Alexander Hüttner und Sophie Mefan
Alexander Hüttner und Sophie Mefan
© Anna-Maria Löffelberger
Sophie Mefan und Ballett
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Ks. Franz Supper, Sophie Mefan und Marco Dott
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Ks. Franz Supper, Sophie Mefan und Marco Dott
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Andreas Wolfram, Laura Incko und Ensemble
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Andreas Wolfram, Laura Incko und Ensemble
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Andreas Wolfram, Laura Incko und Ensemble
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Hazel McBain, Alexander Hüttner und Ensemble
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Hazel McBain, Alexander Hüttner und Ensemble
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Luke Sinclair und Laura Incko
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Luke Sinclair und Laura Incko
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Andreas Wolfram und Sophie Mefan
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Hazel McBain und Ensemble
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Hazel McBain und Ensemble
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Laura Incko und Ks. Franz Supper
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Sophie Mefan und Alexander Hüttner
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Sophie Mefan und Andreas Wolfram
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Sophie Mefan und Andreas Wolfram
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Ensemble
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Ensemble
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Opernchor
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Andreas Wolfram und Ensemble
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Laura Incko und Hazel McBain
Laura Incko und Hazel McBain
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Die Blume von Hawaii

Paul Abraham

Libretto von Alfred Grünwald, Fritz Löhner-Beda und Imre Földes / In deutscher Sprache

Premiere 19.09.2020 / Landestheater

Inhalt

Exotische Cocktails, ein tropisches Inselparadies und Sonne pur: so lernen wir Hawaii in Paul Abrahams Jazzoperette „Die Blume von Hawaii“ kennen. Unter der Oberfläche der heilen Welt lauern aber Konflikte, denn die Insel steht unter amerikanischer Fremdherrschaft. Die Hawaiianer fordern die Unabhängigkeit und die hawaiianische Prinzessin Laya soll mit dem Prinzen Lilo Taro verheiratet und feierlich gekrönt werden – Laya aber ist ver­schollen. Da erscheint Suzanne, Hollywood-Star mit hawaiianischen Wurzeln, auf der Bildfläche. Sie sieht Laya täuschend ähnlich – und findet sich plötzlich involviert in ein Verwechslungsspiel: Als Blumen­königin von Hawaii soll sie Geschichte schreiben. Wäre das nicht des Trubels genug, sorgen auch noch Liebeswirrungen auf Hawaii für Aufregung.

„Die Blume von Hawaii“, uraufgeführt im Jahr 1931, war mit einem Schlag ein Sensations­erfolg und traf den Nerv der 1930er Jahre. Musikalisch riss Paul Abraham, der „Operetten­könig von Berlin“, sein Publikum unter anderem durch stilechte Hawaii-Gitarren, chinesische Trommeln oder jazzige Melodien mit. Er versammelt ein hochamüsantes Personaltableau, bei dem weder Amerikaner, Hawaiianer, Jazzsänger noch ein Kapitän, sowie schwungvolle Stepp­einlagen fehlen. Die einst verschollene Urfassung legt den deutlichen Einfluss der aufkommenden Jazzmusik in beliebten Operettenschlagern wie „My little Boy, ich bleib dir treu“ oder „Paradies am Meeresstrand“ frei.

Paul Abraham (1892–1960), ungarisch-deutscher Komponist jüdischer Abstammung, wurde Anfang der 1930er zum „Operetten­könig von Berlin“. Nach dem Verbot seiner Werke durch die Nationalsozialisten flüchtete er über Budapest, Paris und Kuba nach New York. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er 1957 nach Europa zurück.

Mit Marco Dott setzt ein Garant des musika­lischen Unterhaltungstheaters die Operette in Szene, Gabriel Venzago sorgt als Erster Kapell­meister für den mitreißenden Sound. Mit dem Choreographie-Team Josef Vesely und Kate Watson und Bühnenbildner Christian Floeren arbeitet die Erfolgs-Crew zusammen, die schon „The Rocky Horror Show“ realisierte.

Dauer 2h / keine Pause

Pressestimmen

„So irre wie unsere Gegenwart kann eine Operette gar nicht mehr sein – und gerade deshalb war es fast schon furchteinflößend, was Regisseur Marco Dott aus der vermeintlich harmlosen ‚Blume von Hawaii‘ am Salzburger Landestheater gemacht hat, nämlich ein so bitteres wie unterhaltsames Stück über Respekt und Verantwortung der Künstler, nach dem Motto ‚Break your heart for your art!‘“

Bayerischer Rundfunk

„Von Beginn an vermittelt ein herb reharmonisierter, mit Dissonanzen gewürzter Klang das urbane Lebensgefühl dieser Zeit. Das Mozarteumorchester spielt unter Gabriel Venzagos Dirigat wie eine Swingband, reizt mit knackigen Bläsereinschüben und feuriger Rhythmusabteilung das klangfarbliche Potenzial dieser Musik aus.“

Salzburger Nachrichten

„Auf der Bühne tummelte sich das Theatervölkchen voll sprühender Lebensenergie und unbändiger Lust am Spielen, Tanzen und Singen. Mit ausgeruhten Stimmen […], schäumender Spiellaune und wirbelndem Tanztemperament zeigten alle Darsteller mitreißende Präsenz im hoch motivierten Miteinander. Schöne Kostüme und farbenfroh schillernde Bühnenausstattung und Lichteffekte ergaben eine stimmige Optik.“

Reichenhaller Tagblatt

„Man sollte sich diese witzige, spritzige Jazzoperette mit ihren feurigen Rhythmen nicht entgehen lassen, denn die gute Stimmung auf der Bühne schwappt direkt in den Zuschauerraum über und lässt die derzeitigen Einschränkungen fast vergessen.“

Dorfzeitung

„Wenn das Diwanpüppchen ein Herz aus Stroh hat oder 'My Golden Baby' steppt, möchte man am liebsten aufspringen und mittanzen. Apropos, die Balletteinlagen, choreographiert von Josef Vasely und Kate Watson, bringen echten Showpep und bunten Exotismus akkurat auf die Bühne und auch der von Ines Kaun einstudierte Chor brilliert stimmlich und darstellerisch.“

Der neue Merker

„Das Couplet vom Diwanpüppchen wird zum Kabinettstück, ‚Du traumschöne Perle der Südsee‘ zum Ohrwurm. Auch Chor und Tänzer bieten spritziges, wirbelndes Theatertemperament. Und das Mozarteumorchester verdient sich jeden Respekt für den forschen Umgang mit den zackigen Klangrhythmen.“

Orpheus

Ausgewählter Termin

Mi. 25.11.2020 19.30

Salzburger Landestheater

VORSTELLUNGSAUSFALL

Besetzung (am 25.11.2020)

Musikalische Leitung Gabriel Venzago

Inszenierung Marco Dott

Bühne Christian Floeren

Kostüme Bettina Richter

Choreographie Josef Vesely
Kate Watson

Nachdirigat Ines Kaun

Dramaturgie Friederike Bernau


Prinz Taro Ks. Franz Supper

Kaluna George Humphreys

Lloyd Harrison, Gouverneur von Hawaii Marco Dott

John Buffy, sein Assistent Alexander Hüttner

Bessie Worthington, Nichte des Gouverneurs Patrizia Unger

Kapitän Reginald Harald Stone, Marineoffizier Fritz Steinbacher

Raka, eine junge Hawaiinerin Hazel McBain

Suzanne Provence, Hollywoodstar Laura Incko

Will Roy, Hollywoodstar und Sänger Andreas Wolfram

Moderator Marco Dott

Chor Chor des Salzburger Landestheaters

Ballett Valbona Bushkola
Chigusa Fujiyoshi
Moeka Katsuki
Karine de Matos
Lucas Leonardo
Niccolò Masini
Cassiano Rodrigues
Diego da Cunha

Orchester Mozarteumorchester Salzburg

Audioeinführung

von Friederike Bernau