Der Himmel über Berlin \ Christoph Wieschke und Tim Oberließen
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© Christina Canaval
Der Himmel über Berlin \ Ensemble
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© Christina Canaval
Der Himmel über Berlin \ Ensemble
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Der Himmel über Berlin \ Christoph Wieschke und Shantia Ullmann
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Der Himmel über Berlin \ Lisa Müller-Trede und Christoph Wieschke
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Der Himmel über Berlin \ Werner Friedl und Christoph Wieschke
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Der Himmel über Berlin \ Christph Wieschke und Peter Marton
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Der Himmel über Berlin \ Lisa Müller-Trede
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Der Himmel über Berlin \ Ensemble
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Der Himmel über Berlin \ Christoph Wieschke, Aris Sas und Shantia Ullmann
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Der Himmel über Berlin \ Ensemble
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Der Himmel über Berlin \ Ensemble
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Der Himmel über Berlin \ Peter Marton und Christoph Wieschke
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Der Himmel über Berlin \ Chris Lohner
Der Himmel über Berlin \ Chris Lohner
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Der Himmel über Berlin \ Peter Marton und Christoph Wieschke
Der Himmel über Berlin \ Peter Marton und Christoph Wieschke
© Christina Canaval
Der Himmel über Berlin \ Chris Lohner und Christoph Wieschke
Der Himmel über Berlin \ Chris Lohner und Christoph Wieschke
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Der Himmel über Berlin \ Christoph Wieschke und Shantia Ullmann
Der Himmel über Berlin \ Christoph Wieschke und Shantia Ullmann
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Der Himmel über Berlin \ Christoph Wieschke und Shantia Ullmann
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Der Himmel über Berlin \ Chris Lohner
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Der Himmel über Berlin \ Chris Lohner und Lisa Müller-Trede
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Der Himmel über Berlin \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
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© Christina Canaval
Der Himmel über Berlin \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
Der Himmel über Berlin \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
© Christina Canaval
Der Himmel über Berlin \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
Der Himmel über Berlin \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
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Der Himmel über Berlin \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
Der Himmel über Berlin \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
© Christina Canaval

Der Himmel über Berlin

Wim Wenders \ Peter Handke

19.11.2010

Inhalt

Die Engel Damiel und Cassiel wurden, weil sie Gott widersprachen, auf die Erde verbannt. Fortan leben diese beiden körperlosen, nur für Kinder sichtbaren Wesen unter den Menschen. Sie wandern durch die Stadt und durch das Leben der Stadtbewohner, nehmen deren Gedanken und Gefühle in sich auf, beobachten und begleiten sie aus nächster Nähe, aber eingreifen können sie nicht. Sie sind keine Schutzengel, eher ratlose Weise. Diese Hilflosigkeit teilen sie mit dem alten Professor Homer, der zwar der Sprache mächtig ist, bei den Menschen dennoch auf taube Ohren stößt. Als Damiel sich in die Zirkusartistin Marion verliebt, wünscht er nichts sehnlicher, als Mensch zu werden, um eine Stimme zu besitzen, die seinen Gefühlen Sprache gibt. Er träumt von Farben, Gerüchen, Berührungen, aber scheut den Schritt ins echte Leben, denn er müsste sein ewiges Dasein gegen ein endliches tauschen. Und dennoch wagt er den entscheidenden Schritt. In diesem großen Epos sind es nur die Kinder, die den sanften Flügelschlag der Geister spüren. So wird die Handlung des Stückes umrahmt und durchdrungen von Peter Handkes »Lied vom Kindsein.« Es ist die Perspektive der Engel auf unsere Alltäglichkeit, durch die das Leben als ein Schatz aus Erinnerung und voll verlockender Zukunft erscheint. Die Bühnenadaption dieses 1987 nach einem Drehbuch von Wim Wenders und Peter Handke entstandenen Films wird Carl Philip von Maldeghem im Landestheater inszenieren.

Pressestimmen

»Im Salzburger Landestheater gibt es Geschenke schon jetzt, gut einen Monat vor Weihnachten. Genau genommen ist es ein einziges Geschenk. Aber ein wertvolles – ein Lächeln.
Der Intendant des Landestheaters, Carl Philip von Maldeghem, wagte sich als Erster im deutschsprachigen Raum daran, den Filmstoff für das Theater zu adaptieren. Ein riesiges Betonkonstrukt gibt dem Ort des Geschehens.
Auf der Bühne herrscht ständige, schier atemlose Bewegung. Die Schauspieler schlüpfen in 200 wechselnde Rollen. Sie tragen dabei »Himmeltexte« vor. Dabei handelt es sich um 150 Alltagsbeobachtungen, beigesteuert von Salzburgerinnen und Salzburgern.
Jeder einzelne Einwurf ist eine kleine Welt für sich. Maldeghem lud zur Teilhabe am Werden der Produktion ein.
Die Zirkusdarbietungen von Shantia Ullmann in der Rolle der Marion sind atemberaubend.
Zu erleben ist im Landestheater eine bunte Revue voller Witz, Kurzweil und Bewegung.«

 

Salzburger Nachrichten

»Die Salzburger Theater-Version von »Der Himmel über Berlin« ist ein Kaleidoskop des Alltäglichen und ein berührend-spirituelles Plädoyer für den Mut zum Leben. [...] Aber wer nicht gänzlich versteinert im Theater gesessen ist und auf holde Kunst und hohe Literatur gepocht hat, dem haben die Himmel über Berlin und Salzburg einen berührend-sympathischen Theaterabend beschert.«

 

ORF

»Angstschweiß hin und eitrige Angina her – das Schmecken von Wasser, freihändiges Radfahren, mit Appetit in eine Leberkäsesemmel beißen und Barfußgehen wiegen schwerer. Zumindest für den Schutzengel Damiel. Der ist zwar unsterblich und steht vor allem Kindern und Verrückten seit Beginn der Zeit zur Seite. Aber eines Tages stürzt er sich ins Leben und die Vergänglichkeit. Weil er spüren, riechen und schmecken will und nicht bloß denken. Wim Wenders und Peter Handke haben 1987 den Film »Himmel über Berlin« produziert, und das Salzburger Landestheater hat den Stoff über die Engel des Alltages mit ihren Flügeln der Sehnsucht erstmals auf eine deutschsprachige Bühne gebracht. Gestern, Freitag, war die überaus erfolgreiche Premiere dieser mit viel Lokalkolorit substanziell angereicherten Filmadaption.«

APA

 

»Mit Der Himmel über Berlin gelang Regisseur Wim Wenders 1987 ein Kultfilm. Intendant/Regisseur Carl Philip von Maldeghem und Dramaturgin Bettina Oberender wagten ein kühnes Experiment und brachten das adaptierte Drehbuch von Wenders und Peter Handke auf die Bühne des Landestheaters.
Maldeghem gelang ein zauberhaftes, tiefsinniges, entlarvendes, aber auch lustiges Kaleidoskop der (Salzburger) Gesellschaft. Ein absolut sehenswertes Stück.«

 

Österreich

»Der Himmel über Berlin« als Erstaufführung, die Regie machte der Intendant höchstselbst. Jubel. [...] »Dass es die Engel auch nicht leicht haben, ist nicht so unverständlich. Alles wollen sie erfahren, und wenig ist ihnen begreifbar. Gar nicht in dieser Welt, die Salzburgs Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem als Regisseur für sie bereitete: Schrill, bunt, laut, ja ordinär. So wie sie halt ist, unsere Gegenwart. [...] Besuchen!«

 

Kronenzeitung

»Die Dramatisierung des Films »Der Himmel über Berlin« sollte – deutschsprachige Erstaufführung war am Samstag – einen Lokalbezug aufweisen. Und sie finden sich tatsächlich alle auf der Bühne, die Kaimeile-Partyqueen, der Salzachufer-Outlaw und die Gameboy-Kids.«

 

SVZ

»Die Bühnenfassung von »Der Himmel über Berlin« von Carl Philip von Maldeghem, die am Freitagabend im Landestheater Salzburg Premiere hatte, ist ein völlig autarkes Gesamtkunstwerk. Authentisch werden kurze Sequenzen aus dem Getümmel der Stadt Salzburg auf die Bühne gebracht.
Verzaubert von den oft belanglos erscheinenden Alltäglichkeiten und von der verträumten Zirkusartistin Marion, entscheidet sich Damiel für das Leben und somit gegen die Unsterblichkeit. Christoph Wieschke, der den Damiel spielt, setzt dieses »Bewusste Erleben« perfekt um.
Shantia Ullmann brilliert in ihrer Rolle und entführt die Zuschauer durch ihre spektakulären Trapezkünste zusammen mit ihren Kollegen aus dem »Zirkus Luna« in eine märchenhafte, unbeschwerte Glitzerwelt.
Das von spielerischer Leichtigkeit und bewusstem Schein geprägte »Spiel im Spiel« des Zirkusgeschehens wird vom Publikum mit spontanem Applaus und vielen Lachern nahezu wie ein Geschenk aus glücklichen Kindertagen begeistert in Empfang genommen und verwandelt Handkes Worte in Gefühle.
Cassiel wird von Peter Marton als standhafter und doch zweifelnder Engel perfekt verkörpert.
Von Maldeghem ist es in dem Stück gelungen, der Stadt Salzburg ein unverkennbar eigenes Gesicht zu geben.

 

Freilassinger Anzeiger

Ausgewählter Termin

Fr. 19.11.2010 19.00

Landestheater

Besetzung (am 19.11.2010)

Inszenierung Carl Philip von Maldeghem

Bühne Court Watson

Kostüme Alois Dollhäubl

Dramaturgie Bettina Oberender


Damiel Christoph Wieschke

Cassiel Peter Marton

Moderatorin Chris Lohner

Marion Shantia Ullmann

Homer u. a. Werner Friedl

Laszlo u. a. Aris Sas

Sophie u. a. Anja Clementi

Paula u. a. Ulrike Walther

Otto u. a. Tim Oberließen

Laura u. a. Maria Gruber

Chico u. a. Kurt Schrepfer

Angie u. a. Lisa Müller-Trede