• Janina Raspe
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Janina Raspe
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Sonja Zobel
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Janina Raspe
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Janina Raspe
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Janina Raspe
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Janina Raspe
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Janina Raspe
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Janina Raspe
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Katharina Halus, Sonja Zobel und Janina Raspe
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Katharina Halus und Sonja Zobel
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Janina Raspe, Katharina Halus und Sonja Zobel
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Katharina Halus, Sonja Zobel und Janina Raspe
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Katharina Halus
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Katharina Halus
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Sonja Zobel
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Janina Raspe, Sonja Zobel und Katharina Halus
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Katharina Halus, Janina Raspe und Sonja Zobel
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Katharina Halus
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Sonja Zobel und Josef Vesely
    © Anna-Maria Löffelberger

Der Steppenwolf

Hermann Hesse

In Kooperation mit der Kunstbox Seekirchen

Premiere Seekirchen (Kulturhaus Emailwerk Seekirchen): 14.09.2018 / Premiere Salzburg (Kammerspiele): 18.09.2018

Inhalt

Harry Haller, hochgebildet, aber lebensüberdrüssig und gichtkrank, fühlt sich zerrissen zwischen seinen „zwei Naturen“: dem tiefsinnigen Gelehrten, der Mozart und Goethe liebt, und dem anarchischen, wilden „Steppenwolf“, getrieben von unbezähmbarem Freiheitsdrang. Die Ordnung seines Lebens ist zerbrochen. Er geht keiner Berufstätigkeit mehr nach und verbringt seine Zeit mit Literatur, Zigarren und Alkohol, immer polemisierend gegen das bürgerliche Leben, das Mittelmaß, die satte Zufriedenheit des Normalen, obwohl er sich insgeheim nach dessen Ordnung und Sauberkeit sehnt.

Gerade hat Harry seine neue Unterkunft bezogen, eine Dachmansarde in einem kleinbürgerlichen Mietshaus, als er den Entschluss fasst, spätestens an seinem 50. Geburtstag Selbstmord zu begehen. Doch da nimmt sein Leben eine entscheidende Wende: Er stößt beim Herumirren in der Stadt auf das geheimnisvolle „magische Theater“, das wie für ihn geschaffen zu sein scheint, und begegnet der androgynen Hermine, die ihn aus seiner depressiven Erstarrung reißt. Sie lehrt ihn das Tanzen und führt ihm die äußerst liebesbegabte Maria zu. Und auch der hübsche Jazzmusiker Pablo, der jederzeit das richtige Rauschmittel parat hat, sorgt für weitere Schritte auf Harrys Reise zu sich selbst …

1927 erschienen, begründete der Roman „Der Steppenwolf“ den Weltruhm Hermann Hesses (1877–1962). Der Text mischt die Unruhe der Zwischenkriegszeit, die Ahnung eines kommenden nächsten Krieges, den verzweifelten Lebenshunger und die Technisierung der Welt am Beispiel des Radios und des Automobils mit einer schonungslosen Selbstanalyse – nicht ohne Ausblick auf Rettung, auf Selbstüberwindung durch die Kunst und das Lachen.


Johannes Ender, dessen „Werther“-Adaption in der Spielzeit 2017/2018 alle Besucherrekorde gebrochen hat, wird erneut mit Ausstatterin Hannah Landes zusammenarbeiten, um dem bilderreichen Roman in den intimen Räumen des Emailwerks Seekirchen und der Salzburger Kammerspiele adäquate Welten zu schaffen.

Pressestimmen

"Dieser Mann ist innerlich zerrissen. Ein unbezähmbarer Steppenwolf will er sein und mietet sich doch in kleinbürgerlichen Verhältnissen ein. An die äußerste Konsequenz, den Selbstmord, wagt er sich dann doch nicht heran.

Die sinnsuchende und freiheitsliebende 68er-Generation entdeckte Harry Haller, den Protagonisten des Romans „Der Steppenwolf“. Weitere 50 Jahre später danach zeigt das Salzburger Landestheater dieses Werk in dramatisierter Form.

Regisseur Johannes Ender hat sich bereits vor einem Jahr einem weiteren Lebensmüden der Literaturgeschichte gewidmet, Goethes Werther.

Zunächst erscheint Janina Raspe, die im circensisch-expressionistischen Stile der 1920er Jahr performt. Hannah Landes, die Ausstatterin und Puppenbildnerin, erzielt aus kleinen Dingen große Wirkung. Katharina Halus und Sonja Zobel kreieren aus Licht und leblosem Material viele der weiteren Figuren des Romans.“

Salzburger Nachrichten