• © Christina Baumann-Canaval

Der kleine Prinz

Frei nach Antoine de Saint-Exupéry

Uraufführung / Phantastisches Ballett / Ab 5 Jahren

Premiere: 20.02.2019 / Kammerspiele

Inhalt

Verzweifelt versucht ein Pilot mitten in der Wüste sein Flugzeug wieder in Gang zu bringen. Wie aus dem Nichts taucht der kleine Prinz auf und bittet ihn darum, ihm ein Schaf zu malen. Er ist der Erste, der die Zeichnungen des Piloten versteht. Der kleine Prinz erzählt von seinem Planeten, der nur drei winzigen Vulkanen, einer Blume und ihm Platz bietet. Weil ihn seine Rose mit ihren Ansprüchen gequält hat, hat er ihn auf der Suche nach Freundschaft verlassen. Aber seither bedrückt ihn die Sorge um seine geliebte, einzigartige Blume. Die sonderbaren „großen Leute“, denen er auf seiner Reise auf sechs Planeten begegnet, können ihm da nicht weiterhelfen. Zu sehr sind der König, der Eitle, der Geschäftsmann und all die anderen Erwachsenen mit sich selbst und ihren Problemen beschäftigt. Erst ein ungezähmter Fuchs auf dem siebten Planeten – der Erde – vermag es, den Prinzen zu lehren, was er wissen wollte. Freundschaft braucht Zeit, Vertrauen und Verantwortung: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der Zauber der zeitlosen Geschichte beruht auf der liebenswerten Figur des kleinen Prinzen, der allen offen und neugierig begegnet und einen neuen Blick auf das Wesentliche im Leben eröffnet: Freundschaft, Liebe und Mitmenschlichkeit. In traumhaften Bildern wird die Reise des kleinen Prinzen durch die Salzburger Ballettcompagnie lebendig.

Mit 180 Übersetzungen zählt Antoine de Saint-Exupérys (1900–1944) poetische Parabel vom kleinen Prinzen zu jenen großen Geschichten der Weltliteratur, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen berühren und faszinieren.


Choreograph Flavio Salamanka wirft einen poetischen Blick auf die Wahrheit hinter den Dingen: Was braucht der Mensch wirklich, um glücklich zu sein? 2010 entstand Flavio Salamankas erste Choreographie „Nur wer die Sehnsucht kennt“, 2011 kreierte er „Burn it Blue“. Für die Opernproduktion „La Gioconda“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe choreographierte er den „Tanz der Stunden“, weitere Arbeiten folgten dort u.a. für den Abend „Choreografen stellen sich vor“. Zur Spielzeit 2017/2018 wechselte der Kammertänzer an das Ballett des Salzburger Landestheaters.