Laura Barthel und Tamara Ivaniš
Laura Barthel und Tamara Ivaniš
© Tobias Witzgall
Laura Barthel
Laura Barthel
© Tobias Witzgall
Raimundas Juzuitis
Raimundas Juzuitis
© Tobias Witzgall
Raimundas Juzuitis und Ks. Franz Supper
Raimundas Juzuitis und Ks. Franz Supper
© Tobias Witzgall
Laura Barthel
Laura Barthel
© Tobias Witzgall
Laura Barthel und Tamara Ivaniš
Laura Barthel und Tamara Ivaniš
© Tobias Witzgall
Meredith Hoffmann-Thomson und Tamara Ivaniš
Meredith Hoffmann-Thomson und Tamara Ivaniš
© Tobias Witzgall
Meredith Hoffmann-Thomson und Tamara Ivaniš
Meredith Hoffmann-Thomson und Tamara Ivaniš
© Tobias Witzgall
Raimundas Juzuitis
Raimundas Juzuitis
© Tobias Witzgall
Ks. Franz Supper und Raimundas Juzuitis
Ks. Franz Supper und Raimundas Juzuitis
© Tobias Witzgall
Tamara Ivaniš und Meredith Hoffmann-Thomson
Tamara Ivaniš und Meredith Hoffmann-Thomson
© Tobias Witzgall
Ensemble
Ensemble
© Tobias Witzgall
Laura Barthel und Tamara Ivaniš
Laura Barthel und Tamara Ivaniš
© Tobias Witzgall
Tamara Ivaniš, Ks. Franz Supper und Meredith Hoffmann-Thomson
Tamara Ivaniš, Ks. Franz Supper und Meredith Hoffmann-Thomson
© Tobias Witzgall
Tamara Ivaniš und Laura Barthel
Tamara Ivaniš und Laura Barthel
© Tobias Witzgall

Der Freischütz

Carl Maria von Weber

Pianino – Opernformat für Kinder / ab 6 Jahren / In einer Bearbeitung von Kristina Gerhard

Premiere: 08.03.2020 / Kammerspiele

Inhalt

Was ist nur los? Der beste Schütze, Max, trifft auf einmal nicht mehr beim Wettschießen. Alle machen sich über ihn lustig. Hat ihn sein Glück verlassen? Gerade jetzt, wenn es doch drauf ankommt. Max ist verzweifelt: Morgen hat er nur einen Schuss. Von dem hängt alles ab. Denn nur wenn er trifft, darf er Agathe, die Tochter des Försters, heiraten – so will es der Brauch. Für diesen einen Schuss würde Max alles geben. Deshalb sagt er nicht nein, als ihm der Jäger Kaspar von den magischen Freikugeln erzählt, die man in der unheimlichen Wolfsschlucht bei Nacht gießen muss. Keine dieser Kugeln verfehlt jemals ihr Ziel. In seiner Verzweiflung wagt sich Max mit Kaspar in der Nacht in die unheimliche Wolfsschlucht und begibt sich damit in ein gefährliches Abenteuer…

Jedes Kind kennt die Angst, bei einer Prüfung zu versagen oder von anderen ausgelacht zu werden. Und welches Kind geht schon gerne nachts in den Wald? – Manchmal ist die Versuchung ein bisschen zu mogeln groß und man hört auf die falschen Freunde.

Große Oper in kleinem Format: Das ist der Anspruch dieser Produktion, die mit Mitgliedern des Opernensembles und einem Pianisten in den Kammerspielen des Landestheaters gespielt wird. Eine große Legende, die alles bietet: ein abenteuerliches Märchen aus fernen Zeiten von Freundschaft, Mut und Ehrlichkeit und die Möglichkeit, eine zweite Chance zu bekommen. Eine Reise in die Welt des „Freischütz“ – kurzweilig, interaktiv und spannend neu erzählt.

Carl Maria von Webers (1786 – 1826) berühmte Melodien sind für Kinder und ihre Eltern gleichermaßen mitreißend. Mit dem „Freischütz“ schuf Weber die deutsche roman­tische Oper schlechthin. Seine eingängigen Melodien und Volkslieder wurden zu richtigen „Schlagern“. Der eine oder andere Ohrwurm lädt nicht nur zum Mitpfeifen ein und wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Regisseurin Kristina Gerhard wird die märchenhafte Geschichte für Kinder neu erzählen. Sie hat Musik und Musiktheaterregie sowie Musiktheatervermittlung studiert. Gerhard erzählt große Opern mit frischen Ideen, um sie einem jungen Publikum zu eröffnen. Großen Erfolg hatte sie zum Beispiel mit der eigenen Kinderfassung „Die kleine Manon“ bei den Osterfestspielen Baden-Baden 2014.

Dauer: 70 min / keine Pause

Pressestimmen

„Böser Kaspar, teuflische Kugel
Salzburgs Parade-Max Franz Supper ist auch in der Kinder-Version vertreten, und Meredith Hoffmann-Thomson schafft es als Agathe, mit Piano-Tönen innige Biedermeier-Atmosphäre zu erzeugen. Der böse Kaspar bekommt von Raimundas Juzuitis düster-witzige Glaubwürdigkeit. Ännchen Tamara Invanis strahlt sympathische Fröhlichkeit aus, während Laura Barthel als „Willi Wiesel“ die eigentlich abgründige Geschichte in echtes Mitmachtheater für Volksschulkinder verwandelt.“

Kronenzeitung

„Aus Angst beim Probeschuss zu versagen und dadurch seine Eheschließung zu gefährden, geht Max – der Protagonist in Carl Maria von Webers romantischer Oper „Der Freischütz“ einen gefährlichen Pakt mit teuflischen Mächten ein. Das Salzburger Landestheater bringt die große Oper im Kleinformat auf die Bühne der Kammerspiele.

Mit nur fünf Sängern und Klavierbegleitung wird die opulente Handlung im Landestheater kindgerecht erzählt und um eine zusätzliche Figur ergänzt: „Das Wiesel Wilhelmina von Wiesel am Wieselberg (Laura Barthel), führt gemeinsam mit Ännchen (Tamara Ivaniš / Hazel McBain) durch das Stück.“

ORF

„In zwölf Szenen wird Webers Oper auf eine gute Stunde eingedampft. Nur die zentralsten Protagonisten sind besetzt. Kristina Gerhard hält sich mit ihrer Inszenierung an bewährte Strategien und nimmt sich die Einbindung des Publikums vor. Die Kinder haben tüchtig mitgemacht bei der Premiere am Sonntag Nachmittag (8.3.) und die Aufführung genossen.“

DrehPunktKultur