Pressestimmen

"Wie gut sich das Heckentheater für Aufführungen eignet, stellt das Landestheater seit Sonntagabend mit seiner nun zweiten Produktion unter Beweis: eine quicklebendige Truppe mit weißen Commedia-dell´arte-Gesichtern, vier weiße Türen und pfiffige Kostüme (Ausstattung: Katja Schindowski) genügen für ein feines Theatererlebnis am lauen Sommerabend – vor den im Abendlicht scherenschnittartig verwandelten Baumkronen. Der Stoff des „Dieners zweier Herren“ ist ideal für diesen Ort.“

Salzburger Nachrichten

"Goldonis „Diener zweier Herren“ wird in der Bearbeitung von John von Düffel kurzerhand zum „Döner zweier Herren“. Passend zum luftigleichten Lustspielmodell der Commedia dell´arte bespielt damit das Salzburger Landestheater das Heckentheater im Mirabellgarten. Lachen unter freiem Himmel ist schließlich noch befreiender als sonst. Und der Dönergeruch bleibt nicht in edlen Polstersitzen haften.“

Kulturfenster

"Der türkische Gastarbeiter Kemal Eckeneckezi (Gregor Schleuning) kommt mit einem Job nicht durch, also zwei: Als Diener von „Federico“ (Christiane Warneke), die eigentlich „Beatrice“ und Zwillingsschwester der totgeglaubten Mafiosi Raspondi ist. Der hätte nämlich die „sehr heiratsfähige Rosi“ (Genia Karasek) ehelichen sollen, Tochter des Gastronomen „Gundolf“ (Axel Meinhardt“). Und zudem dient Kemal eben „Florian Müller“, genannt „der Stecher“ (Marco Dott). „Kemals“ Motto: Wer doppelt arbeitet, kann doppelt essen!

Naturgemäß kommt es zu turbulenten Verwicklungen und Verwechslungen, geht es wie in jeder profunden Komödie um Heirat, Liebe, Geld und Gier. Michael Moritz hat „sommerluftig“ inszeniert und das Ensemble kann sich vor der Theaterpause noch einmal richtig ausspielen.“

Kronen Zeitung