Das Enthüllungsstück

© SLT / Christian Krautzberger

Das Enthüllungsstück

Florian Skrabal & Mitglieder der Redaktion DOSSIER

Schauspiel

Uraufführung: 28. Jänner 2027 / Kammerspiele

Inhalt

„Nicht Verstellung ist die Aufgabe des Schauspielers, sondern Enthüllung“, so wird der berühmte Theatermacher Max Reinhardt zitiert. Theater kann verzaubern und zugleich enthüllen, es kann uns vermeintlich Altbekanntes auf neue Art näherbringen und noch nie Erlebtes vertraut erscheinen lassen – mal aus der Fantasie, mal aus dem realen Leben geschöpft. Mit dem „Enthüllungsstück“ wird das Salzburger Landestheater gemeinsam mit der investigativen Redaktion von DOSSIER einen theatralen Überraschungsmoment höchster gesellschaftspolitischer Relevanz erschaffen.

„Das Enthüllungsstück“ setzt die Kooperation mit DOSSIER fort, die in der vergangenen Spielzeit mit der Veranstaltungsreihe „Fact-Check Late Night Show“ begründet wurde. Eine Enthüllungsrecherche von DOSSIER, deren Gegenstand zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben wird, wird zur Grundlage für einen Theaterabend in den Kammerspielen: Journalistische Arbeit wird theatral konzipiert, inszeniert und von Schauspieler:innen performt. Investigative Methoden, persönliche Motive und gesellschaftliche Dynamiken werden miteinander verwoben und bilden ein hochspannendes Geflecht, das der Öffentlichkeit bis dato unbekannte Informationen aufdecken wird.

DOSSIER ist eine unabhängige und gemeinnützige Redaktion, die investigativen und Datenjournalismus betreibt und fördert. 2012 gegründet, handeln die Recherchen von Themen des öffentlichen Interesses, wie z. B. Korruption in Politik und Wirtschaft, Ausbeutung oder Migration und Asyl. DOSSIER wurde seit der Gründung mit mehreren Journalismus- und Medienpreisen aus dem In- und Ausland ausgezeichnet.

 

Christiane Mudra ist Autorin, Regisseurin und Gründerin von Investigative Theater. Kern ihrer Produktionen ist die journa-listische Langzeitrecherche mit Schwer-punktthemen wie Rechtsextremismus, Überwachung, Verschwörungsideologien und Misogynie. Zuletzt waren Arbeiten wie „freiheit.exe: Utopien als Malware“ (2025) und „Xploit:s – Von Arbeit, Entfremdung und Respekt“ (2024) in München zu sehen.