Ein Sommernachtstraum \ Christoph Wieschke und Ulrike Walther
Ein Sommernachtstraum \ Christoph Wieschke und Ulrike Walther
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Christoph Wieschke, Claudia Carus und Shantia Ullmann
Ein Sommernachtstraum \ Christoph Wieschke, Claudia Carus und Shantia Ullmann
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Christoph Wieschke, Claudia Carus und Ulrike Walther
Ein Sommernachtstraum \ Christoph Wieschke, Claudia Carus und Ulrike Walther
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Claudia Carus und Shantia Ullmann
Ein Sommernachtstraum \ Claudia Carus und Shantia Ullmann
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Claudia Carus und Ulrike Walther
Ein Sommernachtstraum \ Claudia Carus und Ulrike Walther
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Claudia Carus, Tim Oberließen und Christoph Wieschke
Ein Sommernachtstraum \ Claudia Carus, Tim Oberließen und Christoph Wieschke
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Dott, Fischer, Meinhardt, Nievelstein, Carus und Hinz
Ein Sommernachtstraum \ Dott, Fischer, Meinhardt, Nievelstein, Carus und Hinz
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Elisabeth Halikiopoulos und Peter Marton
Ein Sommernachtstraum \ Elisabeth Halikiopoulos und Peter Marton
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Elisabeth Halikiopoulos und Peter Marton
Ein Sommernachtstraum \ Elisabeth Halikiopoulos und Peter Marton
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Ein Sommernachtstraum \ Elisabeth Halikiopoulos und Peter Marton
Ein Sommernachtstraum \ Elisabeth Halikiopoulos und Peter Marton
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Ein Sommernachtstraum \ Elisabeth Halikiopoulos, Peter Marton und Tim Oberließen
Ein Sommernachtstraum \ Elisabeth Halikiopoulos, Peter Marton und Tim Oberließen
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Elisabeth Halikiopoulos, Tim Oberließen, Christoph Wieschke und Shantia Ullmann
Ein Sommernachtstraum \ Elisabeth Halikiopoulos, Tim Oberließen, Christoph Wieschke und Shantia Ullmann
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Hinz, Meinhardt, Carus, Fischer und Dott
Ein Sommernachtstraum \ Hinz, Meinhardt, Carus, Fischer und Dott
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Marco Dott
Ein Sommernachtstraum \ Marco Dott
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Peter Marton, Shantia Ullmann und Tim Oberließen
Ein Sommernachtstraum \ Peter Marton, Shantia Ullmann und Tim Oberließen
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Ein Sommernachtstraum \ Nievelstein, Carus, Hinz, Dott, Fischer und Meinhardt
Ein Sommernachtstraum \ Nievelstein, Carus, Hinz, Dott, Fischer und Meinhardt
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Tim Oberließen, Elisabeth Halikiopoulos und Peter Marton
Ein Sommernachtstraum \ Tim Oberließen, Elisabeth Halikiopoulos und Peter Marton
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Ein Sommernachtstraum \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
Ein Sommernachtstraum \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
Ein Sommernachtstraum \ Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Shantia Ullmann, Peter Marton und Ulrike Walther
Ein Sommernachtstraum \ Shantia Ullmann, Peter Marton und Ulrike Walther
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Ein Sommernachtstraum \ Ulrike Walther und Christoph Wieschke
Ein Sommernachtstraum \ Ulrike Walther und Christoph Wieschke
© Christina Canaval
Ein Sommernachtstraum \ Ulrike Walther und Claudia Carus
Ein Sommernachtstraum \ Ulrike Walther und Claudia Carus
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Ein Sommernachtstraum \ Ulrike Walther und Marco Dott
Ein Sommernachtstraum \ Ulrike Walther und Marco Dott
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Ein Sommernachtstraum \ Ulrike Walther, Claudia Carus, Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
Ein Sommernachtstraum \ Ulrike Walther, Claudia Carus, Shantia Ullmann und Christoph Wieschke
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Ein Sommernachtstraum \ Christiani Wetter, Tim Oberließen, Elisabeth Halikiopoulos und Peter Marton
Ein Sommernachtstraum \ Christiani Wetter, Tim Oberließen, Elisabeth Halikiopoulos und Peter Marton
© Christina Canaval

Ein Sommernachtstraum

William Shakespeare

01.10.2011

Inhalt

In einer dunklen Nacht entführt Shakespeare die Menschen in die Zauberwelt des Athener Waldes, in dem sie auf unterhaltsame, verwirrende und auch grausame Weise in die Fabelwelt eines streitenden Götterpaares geraten. Aus Rivalität um einen Götterliebling hat Titania im Kampf mit ihrem Gatten die Ordnung der Natur erschüttert. Der gekränkte Elfenkönig Oberon schwört Rache. Seine Elfe Puck soll einen Zaubersaft besorgen, der – ins Auge eines Schlafenden geträufelt – bewirkt, dass der Erwachende sich in das erstbeste Wesen verliebt.
Er denkt dabei an Titania, aber der Fluch trifft ein Menschenkind. Denn vier junge Liebende, aus Athen geflohen, geraten in das Reich des Elfenkönigs. Bei Demetrius und Lysander, beide in Hermia verliebt, entflammt Puck durch seinen Zaubersaft die Liebe zur verschmähten Helena. Puck kann der Verlockung und dem Spiel mit der Macht, die ihm Oberon verlieh, nicht widerstehen.
So entfaltet sich die Macht der Liebe mit aller Gewalt und Blindheit unter den Menschen, die mit der Liebe eigentlich nicht spielen wollten. Und Titania verliebt sich in einen zum Esel verwandelten Handwerker, der mit seinem Trupp im Wald ein Theaterstück für die Hochzeit des Herrschers von Athen einstudieren wollte – alles wird zum Theater, wo Götter allzu menschlich und Menschen sich göttlich fühlen. Aus Liebe wird Hass und aus Abscheu Begehren und die Komik dieser Verwechslungen wirft ein beunruhigendes Licht auf das Rätsel des Lebens. Ist die Liebe im Rausch der Nacht und des Waldes wahrhaftiger als bei Lichte besehen? War das alles wirklich nur ein Traum in einer lauen Sommernacht? Carl Philip von Maldeghem bringt mit seinem Ensemble Licht ins Dunkel jener von Geistern durchwebten Nacht und zeigt Shakespeares Wald als Welt von heute.

Pressestimmen

Lustig durch die Sommernacht

»Es wird nicht lang gefackelt. Es geht die Post ab. Keine langen Dialoge, vielmehr geben sich Herzog und Bürger von Athen in der Disco ausgelassener Stimmung hin. Intendant Carl Philip von Maldeghem zeigte seine Entschlossenheit, das alte Stück aufzumöbeln. Er selbst nahm sich der historischen Übersetzung von Ludwig Tieck an und gab ihr stellenweise modernen Anstrich. Vor allem verpasst er dem Ablauf gehörigen Drive. Die Musik, die Möglichkeit zum Wiedererkennen populärer Melodien, verfehlte ihre Wirkung nicht. Ausstatterin Bettina Richter ließ ein monumentales Spinnennetz in den Bühnenraum spannen. Es eignet sich ausgezeichnet für diverse Kraxelübungen und symbolisiert außerdem, wie hoffnungslos die Athener Jugend im Netz des Liebeswahns zappelt.
Das Ensemble überrumpelt die Zuschauer gleichsam mit seinem großen Einsatz. Es kommt kein bisschen Langeweile auf, weil ein Spaß den anderen jagt.«

 

Salzburger Nachrichten

Ein wilder Ritt durch den Wald

»’Ein Sommernachtstraum’ ist in der Inszenierung des Intendanten Carl Philip von Maldeghem ein wilder, irrwitziger Ritt durch nächtlichen Wald, der Vergnügen macht und Spaß bereitet. Grandios.«

Kronen Zeitung

Slapstick und Erotik

»Carl Philip von Maldeghem gibt den drei Handlungsgruppen – Liebende, Waldgeister, Handwerker – jeweils die Vers- bzw. Prosa-Sprache zurück, die Shakespeare für die vorgesehen hatte – auch mit vielen derben Anspielungen auf Lust und Erotik. Ein unterhaltsamer Abend, mit tollem Ensemble, an dem auch der Lebemensch Shakespeare seine Freude behabt hätte.«

Österreich

 Alte Klasse mit neuen Namen

»Nicht nur bei den sprechenden und lautmalerischen Namen der Theatertruppe hat Maldeghem frisch Hand angelegt, auch sonst hat der Regisseur mit der Nase im Originaltext eifrig an der romantischen Patina der Schlegel-Übersetzung gekratzt, Sprachbilder modernisiert und die unterschiedlichen Stilebenen von Figuren und Szenen wieder hervorgestrichen. Das macht nicht nur altbekannte Passagen wieder spannend, sondern weckt auch Lust, den englischen Text nach der Übertragung verschollener Schätze zu durchackern. Für weitere Tempoverschärfung sorgt der musikalische Faden, der sich durch die Inszenierung zieht.«

 

SVZ

Mit Schwung und Schnauze

»Der Schauplatz: Ein riesiges Spinnennetz zwischen zwei Handymasten. Genauer, zwischen zwei Pflanzen-Mutanten, die ausschauen wie Handymasten. Dass der ›Saft’ der Zauberblume in diesem ›Sommernachtstraum’ aus der Spritze und Puck als kettenrauchender Halbstarker daher kommt, ist stimmig. ›Ein Sommernachtstraum’, wie er in der Regie von Carl Philip von Maldeghem im Landestheater Premiere feierte, wurde ob seines mitreißenden Schwungs ganz zu recht lautstark bejubelt. Der Unterhaltungswert ist enorm. Die Salzburger Fassung ist also brillant gemacht, verlockt zum direkten Vergleich verschiedener Übersetzungen mit dem Urtext – und ist vermutlich eine gute Einstiegshilfe nicht nur für jugendliche Theaterbesucher.«

 

DrehPunktKultur

Ausgewählter Termin

Sa. 01.10.2011 19.00

Landestheater

Besetzung (am 01.10.2011)

Inszenierung Carl Philip von Maldeghem

Ausstattung Bettina Richter

Dramaturgie Maren Zimmermann


Theseus Christoph Wieschke

Hippolyta Ulrike Walther

Lysander Peter Marton

Demetrius Tim Oberließen

Hermia Elisabeth Halikiopoulos

Helena Christiani Wetter

Egeus Axel Meinhardt

Philostrat Shantia Ullmann

Oberon Christoph Wieschke

Titania Ulrike Walther

Puck Shantia Ullmann

Elfe Claudia Carus

Peter Quitte \ Prolog Gero Nievelstein

Nick Hinterteil \ Pyramus Marco Dott

Franzi Flöte \ Thisbe Sebastian Fischer

Tom Schnauze \ Wand Claudia Carus

Schnuckelig \ Löwe Axel Meinhardt

Robin Hungerhaken \ Mond Nicole Viola Hinz