• Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Juliane Köhler
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Juliane Köhler
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Juliane Köhler und Christoph Wieschke
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Juliane Köhler, Christoph Wieschke und Anna Seeberger
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  • Juliane Köhler und Anna Seeberger
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Marco Dott und Max Koch
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  • Marco Dott, Britta Bayer, Max Koch und Juliane Köhler
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  • Anna Seeberger und Max Koch
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  • Max Koch und Anna Seeberger
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  • Ensemble
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  • Juliane Köhler und Thomas Huber
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Thomas Huber und Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Thomas Huber
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Marco Dott
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  • Anna Seeberger und Nikola Rudle
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  • Max Koch, Juliane Köhler und Thomas Huber
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  • Nikola Rudle
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  • Christoph Wieschke, Juliane Köhler und Thomas Huber
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  • Juliane Köhler
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Juliane Köhler und Christoph Wieschke
    © Anna-Maria Löffelberger

Die Volksfeindin

nach Henrik Ibsen

Premiere: 11.05.2019 / Landestheater

Inhalt

„Volksfeind“ oder „Volksfeindin“? Das 1882 von Henrik Ibsen verfasste Original geht von einer männlichen Besetzung aus. Heutzutage ist es jedoch selbstverständlich geworden, dass Männer und Frauen gesellschaftliche Debatten prägen. „Die Titelfigur mit einer Frau zu besetzen war ein naheliegender Gedanke, eine Möglichkeit, unsere heutige Gesellschaft adäquat widerzuspiegeln. So wurde aus Dr. Thomas Stockmann mit der Schauspielerin Juliane Köhler, mit der mich eine langjährige künstlerische Freundschaft verbindet, Dr. Katrine Stockmann; so haben wir in unserer Fassung neben Christoph Wieschke als Kontrapart Peter Stockmann auch die Figur des Buchdruckers Aslaksen mit Britta Bayer zu einem weiblichen Gegenpol gemacht“, so Regisseurin Amélie Niermeyer.

Dr. Katrine Stockmann empfindet sich als Volksfreund erster Güte, als sie die Vergiftung des Wassers der örtlichen Therme nachweisen kann und unterstützt von der örtlichen Presse sofortige Abhilfe fordert. Sie rechnet mit allem – nur nicht damit, dass ihr Bruder, Bürgermeister Peter Stockmann, verlangen wird, dass die offensichtliche Wahrheit „zum Wohl der Gemeinde“ verschwiegen wird. Die Badeärztin gerät in einen erbitterten Konflikt zwischen der Sorge um die Gesundheit der Kurgäste einerseits und dem Profitstreben der Kurbetriebe andererseits und findet sich unversehens in einer einsamen Position als Volksfeindin.

Juliane Köhler ist einem breiten Publikum u.a. als Eva Braun in Oliver Hirschbiegels oscarnominiertem Film „Der Untergang“ und in der Hauptrolle von Caroline Links oscarprämiertem Film „Nirgendwo in Afrika“ bekannt. Sie wurde sowohl mit dem Bayerischen Filmpreis als auch mit dem Silbernen Bär der Berlinale als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Neben Juliane Köhler stehen mit Max Koch und Thomas Huber zwei weitere Ensemblemitglieder des Münchner Residenztheaters gemeinsam mit den Schauspielerinnen und Schauspielern des Salzburger Landestheaters auf der Bühne.

Amélie Niermeyer, gefragte Regisseurin u. a. am Residenztheater und der Staatsoper München sowie dem Theater an der Wien, hat am Salzburger Landestheater bereits vielbeachtete Opernproduktionen wie „Stormy Interlude“, „Wozzeck“ sowie jüngst den Opernkrimi „Cardillac“ in Szene gesetzt. Mit der Inszenierung von „Die Volksfeindin“ übernimmt sie am Salzburger Landestheater erstmals eine Schauspielproduktion.

Dauer: ca. 2 h 30 min. / eine Pause

Besetzung

Do. 30.05.2019 19.00 Tickets


Inszenierung Amélie Niermeyer

Bühne Maria-Alice Bahra

Kostüm Nicole von Graevenitz

Musik Jacob Śuske

Dramaturgie Frank Max Müller
Friederike Bernau

Übersetzung Angelika Gundlach


Doktor Katrine Stockmann, Badeärztin Juliane Köhler

Petra, ihre Tochter Anna Seeberger

Peter Stockmann, Bruder der Ärztin, Bürgermeister Christoph Wieschke

Hovstadt, Redakteur des „Volksboten“ Max Koch

Billing, Mitarbeiter des „Volksboten“ Marco Dott

Aslaksen, Vorsitzende der Hausbesitzervereinigung Britta Bayer

Online Korrespondentin Nikola Rudle

Moderator Thomas Huber

Audioeinführung