• Don Giovanni / Kristofer Lundin, James Moellenhoff und Lavinia Bini
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Florian Plock und Tamara Gura
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Simon Schnorr und Tamara Gura
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Tamara Gura und Florian Plock
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Chor, Statisterie, Hannah Bradbury, Simon Schnorr und Raimundas Juzuitis
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Hannah Bradbury und Simon Schnorr
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Kristofer Lundin und Lavinia Bini
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Raimundas Juzuitis und Hannah Bradbury
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Raimundas Juzuitis, Simon Schnorr und Chor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Raimundas Juzuitis, Simon Schnorr und Hannah Bradbury
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Simon Schnorr und Statisterie
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Simon Schnorr und Hannah Bradbury
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Florian Plock und Simon Schnorr
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Florian Plock und Tamara Gura
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Simon Schnorr und Raimundas Juzuitis
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Simon Schnorr und Florian Plock
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Hannah Bradbury, Raimundas Juzuitis, Florian Plock, Kristofer Lundin und Lavinia Bini
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Simon Schnorr und Statisterie
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Florian Plock, Simon Schnorr und Statisterie
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Simon Schnorr und Statisterie
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / James Moellenhoff, Simon Schnorr und Statisterie
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Chor und Simon Schnorr
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Don Giovanni / Hannah Bradbury, Raimundas Juzuitis, Tamara Gura, Lavinia Bini, Florian Plock und Kristofer Lundin
    © Anna-Maria Löffelberger

Don Giovanni

Wolfgang Amadeus Mozart

Dramma giocoso in zwei Akten / Libretto von Lorenzo da Ponte / In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere: 10.01.2016

Inhalt

Am Beginn steht ein Mord – Wolfgang Amadeus Mozart eröffnet seine Oper mit einem Paukenschlag, zugleich ein genialer Anstoß für die Handlung um eine erotische Ausnahmefigur: Don Giovanni. Er verführt, er vereinnahmt, er nimmt in Besitz – keine Frau kann sich Don Giovanni entziehen, dessen einziges Bestreben darin besteht, die augenblickliche Begierde zu befriedigen. Dieser Mann lebt nur im Hier und Jetzt. Und will er eine Frau für sich gewinnen, ist ihm jedes Mittel recht. Die berühmte Registerarie Leporellos berichtet von den Eroberungen seines Herrn, sie ist lang und zeugt von einem obsessiven Verlangen. Der Verlauf der Handlung zeigt uns dann den furchtlosen Libertin bei dem Versuch, der Liste weitere Namen hinzuzufügen. Er nimmt sich rücksichtslos, was er will, und lässt sich von keiner Gefahr abschrecken. Gerade die Faszination eines völlig ungebundenen Eros macht »Don Giovanni« bis in die heutige Zeit hinein so anziehend.


Die Auseinandersetzung mit den Werken eines der berühmtesten Söhne der Stadt ist konstante Aufgabe des Salzburger Landestheaters: Mozart bildet im Spielplan einer jeder Saison einen festen Bestandteil. 2015/2016 zeigt das Landestheater eine Neuauflage der »Don Giovanni«-Inszenierung von Jacopo Spirei aus dem Jahr 2011, die sowohl durch ihren Mut zu einer ungewöhnlichen Sichtweise auf das Werk als auch durch ein überzeugendes Konzept beeindruckte.

Dauer: ca. 3 h 15 min | eine Pause

Pressestimmen

»Simon Schnorr war als Don Giovanni ein faszinierender Spielverderber – unfair, zynisch, skrupellos. Mit seiner verschmierten Clownsmaske und seiner oft absichtlich fahlen, eisigen Stimme war er die perfekte Horrorgestalt. Eine starke schauspielerische Leistung. […] Der Litauer Raimundas Juzuitis war in Jeans und Karohemd ein großartiger All-American-Boy als Bräutigam Mazetto, Hannah Bradbury eine putzmuntere Cowgirl-Braut als Zerlina. Der Chor hatte sichtlich Spaß am Halloween-Spuk. […] So war es ein absolut mehrheitsfähiger, unterhaltsamer, zeitgemäßer Mozart-Abend.«

BR2 / BR-Klassik

»Diese charmante und durchwegs charismatische Inszenierung von 2011 hat man nun wieder aufgenommen. Abermals mit Simon Schnorr als Don Giovanni, aber sonst in komplett neuer Sängerbesetzung. Adrian Kelly dirigiert und macht aus einer Gruppe aus in Einzelnen gar nicht so außergewöhnlichen Stimmen ein mehr als überzeugendes Ganzes, mit präzis gearbeiteten Ensembles und überzeugender Musik-Dramaturgie in Tempi und Gewichtung. […] Viel kammermusikalisches Raffinement kommt vom Mozarteumorchester, in einem insgesamt kernig gefassten, aber eben lichten und durchhörbaren Klangbild. Das wirkt genau passend dimensioniert fürs kleine Landestheater, das sich wieder einmal als wahres ›Haus für Mozart‹ in ein gutes Licht rückt. Diesen ›Don Giovanni‹ kann man herzeigen und hören lassen.«

DrehPunktKultur

»Das hat sich gelohnt, denn es gelingt der Intendanz, diese Oper fast völlig neu und ebenso bemerkenswert gut zu besetzen. […] Ein Sonderlob dem Orchester und dem sensiblen Dirigenten Adrian Kelly. Allein die Feinheiten in der Ouvertüre erfreuen. […] Ein Sonderlob der hohen Musikalität des Chores des Salzburger Landestheaters unter Stefan Müller, der auch den darstellerischen Anforderungen, ebenso wie die Statisten, sehr wohl gewachsen war (Ballszene!). Bravo Maria Gruber, eine Choreografin von Format! Die Solisten glänzen. […] Ein beachtlicher, erlebnisreicher Abend […].«

Der neue Merker