Melanie Maderegger, Muriel Glage, Laura Incko und Lorens Laubenbacher
Melanie Maderegger, Muriel Glage, Laura Incko und Lorens Laubenbacher
© Anna-Maria Löffelberger
David Fischer
David Fischer
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George Humphreys
George Humphreys
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Verena Gunz, George Humphreys, Olivia Cosío, David Fischer, Julia Moorman
Verena Gunz, George Humphreys, Olivia Cosío, David Fischer, Julia Moorman
© Anna-Maria Löffelberger
Mitglieder des Chores des Salzburger Landestheater, Franz Supper und Jana Baumeister
Mitglieder des Chores des Salzburger Landestheater, Franz Supper und Jana Baumeister
© Anna-Maria Löffelberger
Franz Supper, Laura Incko und George Humphreys
Franz Supper, Laura Incko und George Humphreys
© Anna-Maria Löffelberger
Muriel Glage und Laura Incko
Muriel Glage und Laura Incko
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David Fischer, Maria Strassl, Alisa Rotthaler und Annalena Huber
David Fischer, Maria Strassl, Alisa Rotthaler und Annalena Huber
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Samuel Pantcheff und David Fischer
Samuel Pantcheff und David Fischer
© Anna-Maria Löffelberger
David Fischer
David Fischer
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Olivia Cosío, Verena Gunz und Julia Moorman
Olivia Cosío, Verena Gunz und Julia Moorman
© Anna-Maria Löffelberger
Laura Incko und Alina Wunderlin
Laura Incko und Alina Wunderlin
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Alina Wunderlin
Alina Wunderlin
© Anna-Maria Löffelberger
Maria Strassl, Laura Incko und Alina Wunderlin
Maria Strassl, Laura Incko und Alina Wunderlin
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Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Libretto von Emanuel Schikaneder / In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Wiederaufnahme 12. Februar 2022 / Landestheater

Inhalt

Es ist Rettung in letzter Sekunde und Liebe auf den ersten Blick: Als Prinz Tamino von drei Damen gerade noch rechtzeitig vor einem Ungeheuer gerettet wird und das Bild einer unbekannten Schönen erblickt, ist er gebannt. Er macht sich auf die Reise, seine Liebe zu finden, die sich – wie er erfährt – in den Fängen des Sonnenpriesters Sarastro befindet. Und auch der Vogelfänger Papageno ist auf der Suche nach seiner Papagena.

Mozarts Oper ist eine Entführung ins Magische. Sie lässt die Phantasie sprechen, wo Worte schweigen, die Liebe siegen, wo die Logik versagt, und findet nichts dabei, eine kleine Zauberflöte zum Schlüssel der Welt zu erklären. Gleichzeitig berührt die Oper jene grundlegenden Fragen, die das zutiefst Menschliche reflektieren. „Die Zauberflöte“ verbindet Lebensweisheit mit hoher Philosophie und die Leichtigkeit des Seins mit den Existenzkrisen der menschlichen Seele. Das liegt vor allem an ihrer märchenhaften, dem Volkstheater nahen und gleichzeitig tiefgehenden Handlung und natürlich an der herrlichen Musik Mozarts, aber auch an der liebevollen, zutiefst menschlichen Zeichnung der Figuren.

Für die Inszenierung dieser Oper konnte Regisseurin Christiane Lutz gewonnen werden, die bereits bei ihrer Inszenierung von Massenets „Manon“ in der Spielzeit 2018/2019 eine sensible heutige Interpretation zeigte.

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) und Emanuel Schikaneder (1751–1812) lernten sich kennen, als Schikaneder Prinzipal des damaligen Hoftheaters (heute Landestheater) in Salzburg war. Zur Zusammenarbeit kam es 10 Jahre danach mit der Uraufführung der „Zauberflöte“ am 30. September 1791 in Wien. Mozart dirigierte selbst, Schikaneder gab den Papageno.

Unter der musikalischen Leitung von Leslie Suganandarajah inszeniert Christiane Lutz, die mit Inszenierungen u.a. an der Bayerischen Staatsoper, dem Theater an der Wien und der Semperoper Dresden auf sich aufmerksam machte. Mit dem Bühnenbildner Christian Tabakoff und dem Choreographen Volker Michl realisierte sie „Rigoletto“ beim Glyndebourne Opera Festival. Mit Kostümbildnerin Dorothee Joisten hat sie in Salzburg bereits bei „Manon“ zusammengearbeitet.

Ausgewählter Termin

Sa. 02.04.2022 19.00

Salzburger Landestheater

Besetzung (am 02.04.2022)

Musikalische Leitung Gabriel Venzago

Inszenierung Christiane Lutz

Choreographie Volker Michl

Bühne Christian Tabakoff

Kostüme Dorothee Joisten

Audioeinführung

von Thomas Rufin

Pressestimmen

Wer würde sich nicht gerne von drei so bezaubernd klingenden Damen wie Julia Moorman, Olivia Cosio und Verena Gunz retten lassen wollen. Mit deren Chefin, der Königin der Nacht, möchte man sich allerdings nicht anlegen, so messerscharf phrasiert Alina Wunderlin die Koloraturen.

APA

 Die drei Damen der Königin – Julia Moorman, Olivia Cosio und Verena Gunz – erscheinen als Guerillatrupp, der über Sternenkrieger Tamino und einen Gärtner namens Papageno wacht. Später wird das flotte Trio – wie einst in der Fernsehserie „Drei Engel für Charlie“ – den Weg selbst durch steinerne Gefängnismauern bahnen.

Salzburger Nachrichten

Das Mozarteumorchester Salzburg kann seinen Mozart: Der Musikchef Leslie Suganandarajah weiß zu ungemein präzisem, sehr frischem, musikantischen, detailreichen aber auch sorgfältigen Musizieren animieren. Wie auch die Spielfreude großgeschrieben wird.

www.opera-online.de

In der Regie von Christiane Lutz und unter der musikalischen Leitung von Leslie Suganandarajah agiert ein Ensemble, das sich vor allem hören lassen kann. Allen voran Alina Wunderlin, die mit wunderbarer Stimme und virtuosen Koloraturen die Königin der Nacht zwischen verzweifelter Mutterangst und vom Zorn übermannter Rachegöttin gestaltet.

Orpheus Magazin

Das Mozarteumorchester läuft gleich zu Beginn zur Hochform auf: spritzig, luftig, und klar. Hervorragend!

Reichenhaller Tagblatt

Laura Incko als Pamina ist die eine Lichtgestalt, George Humphreys als Papageno die andere: Kein Wunder, dass die beiden heftiger miteinander turteln, als Schikaneder erlaubt. Laura Barthel ist eine kecke Papagena, die ihr „pa pa pa“ fröhlich schleudert, Franz Supper ein echt cooler Monostatos.

DrehPunktKultur