• Gregor Schleuning und Julienne Pfeil
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning und Julienne Pfeil
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning, Gregor Schulz und Julienne Pfeil
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Julienne Pfeil, Gregor Schulz und Gregor Schleuning
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz und Gregor Schleuning
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz und Gregor Schleuning
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz, Gregor Schleuning und Julienne Pfeil
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz und Gregor Schleuning
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz, Gregor Schleuning und Julienne Pfeil
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz und Gregor Schleuning
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Julienne Pfeil, Gregor Schulz und Gregor Schleuning
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz und Gregor Schleuning
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning und Julienne Pfeil
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz und Gregor Schleuning
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schleuning und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger

Die Brüder Löwenherz

Astrid Lindgren

Schauspiel nach dem Roman / Ab 10 Jahren

Premiere: 07.04.2018

Inhalt

Keinen besseren Bruder als Jonathan kann sich Karl Löwe wünschen. Er ist immer für ihn da und macht ihm Mut, wenn die Angst mal schrecklich groß wird. Liebevoll nennt ihn der große Bruder Krümel und erzählt ihm Abend für Abend Geschichten von dem aufregenden Land Nangijala, während der Neunjährige das Bett hüten muss, weil er so schwer krank ist, dass er nie mehr gesund werden kann. In dem Land aller Märchen und Sagen werden sie sich wiedersehen, wenn sich Krümel von dieser Welt verabschieden muss, verspricht Jonathan. Dort, wo man von früh bis spät und selbst nachts Abenteuer erlebt.

Und wahrhaftig: Als sie beide im zauberhaften Kirschtal in Nangijala ankommen, scheinen all ihre Träume erfüllt. Bis Karl erfährt, dass die friedliche Welt gefährdet ist. Denn im benachbarten Heckenrosental versklavt der Tyrann Tengil die Bewohner und bedroht nun auch das Kirschtal mit seinem Drachen Katla. Und so nimmt ihr aufregendes Abenteuer seinen Lauf: Mutig brechen Jonathan und Karl auf, um Nangijala von dem Tyrannen zu befreien. Gemeinsam wagen sie, es mit allem aufzunehmen – schließlich sind sie die „Brüder Löwenherz“. Und wenn man jemanden hat, der fest zu einem hält, kann man sich allen Ängsten stellen und vielleicht sogar Drachen besiegen. Eine wundervolle Geschichte von Treue, Selbstvertrauen und Selbstlosigkeit, und vor allem der Liebe zweier Brüder, die alle Gefahren und sogar den Tod überwindet.

Mit Figuren wie Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter und den Kindern aus Bullerbü hat die weltberühmte schwedische Autorin Astrid Lindgren (1907–2002) Generationen von Kindern animiert, über sich selbst hinauszuwachsen. Ihre Geschichten zählen zu den bekanntesten Klassikern der Kinderliteratur. Der Roman „Die Brüder Löwenherz“ von 1973 ist einer ihrer spannendsten und zugleich hoffnungsvollsten – ein wahrer Mutmacher.

Das Team Nina und Oliver Wronka hat bereits in der Spielzeit 2016/2017 mit „Farm der Tiere“ sein Gespür für junge Stoffe in ungewohnter Bildsprache gezeigt. Oliver Wronka arbeitet als freischaffender Regisseur und Autor. Zuvor war er von 2010 bis 2014 der Leiter des Jungen Staatstheaters Wiesbaden. Nina Wronka ist Innenarchitektin und hat vielfach als Bühnen- und Kostümbildnerin Kinder- und Jugendtheaterstücke realisiert.

 

Dauer: 1h 25min / keine Pause

Besetzung

Mi. 25.04.2018 10.00


Inszenierung Oliver Wronka

Ausstattung Nina Wronka

Video Tim Rizzo

Dramaturgie Anna Lukasser-Weitlaner

Puppenbau Nina Wronka

Musik Julienne Pfeil
Gregor Schleuning


Jonathan Löwenherz / Kader / Pjuke // Jossi Gregor Schulz

Karl Löwenherz // Jossi Gregor Schleuning

Mutter / Sophia / Veder / Matthias / Tengil / Orwar // Jossi Julienne Pfeil

Pressestimmen

"In dämmrigem Licht streicht ein sanfter weißer Nebel über die kleine Bühne. Zarte Gitarren- und Geigenmusik entführt in Traumwelten. Spannung und Vorfreude der Besucher sind zu spüren. Sie werden nicht enttäuscht: „Die Brüder Löwenherz“ in der Inszenierung von Oliver Wronka nach dem Roman von Astrid Lindgren übertrifft alle Erwartungen.

Es ist die Geschichte zweier Brüder, eine Geschichte über grenzenlose Zuneigung und Mut. Der neunjährige Karl, gespielt von Gregor Schleuning, ist schwer krank und deshalb ans Bett gefesselt. „Weißt du, dass ich bald sterben muss?“, fragt er seinen großen Bruder. Jonathan, gespielt von Gregor Schulz, nennt ihn liebevoll Krümel und entführt den Kleinen in das Phanstasieland Nangijala. An diesem Ort voller aufregender Abenteuer würden sie sich wieder treffen, verspricht er Karl.

Als sie im Kirschblütental in Nangijala ankommen, wird das Glück der beiden durch den Tyrannen Tengil gefährdet. So begeben sie sich auf eine abenteuerliche Mission, in der sie sogar einen Drachen bezwingen müssen. „Manchmal muss man etwas Gefährliches tun, sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häuflein Dreck“, erklärt Jonathan. Es ist eine Botschaft, die Kinder ermutigen soll, über sich hinaus zu wachsen. Wunderbar genug ist schon allein die Romanvorlage. Wie Oliver Wronka die Abenteuerreise inszeniert hat, ist allerdings grandios.

Auch die musikalische Begleitung ist auf den Punkt getroffen und reißt den Zuschauer mit. Mit Gitarre, Geige und Eimerbass wird jeder Situation Leben eingehaucht und Spannung aufgebaut.

Drei Schauspieler für elf Rollen – wandelbar wie Bühnenbild und Musik, sind auch die Darsteller. Julienne Pfeil, Gregor Schleuning und Gregor Schulz beherrschen ihr Spiel, sind beindruckend wandelbar.

„Die Brüder Löwenherz“ sind unterhaltsam, ermutigend und so großartig, dass man fast ein bisschen traurig wird, wenn die Abenteuer bestanden sind – und die Schauspieler und das Team um Oliver und Nina Wronka sich verbeugen und sich ihren verdienten Applaus abholen.“

DrehPunktKultur

"Bällebad war gestern: Oliver Wronka inszenierte DIE BRÜDER LÖWENHERZ als fantastisches Abenteuer mit Nostalgie, Charme und starken Bildern an den Salzburger Kammerspielen. Absolut sehenswert!

Große Brüder sind (meistens) eine feine Sache. Schließlich fällt man niemandem lieber auf die Nerven, mit keinem prügelt es sich besser und wenn es hart auf hart kommt, werden sie sogar zu Verbündeten. Auf das Geschwister-Paar ist auch Astrid Lindgren gekommen, als sie über den Friedhof von Vimmerby schlenderte und die Inschrift „Hier ruhen die Brüder Fahlén, gestorben im zarten Alter 1860“ las. Die Zeilen berührten die schwedische Autorin, die sich ein Abenteuer für die Jungen ausdachte – das sorgte Anfang der Siebziger für einen kleinen Skandal.

Astrid Lindgren und ein Skandal? Den gab es damals tatsächlich, weil Karl mit dem großen Bruder im Schlepptau in den Tod springt. So die Lesart der Erwachsenen. Die Kleinen wussten es besser – und an ihnen orientierte sich auch die Regiearbeit von Oliver Wronka. Er inszenierte DIE BRÜDER LÖWENHERZ als magisch-faszinierendes Schauspiel, das sich märchenhaft und kindgerecht an das Thema Sterben herantastet. Die Basis dafür bildet das gelungene Bühnenbild von Nina Wronka (Ausstattung), das mit staunenswerten Extras und magischen Winkeln in den Bann zieht. Was so harmlos als windschiefes, schwedisches Wohnzimmer daherkommt, entpuppt sich als Kinderparadies fernab von Bällebad und Co: Lichterketten, wandelbare Videohintergründe und geheime Durchgänge – mit eigenem Echo! (wunderbar Gregor Schleuning, Gregor Schulz und Julienne Pfeil, die so gekonnt ihr eigenes Echo mimen, dass es tatsächlich in die Irre führt) – alles, was das Herz begehrt. Hier bin ich Kind, hier darf ich’s sein.“

What I saw from the cheap seats