Pressestimmen

"Dieser Mann ist innerlich zerrissen. Ein unbezähmbarer Steppenwolf will er sein und mietet sich doch in kleinbürgerlichen Verhältnissen ein. An die äußerste Konsequenz, den Selbstmord, wagt er sich dann doch nicht heran.

Die sinnsuchende und freiheitsliebende 68er-Generation entdeckte Harry Haller, den Protagonisten des Romans „Der Steppenwolf“. Weitere 50 Jahre später danach zeigt das Salzburger Landestheater dieses Werk in dramatisierter Form.

Regisseur Johannes Ender hat sich bereits vor einem Jahr einem weiteren Lebensmüden der Literaturgeschichte gewidmet, Goethes Werther.

Zunächst erscheint Janina Raspe, die im circensisch-expressionistischen Stile der 1920er Jahr performt. Hannah Landes, die Ausstatterin und Puppenbildnerin, erzielt aus kleinen Dingen große Wirkung. Katharina Halus und Sonja Zobel kreieren aus Licht und leblosem Material viele der weiteren Figuren des Romans.“

Salzburger Nachrichten