Genia Maria Karasek
Genia Maria Karasek
© SLT / Tobias Witzgall
Aaron Röll und Antonia Leichtle
Aaron Röll und Antonia Leichtle
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Aaron Röll und Antonia Leichtle
Aaron Röll und Antonia Leichtle
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Aaron Röll, Skye MacDonald und Antonia Leichtle
Aaron Röll, Skye MacDonald und Antonia Leichtle
© SLT / Tobias Witzgall
Aaron Röll und Skye MacDonald
Aaron Röll und Skye MacDonald
© SLT / Tobias Witzgall
Skye MacDonald und Antonia Leichtle
Skye MacDonald und Antonia Leichtle
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Aaron Röll
Aaron Röll
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Aaron Röll, Genia Maria Karasek und Marco Dott
Aaron Röll, Genia Maria Karasek und Marco Dott
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Aaron Röll und Skye MacDonald
Aaron Röll und Skye MacDonald
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Genia Maria Karasek
Genia Maria Karasek
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Aaron Röll und Genia Maria Karasek
Aaron Röll und Genia Maria Karasek
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Skye MacDonald und Aaron Röll
Skye MacDonald und Aaron Röll
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Aaron Röll und Genia Maria Karasek
Aaron Röll und Genia Maria Karasek
© SLT / Tobias Witzgall
Aaron Röll und Genia Maria Karasek
Aaron Röll und Genia Maria Karasek
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Genia Maria Karasek und Elisabeth Mackner
Genia Maria Karasek und Elisabeth Mackner
© SLT / Tobias Witzgall
Antonia Leichtle und Aaron Röll
Antonia Leichtle und Aaron Röll
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Skye MacDonald, Antonia Leichtle und Aaron Röll
Skye MacDonald, Antonia Leichtle und Aaron Röll
© SLT / Tobias Witzgall
Antonia Leichtle und Aaron Röll
Antonia Leichtle und Aaron Röll
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Skye MacDonald und Aaron Röll
Skye MacDonald und Aaron Röll
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Skye MacDonald und Aaron Röll
Skye MacDonald und Aaron Röll
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Aaron Röll und Elisabeth Mackner
Aaron Röll und Elisabeth Mackner
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Aaron Röll, Antonia Leichtle und Skye MacDonald
Aaron Röll, Antonia Leichtle und Skye MacDonald
© SLT / Tobias Witzgall
Aaron Röll
Aaron Röll
© SLT / Tobias Witzgall
Aaron Röll und Elisabeth Mackner
Aaron Röll und Elisabeth Mackner
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Elisabeth Mackner und Aaron Röll
Elisabeth Mackner und Aaron Röll
© SLT / Tobias Witzgall
Aaron Röll
Aaron Röll
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Die Mitte der Welt

Andreas Steinhöfel

Ab 13 Jahren

Premiere 08. Februar 2022 / Kammerspiele

Inhalt

Phil verliebt sich Hals über Kopf in seinen neuen Mitschüler Nicholas. Schnell kommen sich die beiden näher – es könnte alles so perfekt sein. „Könnte“, denn die erste Liebe bringt einiges durcheinander: die Beziehung Phils zu seiner besten Freundin Kat, das Verhältnis zu den anderen aus der Klasse, das eigene Selbstverständnis, die eigenen Grenzen.

Während auf der anderen Seite des Flusses die „kleinen Leute“ in der Stadt ihr belangloses Dasein fristen, lebt Phil mit seiner Mutter Glass und seiner Zwillingsschwester Dianne in der „Villa Visible“, einem alten Haus, in dem alles etwas zauberhafter, etwas unheimlicher, etwas realer und gleichzeitig irrealer ist als anderswo. Ein leeres Bonbonglas, eine verlorene Schneekugel, eine schwarze Porzellanfigur – das sind nur einige der magisch-unscheinbaren Gegenstände, die die Außen- und Innenwelt des 17-jährigen Phil bevölkern. Doch Schwierigkeiten gibt es hier genau wie überall sonst auch. Während Glass einen Liebhaber nach dem anderen nach Hause schleppt, sich aber weigert, Phil den Namen seines leiblichen Vaters zu verraten, entsteht zusehends ein Bruch im Familienleben.

Immer wieder treibt Phil die Frage um: Kann man einen anderen Menschen jemals ganz verstehen? Oder ist man doch immer dazu verdammt, sich knapp zu verpassen?

Andreas Steinhöfels (*1962) Werke für Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch eindrucksvolle, tiefgehende Geschichten aus. So verwundert es nicht, dass er 2013 für sein Gesamtwerk mit dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises ausgezeichnet wurde. In „Die Mitte der Welt“ erschafft er eine Wirklichkeit, über der ein Schleier des Unwirklichen liegt; das Leben kann verwirrend und grausam sein, doch es ist stets bedeutungsvoll.

Marco Dott hat zahlreichen Kinder- und Jugendstücken seine sensible und phantasievolle Handschrift verliehen. Er inszenierte unter anderem „Momo“, „Die Kinder des Monsieur Mathieu“, „Türkisch Gold“ und „Schöne neue Welt“ für junges Publikum. Das Ausstattungsteam Jan Hendrik Neidert und Lorena Díaz Stephens zeigte am Salzburger Landestheater bereits seine beeindruckende Bildsprache im Jugendstück „Halbe Helden“.

Dauer: 95 min / keine Pause

Pressestimmen

"'Die Mitte der Welt' des Romans von Andreas Steinhöfel spielt in der brillanten Bühnenfassung von Marco Dott in den Kammerspielen. [...] Musikeinlagen, Projektionen und elementare Bühnenarchitektur (Jan Hendrik Neidert) fördern das von Marco Dott klar und konzentriert inszenierte Spiel. Die Charaktere werden plastisch greifbar in ihrer diffus unbewältigten Individualität und ihren sozialen Verletzungen."

DrehPunktKultur

Denn „Die Mitte der Welt“ ist kein „Coming-out“ Drama – wie so oft in Literatur und Film – sondern beschreibt eine ganz gewöhnliche Jugendliebe. Und das macht die Geschichte besonders – noch heute […]. Inszeniert hat Marco Dott das Stück mit viel Gefühl und kurzweiligen Humor – für eben jene Zielgruppe, die genau diese Fragen beschäftigen, nämlich für Jugendliche ab 13 Jahren. Dabei kann er sich auf ein starkes Schauspielensemble verlassen, die die Gefühlswelt der Jugendlichen glaubhaft auf die Bühne bringen.

orf.at