ferrando und Guglielmo eine Wette anbietet: »Keine Frau ist zur Treue fähig – schon gar nicht die eigene!« Die Männer sind zum Gegenbeweis bereit und täuschen den beiden Damen ihrer Herzen, den Schwestern Dorabella und Fiordiligi, vor, kurzfristig auf Geheiß des Königs in den Krieg ziehen zu müssen. Verkleidet kehren sie zurück und machen der jeweils anderen Geliebten den Hof. Die Damen weisen die Herren jedoch standhaft zurück. Erst die in Sachen Treue sehr »liberalen» Ratschläge Despinas bringen die Prinzipien der Damen ins Wanken und liefern den Beweis: »Così fan tutte – so machen es alle.» 
Inszeniert wird »Così fan tutte« von Jacopo Spirei, der sich 2011 bereits mit seiner Salzburger Inszenierung von »Don Giovanni« als Spezialist für die Interpretation Mozarts und Da Pontes auswies.

Pressestimmen

Summa cum laude

»Regisseur Spirei brennt ein wahres Feuerwerk an witzigen Einfällen ab: Wo außer im Salzburger Landestheater gibt ein Opernsänger eine Breakdance-Einlage? Nie wirkt dieser Mozart süßlich, niedlich, harmlos, aber auch nicht verkrampft und unglaubwürdig. Mit selten zu erlebender Spielfreude stürzen sich alle Beteiligten in ihre Rollen - in dieser "Cosi fan tutte"-Premiere wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig es für Sänger ist, nicht nur aufeinander zu hören, sondern auch aufeinander zu reagieren. Keiner starrt auf den Dirigenten, keiner klebt an der Rampe. So kann Musiktheater entstehen, so können die Charaktere lebendig werden.«

»Dem Salzburger Landestheater und dem Regisseur Jacopo Spirei ist eine temporeiche, zeitgemäße und vor allem erfrischend unverbrauchte Mozart-Interpretation gelungen. Dirigent Leo Hussain formte mit beiden Händen unermüdlich am Klangbild. Seine Körpersprache, die Spannung, die er dem Orchester vermittelte, zeugte von höchster Konzentration. Um in der Universitätssprache zu bleiben: Das Mozart-Examen hat das Salzburger Landestheater für diesmal bestanden - und zwar summa cum laude.«

 

BR 2 und BR Klassik

Advanced Studies in Love-Style

»Ganz daheim auf diesem Spielfeld: das Mozarteumorchester, vor allem in den betörenden Bläserbeiträgen. Leo Hussain will die »Cosi« vielleicht mehr aktiv »gestalten« als die Musik frei atmen lassen. Er schlägt schon manchmal extravagante Haken, und das wirkt manchmal erfrischend, aber Hussain schießt auch öfters übers Ziel hinaus. Egal ob Ritartandi oder ein Zunehmen im Tempo, irgendwie dreht der Dirigent immer ein klein wenig mehr an der Schraube als notwendigAber das passt letztlich auch wieder recht gut zur Inszenierung. Der Italiener Jacopo Spirei hat im Landestheater auch schon den »Don Giovanni« inszeniert (nicht nur drüben bei den Festspielen macht man einen DaPonte-Zyklus im Schulterschluss eines Dirigenten und eines Regisseurs). »Cosi« als Soap-nahe Collagekomödie kommt unverkrampft. Es fehlt nicht an locker eingestreuten Pointen, aber es gibt auch genügend Ruhe, um unabgelenkt auf die Musik zu hören.«

Wiener Zeitung

Liebesprüfung auf dem Campus

»Was man heutzutage auf der Bühne alles können darf! Der Tenor Sergey Romanovsky kann zum Beispiel Breakdance. Also legte er bei der Premiere von Mozarts "Così fan tutte" am Sonntag im Salzburger Landestheater mitten in die Arie "Non siate ritrosi" seines Freundes Guglielmo eine kleine, spektakuläre Einlage hin, um den College-Mädels zu imponieren. Da war die "Schule der Liebenden", wie Mozarts Dramma giocoso im Untertitel heißt, schon voll im Gang. "Schule" nimmt Regisseur Jacopo Spirei wörtlich und siedelt in der Ausstattung von Bettina Richter die Oper auf dem Campus der "University of Naples" (Florida, nicht Süditalien) an. Die Wette um die Treue der Frauen schließen zwei fesche Soldaten nach dem Footballtraining mit ihrem Lehrer ab. Die beiden Schwestern Fiordiligi und Dorabella himmeln die Sportskanonen an, die es auch schon in bunten Illustrierten zu Storys gebracht haben.«
»Dazu dirigiert Musikdirektor Leo Hussain den ersten Akt unter permanentem Hochdruck. Presto, presto spielt er mit dem nachgerade atemlos brillanten Mozarteumorchester eine rasante, schnittige Konversationskomödie. Wohl dem, der da allein atemtechnisch mit dem Singen mitkommt. Nach der Pause, wenn es in der Geschichte ernst wird und die wahren Gefühle der Liebenden ausgetestet werden, lässt er mehr Ruhe einkehren, zieht die Linien länger, achtet auf differenziertere Stimmung. Die musikalische Balance ist fein austariert, auch in der Symmetrie der großen Arien.«
»Als Despina liefert Laura Nicorescu ein Kabinettstück punktgenauer singschauspielerischer Präzision, quirlig und selbstbewusst, so frisch und flott wie die ganze Aufführung. In diese "Jugendlichkeit" passt auch Marcell Bakonyi (Don Alfonso) als "Manager" des Geschehens, befähigt zu einer markanten, rhetorisch nie trockenen, also lebensechten Klangrede. Zu dieser trägt übrigens Leo Hussain auch als "Rezitativist" bei.«

 

Salzburger Nachrichten

Nicht alle machen es so, einige schon

»Der römische Regisseur-Stern Jacopo Spirei, schon einmal mit »Don Gionvanni« an der Salzach aufmerksam geworden, bringt die Oper an einen Uni-Campus. Denn er begibt sich nicht in die Historie und quasi unverbrüchliche Aufführungsgeschichte, Spirei holt die Stoffe in die Gegenwart. Warum auch nicht? Sind Liebe und Betrug, der feixend sinnlose Spaß, jemanden auf die Eisbahn der Emotionen zu führen, heute kein Thema mehr?«

»Leo Hussain ist am Pult des Mozarteumorchesters ein verlässlicher Garant für musikalische Ereignisse. Tamara Gura (Dorabella), Gillian Ramm (Fiordiligi), Simon Schnorr (Guglielmo), Sergey Romanovsky (Ferrando), Laura Nicorescu (Despina) und Marcell Bakonyi als »Don Alfonso« geben eine durchaus vielversprechende Ensemble-Erwartung ab.«

»Es gibt Opern, die kann man mindestens hundert Jahre hören und sie werden nie müde im Erleben und nie matt in ihrem unbezwinglichen Schein des Leuchtens. Mozarts »Così fan tutte« ist so ein grandioser Kosmos.«

 

Kronenzeitung

Così fan tutte – Die Schule der Liebenden

»Den Zuhörer erwartet in jedem Fall ein Meisterwerk aus der Feder W. A. Mozarts, ein Reigen aus schönen Arien, Duetten und Terzetten, eine zeitlos schöne Musik, in der eine wunderbare Melodie die andere jagt. Besonders in den Duetten konnten die SängerInnen in diversen Konstellationen ihre Klasse ausspielen. So harmonieren etwa die Stimmen von Gillian Ramm (als Fiordiligi) und Tamara Gura (als Dorabella) ganz vortrefflich miteinander. Doch stehen die Herren den Damen nicht nach. Simon Schnorr (Guglielmo) und Sergey Romanovsky (Ferrando) bringen sich immer wieder mit viel echter und auch simulierter Theatralik ein. Die beiden ,,moralischen Verführer« Don Alfonso (Marcell Bakonyi) und Despina, dargestellt von Laura Nicorescu, bilden stimmlich einen Kontrapunkt zu den beiden Paaren, was der Dramaturgie des Handlungsablaufs sehr zuträglich ist.«

 

Dorfzeitung

Liebesschule für Serientäter

»Im ungleichen Verein mit dem Ausstatterin Bettina Richter in professorale Tweed-Kluft gehüllten Don Alfonso (Marcell Bakonyi) kann die mit quirliger Bühnenpräsenz und herrlich wandelbarem Sopran gesegnete Despina Laura Nicorescus die Traumpärchen durch die Schule der Liebenden schicken – in der Maske der Serienhelden Dr. House oder Ally McBeal.«

»Am stimmlich homogensten in dieser dem Ensemblegedanken verpflichtenden Produktion agieren Dorabella und Guglielmo: Tamara Gura und Simon Schnorr wirken mit ihren mozartisch leichten, schattierungsreichen Stimmen wie gemacht für das kleine Landestheater.«
»Der Erfolg dieser Produktion – die Premiere am Sonntagabend wurde bejubelt – basiert wie so oft auf der pulsierenden, überaus kompakten Performance des Mozarteumsorchester unter Leo Hussain. Der Landestheater-Musiktheater setzt auf Sängerdienlichkeit, unterstreicht den szenischen Furor dann präzise durch rasante Temposchübe und heftige Forte-Attacken. Als Vorbote der Mozartwoche ist diese »Così« ideal.«

 

Salzburger Volkszeitung